Gibt's eigentlich sowas wie nen allgemeinen FA-Meckerfaden?
Mein Fall gehört hier nämlich eigentlich nicht richtig rein, denn PP bin ich ja seit über einem Jahr schon, beim FA war ich seit dem schon so 3 Mal, und über Verhütung wurde sowieso nicht gesprochen.
Ich war dort, weil ich diesen Zyklus (und genau genommen auch vor so 3 Zyklen schon ein Mal) ganz, ganz seltsame und krasse Menschmerzen gehabt habe (
hier hatte ich davon erzählt) und das einfach mal abchecken wollte, um sicher zu gehen, dass das keine mysteriöse Infektion oder was weiss ich was ist.
Aber der FA, der jetzt im örtlichen Gesundheitszentrum ist (denn so läuft das hier in Spanien), ist wirklich unter aller Sau!
Kaum komm ich rein und fange an ihm zu erzählen, was mir passiert ist kommt ein "Ach, ihr Freuen beschwert euch ja über alles."
Dann so Sachen wie das wäre ja normal, dass die Mens mal mehr, mal weniger weh tut, das wäre alles gaaaanz normal,in einem Ton der sagte "du verschwendest meine Zeit". Immer wenn ich versucht habe, etwas zu erklären, hat er mich unterbrochen und es abgetan.
Grob untersucht hat er mich immerhin trotzdem, naja, eigentlich nur abgetastet, und mir war klar, dass er so bestimmt nix feststellt.
Als ich erwähnt habe, dass ich am selben Tag, an dem ich diese fürchterlichen Mens-Schmerzen hatte, abends Fieber bekommen habe, hat er nur gesagt "Tja dann hatten Sie wohl eine Erkältung oder die Grippe, so wie ich letzte Woche." Mir ging es 3 Tage danach (also nach Schmerzen + Fiebertag) wieder gut und dann hatte ich nochmal 3 Tage so Erkältugsartige Syptome, und ich bin mir nach wie vor nicht sicher, ob das Fieber einfach wegen der Krankheit war oder halt wegen etwas anderem.
Keine Frage, ob ich Tampons benutze oder sonstwas, keine Nachfrage bezüglich TSS, und DAS hätte ich ja doch mindestens erwartet. Auch wenn ich das persönlich ausschliesse, sollte ein Arzt da doch mindestens nachfragen um auf Nummer sicher zu gehen.
Bevor ich gegangen bin (stocksauer und erniedrigt) habe ich noch erwähnen wollen, dass meine Mutter mir gesagt hat, sie hätte einen ähnlichen Anfall mal vor Jahren gehabt, und der Gyn damals hatte ihr gesagt, dass evtl. irgendwelche "verborgenen" Bakterien die Schmerzen verursachen könnten... aber abgesehen davon dass ich dank den ständigen Unterbrechungen des Gyns 3 Anläufe gebracht um das überhaupt mitteilen zu können ("Nein, das hat damit NICHTS zu tun" - bevor ich auch nur den Satz halb gesagt hatte!) hat er nur abgewinkt und gesagt, das kann gaaar nicht sein.
Und so wurde ich dann fort geschickt. Ich war so wütend, ich hätte heulen können!

Selbst wenn er recht hat, und es wirklich vielleicht nichts ist, sollte man doch den Patienten in seinen Sorgen respektieren und das eben respektvoll rüberbringen!
Ich hatte sogar meine Kurvenblätter mit, wo ich alles relevante mit dem Anfall notiert hatte, und sogar meine Fleurcup (weil ich davon ausging, dass der FA nichts von Menstassen weiss und ich die Frage nach Tampons oder Binden erwartete), aber ich hatte nicht eine Gelegenheit, das zu erwähnen.
Zu Hause hat mir mein

gesagt, ich hätte da gleich an der Rezeption eine Beschwerde einreichen sollen - ich glaube ich werde morgen nochmal vorbei fahren und das nachholen. Hoffentlich schmeissen sie den Mistkerl raus, bzw. schicken ihn woanders hin, denn feuern kann man die Beamten leider nicht.
Ich werd wohl nochmal bei ner privaten Ärztin anrufen, die mich hoffentlich ernst nimmt (ich war ein Mal da und sie schien suuuuper nett), aber das muss ich dann aus meiner Tasche bezahlen, vielen Dank auch.
Puh. So, sorry wenn das vieleicht etwas OT ist, ich musste es einfach nochmal loswerden. Er gibt echt Menschen, die haben den falschen Beruf gewählt.