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 Betreff des Beitrags: Re: AMH (Anti-Müller-Hormon), wer hat schon mal messen lassen?
BeitragVerfasst: 27. Juni 2010 19:10 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 17. Januar 2009 01:26
Beiträge: 542
@marisa
klingt jetzt vielleicht total blöd, aber wusstest du schon, dass magersüchtige Frauen, dadurch dass sie zu wenig essen, ihren LH/FSH-Spiegel in den Keller fahren und dadurch oft monatelang anovulatorisch bleiben? D.h. die Hirnanhangdrüse merkt, dass die Frau fast am Verhungern ist und ein werdendes Kind nicht ernähren könnte, und fährt einfach die Eizellproduktion herunter. Das gleiche Phänomen beobachtet man auch bei Frauen, die Leistungssport betreiben oder unter hohem Stress stehen.
Umgekehrt kurbelt die Hirnanhangdrüse bei übergewichtigen Frauen den LH/FSH-Spiegel und damit die Eizellproduktion an, denn die Hirnanhangdrüse bekommt ja durch das gute Körpergewicht das Signal: hier können viele werdende Kinder versorgt werden.
Nach dieser Überlegung müsste es dann auch möglich sein, den zu hohen LH/FSH-Spiegel durch natürlichen Gewichtsverlust auf Normalniveau herunterzufahren. Einschränkung: Dieser Tipp ist ausdrücklich nicht für Schwangere und Stillende gedacht.
Ich könnte mir vorstellen, dass PCO in vielen Fällen nur die Kehrseite von Magersucht- und stressbedingter Unfruchtbarkeit ist. Der Normalfall liegt in der Mitte. Mit dieser Erkenntnis könnte man sich, glaube ich, einiges an Medikamenten und hormoneller Eingriffe in den Körper ersparen. Ich stelle es jedoch nur als Möglichkeit in den Raum, sicherlich gibt es auch Fälle, wo es ausschließlich medikamentös in den Griff zu bekommen ist. Vorher würde ich jedoch den natürlichen Weg ausprobieren.
Auf diesen Zusammenhang bin ich übrigens gekommen, weil meine eigenen LH/FSH-Werte pp vor eineinhalb Jahren viel zu niedrig waren, was für die Prämenopause ziemlich untypisch ist. Hatte übrigens damals auch Testosteron messen lassen: es tendierte gegen Null ;-) . Seit ich nicht mehr krampfhaft versuche, schlank zu bleiben, hat sich mein Hormonhaushalt einigermaßen stabilisiert.


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 Betreff des Beitrags: Re: AMH (Anti-Müller-Hormon), wer hat schon mal messen lassen?
BeitragVerfasst: 30. Juli 2010 15:12 
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Moderatorin a. D.

Registriert: 7. Mai 2004 11:22
Beiträge: 10515
Wohnort: Nibiru
NFP seit: gefühlt seit dem Phanerozoikum
Im aktuellen NFP-Newsletter ist ein ganz kurzer Artikel über's AMH, im nächsten soll noch mehr drin stehen. Bin gespannt, was die AG NFP dazu sagt... http://www.nfp-online.de/fileadmin/down ... R_0210.pdf

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Unser tapferes Töchterlein, Willkommen auf der Welt! Mami und Papa sind so glücklich, dass es dich gibt.


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 Betreff des Beitrags: Re: AMH (Anti-Müller-Hormon), wer hat schon mal messen lassen?
BeitragVerfasst: 5. August 2010 10:23 
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neu hier

Registriert: 2. August 2010 13:52
Beiträge: 12
Wohnort: nähe Köln
Hallo ihr Lieben...bin auf dieses Forum im Zuge meiner Verzweiflung gestoßen und möchte hier bei euch mein Herz ausschütten. Vielleicht kurz zu meiner Geschichte: Ich bin 43 Jahre, habe eine tolle 12 jährige Tochter. Von ihrem Vater habe ich mich nach 12 qualvollen Jahren 2007 endlich getrennt und nach kurzer Zeit meinen jetzigen (Traum-) Mann kennengelernt. Wir haben recht schnell geheiratet und 2008 war ich schwanger! Unser absolutes Wunschkind. (Mein Mann selber hat noch keine Kinder). Leider mußte es in der 11. Woche gehen. Ist im Mutterleib verstorben, Ausschabung etc. Ich habe lange auf meine Periode warten müssen. Danach folgten jeden Monat hoffnungsvolle Stunden ob es mit einer Schwangerschaft wieder klappen könnte. laut meiner Ärzte (habe 2 Frauenärzte aufgesucht) alles kein Thema und nur Geduld. Leider brachte die "Geduld" nicht den erwünschten Erfolg und mein FA riet uns zur Insemination. Gesagt getan....zwei Inseminationen folgten....ebenfalls erfolglos. Nun habe ich vor zwei Monaten einen weiteren FA aufgesucht, der ebenfalls sehr zuversichtlich war, aber endlich mal eine Blutabnahme zur Hormonwertbestimmung machte. Da war es dann: AMH- Wert 0,05....fast unter der Nachweisgrenze. (alle anderen Werte seien aber Ok). Er beruhigte uns, verwies uns aber an die Pan- Klinik in Köln. Erneutes Blut abnehmen und erneut der Schlag ins Gesicht: AMH- Wert bei 0,02. Eine nette Ärztin sprach endlich mal klartext und meinte mit diesem Wert sei eine schwangerschaft ausgeschlossen. Weltweit gäbe es nur vereinzelt Fälle bei denen eine Frau mit solch einem Wert und diesem Alter schwanger geworden ist. Selbst eine Hormonbehandlung brige nichts, da die ovariellen Reserven erschöpft sind .....und wo nichts mehr ist, bzw. nur noch ganz wenig ist, kann auch nichts mehr herbeigezaubert werden. Das war hart aber wenigstens ehrlich. Ich dachte, ich könne mich nun entgültig von meinem Kinderwunsch verabschieden und in Frieden weiterleben. Aber ich schaffe es nicht. Es tut so weh und jeden Morgen wenn ich aufwache ist der schmerz wieder da und er wird nicht kleiner. Ich danke Euch fürs lesen, verstehen, vielleicht auch mitfühlen.
Euch allen wünsch ich ganz viel, Kraft, Mut und Hoffnung um bald ein Baby im Arm halten zu können.
Danke
Tina

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 Betreff des Beitrags: Re: AMH (Anti-Müller-Hormon), wer hat schon mal messen lassen?
BeitragVerfasst: 5. August 2010 23:06 
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Moderatorin a. D.

Registriert: 7. Mai 2004 11:22
Beiträge: 10515
Wohnort: Nibiru
NFP seit: gefühlt seit dem Phanerozoikum
Ich kann Deinen tiefen Kinderwunsch sehr gut nachvollziehen *knuddel* .

Kann jetzt leider nichts Schlaues sagen, aber ich wollt Dir einfach mal einen Knuddler dalassen *knuddel* .

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 Betreff des Beitrags: Re: AMH (Anti-Müller-Hormon), wer hat schon mal messen lassen?
BeitragVerfasst: 6. August 2010 09:13 
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Kurven-Entwirrerin

Registriert: 23. Februar 2010 11:46
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Hallo sunshine,

ich hab' Dir bei den Ü40s schon geantwortet, mein AMH war bei <0,1, trotzdem hatte ich gestern bei der Punktion 5 EZ... meine Ärztin hat ein recht hochdosiertes Antagonistenprotokoll angewandt, das scheint funktioniert zu haben.

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Bild, aber > 100 Zyklen NFP seit 1983, mit Vorpubertistin Bj. 2002, 4 **** 04,05,11&12, Mann mit OATIII, Repro-Erfahrung, und hier geht es zum Mauseloch ...


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 Betreff des Beitrags: Re: AMH (Anti-Müller-Hormon), wer hat schon mal messen lassen?
BeitragVerfasst: 10. August 2010 14:23 
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neu hier

Registriert: 13. Juli 2010 16:59
Beiträge: 7
Hallo in de Runde,

zum Thema AMH hab ich auch ein paar Zahlen:
    mit Anfang 41 war mein Wert etwa bei 3
    mit Anfang 43 lag er nur noch bei 1,5

Alle Werte wurden im Rahmen der Ursachenforschung nach mehreren Fehlgeburten ermittelt.


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 Betreff des Beitrags: Re: AMH (Anti-Müller-Hormon), wer hat schon mal messen lassen?
BeitragVerfasst: 10. August 2010 14:28 
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Kurven-Entwirrerin

Registriert: 23. Februar 2010 11:46
Beiträge: 1005
Wohnort: Berlin
Hi kelli,

gibt es einen Zusammenhang zwischen AMH und Fehlgeburten? Hast Du da Literatur? *sonne*

_________________
Bild, aber > 100 Zyklen NFP seit 1983, mit Vorpubertistin Bj. 2002, 4 **** 04,05,11&12, Mann mit OATIII, Repro-Erfahrung, und hier geht es zum Mauseloch ...


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 Betreff des Beitrags: Re: AMH (Anti-Müller-Hormon), wer hat schon mal messen lassen?
BeitragVerfasst: 10. August 2010 14:46 
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neu hier

Registriert: 13. Juli 2010 16:59
Beiträge: 7
Stadtmaus hat geschrieben:
Hi kelli,

gibt es einen Zusammenhang zwischen AMH und Fehlgeburten? Hast Du da Literatur? *sonne*


Nein, davon weiß ich nichts. Höchstens im Zusammenhang mit PCO. Dann ist der Wert ungewöhnlich hoch.

Bei mir wurde so einiges untersucht, und da war das AMH halt auch dabei (wohl eher wegen des fortgeschrittenen Alters, um zu wissen, ob sich der Forschungsaufwand noch lohnt). 3 ist ja eigentlich noch ein recht "guter" Wert, der nicht erklären würde, warum ich zuvor 2 Fehlgeburten hatte. Habe aber auch eine Blutgerinnungsstörung, die man eher als Ursache vermuten kann.

Vielleicht deutet die 1,5 eher schon auf die nachlassende ovarielle Reserve, bei der dann die anderen Hormonwerte auch schlechter werden. Das FSH lag da auch schon bei 9. Da hatte ich gerade meine 4.Fehlgeburt hinter mir. :roll:


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 Betreff des Beitrags: Re: AMH (Anti-Müller-Hormon), wer hat schon mal messen lassen?
BeitragVerfasst: 10. August 2010 15:25 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 17. Januar 2009 01:26
Beiträge: 542
@ Kelli,

FSH lag bei mir im Mai d.J. in der Ovulationsphase bei 6,3.
Dein FSH-Wert liegt in der Norm, wer hat dir gesagt, dass der erhöht sein soll?
In welcher Zyklusphase wurde der Wert bei dir gemessen?

Mit dem FSH-Wert alleine kann auch keine Aussage über beginnende Wechseljahre gemacht werden.
Dazu ist der LH notwendig, der Quotient LH/FSH sinkt in der Prämenopause auf unter 1. Schwanger werden kannst du auch noch bei 0,8.

Normwerte siehe hier, bis auf "Referenzbereiche" runter scrollen.

Zum Quotienten hier. Zitat: "Zur sicheren Diagnose ist eine dreimalige Kontrolle der Werte unter gleichbleibenden Bedingungen notwendig." (ob hier jeweils eine Messung in allen drei Zyklusphasen gemeint ist oder drei Messungen zum jeweils gleichen Zykluszeitpkt, ist mir nicht ganz klar).

Ein AMH von 1,5 ist eigentlich noch ein sehr guter Wert, um schwanger zu werden.

Wie wurde die Blutgerinnungsstörung bei dir denn festgestellt? Würde mich interessieren, da ich das bei mir auch untersuchen lassen möchte. Und wie wirkt sich so etwas auf eine SS aus?

lg. *sonne*

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 Betreff des Beitrags: Re: AMH (Anti-Müller-Hormon), wer hat schon mal messen lassen?
BeitragVerfasst: 10. August 2010 15:55 
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NFP-Guru

Registriert: 2. Juni 2006 12:55
Beiträge: 2783
Wohnort: zuhause
SalutCarole hat geschrieben:
Wie wurde die Blutgerinnungsstörung bei dir denn festgestellt? Würde mich interessieren, da ich das bei mir auch untersuchen lassen möchte. Und wie wirkt sich so etwas auf eine SS aus?

Schau mal im SS-Unterforum unter Gerinnungsstörungen oder unter "habitueller Abort" im KIWU-Thread.
Ich habe mich nach einer FG nach Gerinnungsstörungen untersuchen lassen. Es ist ein einfacher Bluttest, der allerdings nicht grade billig ist. Ich musste das selbst zahlen weil ich noch keine drei FGs hatte.
Es gibt angeborene und erworbene Gerinnungsstörungen, die von Einnistungsstörungen über FGs zu Frühgeburten auslösen können. Durch Gabe von Gerinnungshemmern können Komplikationen stark gesenkt werden.
Zwischen dem AMH und FGs gibt es keinen Zusammenhang. Er zeigt nur die ovarielle Reserve an.
Der FSH ist allerdings schon aussagekröftig für die Qualität der EZ. Ein höherer Wert läst auf schlechtere EZ schliessen. Leider sagt ein niedriger Wert hingegen nicht aus dass sie ok sind. Der einzige verlässliche Wert, der was über die Entfernung zur Menopause auszusagt ist der AMH.

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 Betreff des Beitrags: Re: AMH (Anti-Müller-Hormon), wer hat schon mal messen lassen?
BeitragVerfasst: 10. August 2010 18:29 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 17. Januar 2009 01:26
Beiträge: 542
@ Kate
Danke für die tollen Infos *sonne*

weißt du, ob es einen Wert gibt, der etwas über die EZ-Qualität aussagt?

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 Betreff des Beitrags: Re: AMH (Anti-Müller-Hormon), wer hat schon mal messen lassen?
BeitragVerfasst: 10. August 2010 18:41 
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neu hier

Registriert: 13. Juli 2010 16:59
Beiträge: 7
SalutCarole hat geschrieben:
FSH lag bei mir im Mai d.J. in der Ovulationsphase bei 6,3.
Dein FSH-Wert liegt in der Norm, wer hat dir gesagt, dass der erhöht sein soll?

Nach meinem Kenntnisstand steigt der mit Beginn der Wechseljahre an. Optimal ist wohl ein Wert unter 8 (weiß aber nicht, wo ich das mal gelesen habe). Der FSH schwankt aber angeblich auch von Zyklus zu Zyklus.
SalutCarole hat geschrieben:
In welcher Zyklusphase wurde der Wert bei dir gemessen?

Am 3. Zyklustag.
SalutCarole hat geschrieben:
Mit dem FSH-Wert alleine kann auch keine Aussage über beginnende Wechseljahre gemacht werden.

Das stimmt. Ist nur einer der Indikatoren.
SalutCarole hat geschrieben:
Dazu ist der LH notwendig, der Quotient LH/FSH sinkt in der Prämenopause auf unter 1. Schwanger werden kannst du auch noch bei 0,8.

Das ist mir neu. Mein Quotient liegt deutlich unter 1 :shock:
SalutCarole hat geschrieben:
Wie wurde die Blutgerinnungsstörung bei dir denn festgestellt? Würde mich interessieren, da ich das bei mir auch untersuchen lassen möchte. Und wie wirkt sich so etwas auf eine SS aus?

Wie Kate schon erklärt hat, wird das über eine Blutuntersuchung abgeklärt. In der. 3. und 4. Schwangerschaft habe ich dann Heparin gespritzt. Die haben aber leider trotzdem in einer Fehlgeburt geendet. :-(


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 Betreff des Beitrags: Re: AMH (Anti-Müller-Hormon), wer hat schon mal messen lassen?
BeitragVerfasst: 5. Oktober 2010 09:19 
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Kurven-Rätslerin

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Beiträge: 436
Wohnort: Zentrales NRW
Ich habe ihn schon mal bestimmen lassen (ohne es zu wissen, im Zuge eines Kontrollzyklus' in einer KiWu-Praxis). Sehr, sehr niedrig, 0,02 oder so. Die KiWu-Ärztin fand ich damals grauenhaft: sie empfand NFP als Kontrollwahn ("und jetzt dürfen Sie mal die Kontrolle abgeben, loslassen und sich in unsere Hände begeben, weil wir das alles viiieeel genauer bestimmen können" *zunge* *kopfWand* ) und hat darauf bestanden, einen Zyklus als Kontrollzyklus zu nehmen, von dem ich ihr vorher schon sagen konnte, dass er sehr kurz und unbrauchbar sein wird (passiert bei mir so ca. ein Mal im Jahr, wenn der Zyklus davor sehr lang war).
Die Folge: Der Hormonstatus war Schrott, sie hat den ES verpasst (war ziemlich früh, ZT 6 oder so) und sagte, so ein Zyklus sei bei einer Frau von 40 trotzdem signifikant. Vielleicht hätte ich noch 2-3 Mal im Jahr einen ES - auf meine Angabe, dass ich sonst immer Zyklen mit mind. 12 Tagen Hochlage habe, sagte sie: "Dann sind die Eier halt schlecht." :twisted:

Ich habe danach mit meiner damaligen FÄ (der dann aber nur noch Clomi einfiel :roll: ) und meinem jetzigen FA (immerhin Professor an der Uni Bochum) darüber gesprochen, außerdem mit einer Hebamme, die mit mir Fruchtbarkeits-Massage und -Yoga macht: alle drei haben gesagt, das sei überhaupt kein brauchbarer Wert, weil es sich immer noch um tausende (oder hunderte) von Eizellen handelt.
Solange die Hormonsituation ansonsten gut sei, besteht eine realistische Chance, wenn auch eine geringere als bei einer jüngeren Frau. Und seit ich L-Thyroxin nehme, weil ich eine Schilddrüsen-Unterfunktion habe (auch in der KiWu-Praxis diagnostiziert, dann aber von denen total ignoriert), sind meine Hormone wieder ziemlich optimal.

Klar, den Gegenbeweis zum AMH habe ich leider noch nicht angetreten, aber die Tatsache, dass ich treu und brav Zyklen mit guten Hormonwerten und einer super Schleimhaut produziere, spricht gegen ein Ende meiner Fruchtbarkeit, sagt mein FA. Und ich habe schon mehrfach gelesen, dass der AMH sehr wohl schwanken kann, wenn z. B. sehr stressige oder schwierige Lebensumstände vorbei sind. Da ich erst in diesem Jahr wirklich gut mit meinem Job zurecht komme, hoffe ich, dass das auch bei mir der Fall sein wird...

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 Betreff des Beitrags: Re: AMH (Anti-Müller-Hormon), wer hat schon mal messen lassen?
BeitragVerfasst: 5. Oktober 2010 13:36 
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NFP-Guru

Registriert: 2. Juni 2006 12:55
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Passera hat geschrieben:
Klar, den Gegenbeweis zum AMH habe ich leider noch nicht angetreten, aber die Tatsache, dass ich treu und brav Zyklen mit guten Hormonwerten und einer super Schleimhaut produziere, spricht gegen ein Ende meiner Fruchtbarkeit, sagt mein FA. Und ich habe schon mehrfach gelesen, dass der AMH sehr wohl schwanken kann, wenn z. B. sehr stressige oder schwierige Lebensumstände vorbei sind.

Ich habe es schon an anderer Stelle geschrieben, dass Birgit Zart (die KIWU-Bücher geschrieben hat) auf ihrer Seite einige Texte dazu hat. Der Wert kann auch wieder ansteigen, ja! Mich hat das einigermassen überrascht weil die Ärzte ja sagen, dass es sowas nicht gibt. Ich lerne immer wieder, dass für den Menschen Normwerte festgelegt werden und die Mediziner im Bereich KIWU gar nicht so viel wissen wie sie uns glauben machen.

Auch die anderen Hormone werden immer singulär beurteilt. Es ist aber z.B. so dass ein höheres Progesteron den Körper empfindlicher für Östrogene macht. Eigentlich müsste man die Relation und die persönliche Empfindlichkeit darauf prüfen, um ein klares Bild zu bekommen. Aber das führt jetzt vom Thema weg.

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 Betreff des Beitrags: Re: AMH (Anti-Müller-Hormon), wer hat schon mal messen lassen?
BeitragVerfasst: 5. Oktober 2010 13:42 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 20. Juni 2009 11:49
Beiträge: 436
Wohnort: Zentrales NRW
Ganz naiv würde ich sagen, dass ein Eierstock aktiv oder inaktiv sein kann, und insofern sollten doch auch die Werte schwanken können, oder?! *kopfkratz*

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