Kathibaby hat geschrieben:
honigbienchen hat geschrieben:
Verglichen mit der Mikropille liegt sie niedriger, genau.
Wobei ich sowieso der Auffassung bin, dass bei den niedrigen Dosierungen der meistgenutzten hormonellen Verhütungsmittel die Dosierung nicht mehr unbedingt in Relation zu Nebenwirkungen zu setzen ist. Es gibt genug Frauen, die mit den niedrig-dosierten Präparaten schlechter zurecht kommen als mit den "normal dosierten" (wobei es hier ja va um die Estrogenkomponente geht).
Ich könnte mir wirklich vorstellen, dass es bei der Mirena die "Dauerbefeuerung" ausmacht.
Aber bei den Minipillen erreicht man auch irgendwann einen Wirkspiegel im Blut, der durch die auf 3 Stundenn genaue Einnahme (zumindest bei den Levonorgesterlhaltigen Präparaten) auch relativ konstant sein wird. Und klar sind die NW nicht unbedingt mit der Dosis gleichzusetzen, ich denke aber dass viele Frauen mit der Mirena einfach nicht daran gedacht haben, dass sie auch systemisch wirkt (warum auch immer) und dann überrascht sind, dass sie doch eine systemische Wirkung entfaltet. Ich bin mir sicher, dass Pillenanwenderinnen auch mehr NW haben als man denkt, nur dass viele die NW erst im nachhinein auf die Pille zurückführen.
Ach so, du meinst, dass die Mirena Anwenderinnen da einfach besser drauf achten und es deswegen so scheint, als sei die Mirena "schlimmer"-das kann natürlich sein.
Wobei ich den großen Unterschied dann doch nicht sehe-denn auch die wenigsten Pillenanwenderinnen sind sich ja über die Wirkung im Klaren.
@mondtiger:
Gibt es dazu bereits offizielle Zahlen, ich dachte, dies sei bis jetzt nur eine Annahme?