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 Betreff des Beitrags: Re: Pille Yasmin / Yasminelle, Zeitungsartikel
BeitragVerfasst: 31. Juli 2010 23:51 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 17. Januar 2009 01:26
Beiträge: 542
dieSanfte hat geschrieben:
Aber hier denke ich, es ist bekannt, dass die Pille nun mal Thrombosen verursachen kann - diese und andere Nebenwirkungen sind bei jeder Frau möglich. Es müssten sich auch die Frauen mehr dazu erkundigen und sich auch selbst überlegen, ob sie ohne weiteres jahrzehntelang die Pille nehmen.
Wer kann sich schon groß etwas darunter vorstellen, was eine Trombose oder eine Embolie eigentlich ist? Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich bis heute nur eine verschwommene Vorstellung davon habe. Ich könnte mir vorstellen, dass es den meisten Pillenschluckerinnen so geht. Ich denke, die FAs sollten nicht nur dazu verpflichtet werden, auf das Risiko hinzuweisen, sondern einer potentiellen Pillenschluckerin auch klar erklären, was eine Trombose/Embolie eigentlich ist. Desweiteren weshalb Hormoneinnahme so etwas begünstigen kann. So bleibt das für die meisten Pillenschluckerinnen ein Fremdwort aus dem Beipackzettel, das einen selbst nicht betrifft, da ja immer so schön dabeisteht: in 1 von 10000 Fällen...

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Woman ist !Freigeist und unbeeinflussbar und hatte Nov 2016 mit 52 Jahren ihre letzte Mens, schnief-;(


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 Betreff des Beitrags: Re: Pille Yasmin / Yasminelle, Zeitungsartikel
BeitragVerfasst: 1. August 2010 23:55 
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NFP-Gräfin

Registriert: 29. Mai 2007 11:57
Beiträge: 3548
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dieSanfte hat geschrieben:
Genau das ist ja der Trugschluss. Denn Aspririn nimmt man nicht jeden Tag, jahrelang bis hin zu Jahrzehnten. Von daher ist es ja irgendwie logisch, dass das Risiko steigt, je länger man Hormone nimmt (auch wenn die Nebenwirkungen auch schon viel eher auftreten können). Da muss wirklich jede Frau mehr darauf achten, denn die Ärzte tun es viel zu wenig und sie klären auch großteil zu wenig bis gar nicht auf (aber klar, würde das passieren, würden vermutlich massiv weniger Frauen Hormone nehmen).


Doch, Aspirin gibt es auch vorbeugend, gegen Herzinfarkt bei Risiken z.B. meine Mutter nimmt seit Jahren jeden Tag ASS.

SalutCarole hat geschrieben:
Wer kann sich schon groß etwas darunter vorstellen, was eine Trombose oder eine Embolie eigentlich ist?


Wüsste ich auch nicht, ich hatte eben eine Bekannte, die durch einen Gendefekt+Pille gleich eine bekam. Kenne daher auch die Folgen fürs weitere Leben.

mondtiger hat geschrieben:
Meine Schwester juckt das ganze leider wenig. Sie nimmt die Yasmin seit 11 Jahren und wird sie auch weiter nehmen. Ich kann nicht verstehen, wie man sich so wenig um sein Leben und seinen Körper kümmern kann.

*zustimm* #
Wenn dann was passiert, dann wäre das für mich so ähnlich, wie wenn jemand betrunken Auto fährt und einen Unfall baut: Irgendwo im Hinterkopf wäre wohl der Gedanke: ,,Er/sie hat es ja gewusst und mit dem Risiko gelebt" also irgendwo auch selber schuld.

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 Betreff des Beitrags: Re: Pille Yasmin / Yasminelle, Zeitungsartikel
BeitragVerfasst: 2. August 2010 00:09 
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NFP-Kaiserin

Registriert: 9. Mai 2005 21:57
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Miriam1984 hat geschrieben:
Doch, Aspirin gibt es auch vorbeugend, gegen Herzinfarkt bei Risiken z.B. meine Mutter nimmt seit Jahren jeden Tag ASS.


Das mag sein, dann wird aber auch da das Risiko steigen, wenn der Gebrauch täglich gegeben ist. Der Vergleich hinkt aber dann, weil ja doch der Großteil der Leute eben nicht täglich Schmerztabletten über Jahrzehnte nimmt, man aber die Pille jeden Tag nehmen muss und viele Frauen diese auch über Jahrzehnte nehmen.

Zitat:
Wer kann sich schon groß etwas darunter vorstellen, was eine Trombose oder eine Embolie eigentlich ist? Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich bis heute nur eine verschwommene Vorstellung davon habe. Ich könnte mir vorstellen, dass es den meisten Pillenschluckerinnen so geht. Ich denke, die FAs sollten nicht nur dazu verpflichtet werden, auf das Risiko hinzuweisen, sondern einer potentiellen Pillenschluckerin auch klar erklären, was eine Trombose/Embolie eigentlich ist. Desweiteren weshalb Hormoneinnahme so etwas begünstigen kann. So bleibt das für die meisten Pillenschluckerinnen ein Fremdwort aus dem Beipackzettel, das einen selbst nicht betrifft, da ja immer so schön dabeisteht: in 1 von 10000 Fällen...


Da müsste aber viel mehr erklärt werden. Denn Thrombose ist nur eine gefährliche Erkrankung unter vielen. Das Risiko für gewisse Krebserkrankungen steigt usw. Wenn das ein Arzt ernst nehmen würde, würden sicherlich nicht mehr so viele Frauen die Pille nehmen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Antibabypillen wg. NW und Todesfällen aktuell in den Medien
BeitragVerfasst: 2. August 2010 00:18 
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NFP-Gräfin

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Da behaupten sie ja wieder, dass dafür andere Krebsarten, z.B. Eierstock zurückgehen und sich das letzendlich ausgleicht. :roll:

dieSanfte hat geschrieben:
Denn Thrombose ist nur eine gefährliche Erkrankung unter vielen.


Sicher eine der Gefährlichsten, da kannst ja auch schnell weg vom Fenster sein

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 Betreff des Beitrags: Re: Antibabypillen wg. NW und Todesfällen aktuell in den Medien
BeitragVerfasst: 2. August 2010 00:33 
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NFP-Kaiserin

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Miriam1984 hat geschrieben:
Da behaupten sie ja wieder, dass dafür andere Krebsarten, z.B. Eierstock zurückgehen und sich das letzendlich ausgleicht. :roll:


Ja, das wird gerne behauptet. Aber da würde ich damit argumentieren, dass Eierstockkrebs keine so weit verbreitete Krebserkrankung ist wie z.B. Gebärmutterhalskrebs (dieses Risiko kann die Pille unter anderem weiter erhöhen).

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 Betreff des Beitrags: Re: Antibabypillen wg. NW und Todesfällen aktuell in den Medien
BeitragVerfasst: 2. August 2010 00:45 
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NFP-Gräfin

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Schon von gehört, aber welche Frau weiß das schon so genau? Ich weiß da auch nur marginal bescheid, vielleicht noch über Gebärmutterhals- und Brustkrebs. Und dann gibt es ja noch die ,,tolle" HPV-Impfung :roll:
Die denken sich dann eher: ,,mehr Krebs bei einem, weniger beim anderen= gleiches Risiko

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 Betreff des Beitrags: Re: Antibabypillen wg. NW und Todesfällen aktuell in den Medien
BeitragVerfasst: 2. August 2010 00:47 
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NFP-Kaiserin

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Das stimmt natürlich und das ist auch sehr schade. Es bleibt halt wirklich nichts anderes übrig als dass sich die Patientin einfach selbst informiert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Antibabypillen wg. NW und Todesfällen aktuell in den Medien
BeitragVerfasst: 2. August 2010 00:54 
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NFP-Gräfin

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Ja, aber bei der Fraktion der extrem ,,Arztgläubigen" ist da echt Hopfen und Malz verloren.
Und wenn ,,Informieren" dann auch noch halbe Werbebroschüren sind *ko*

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 Betreff des Beitrags: Re: Antibabypillen wg. NW und Todesfällen aktuell in den Medien
BeitragVerfasst: 2. August 2010 19:39 
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NFP-Guru

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dieSanfte hat geschrieben:

Ja, das wird gerne behauptet. Aber da würde ich damit argumentieren, dass Eierstockkrebs keine so weit verbreitete Krebserkrankung ist wie z.B. Gebärmutterhalskrebs (dieses Risiko kann die Pille unter anderem weiter erhöhen).



Wobei man da auch vermutet, dass es damit zusammenhängen könnte, dass Pillenanwenderinnen eher auf Kondome verzichten und sich leichter HPV holen was ja auch ein Krebsauslöser ist.

Und leider ist bei vielen dieses "ich nehm doch die Pille,ich brauche kein Kondom" eben auch so ein Punkt.

Stichwort Spirale: Es gibt einen Zusammenhang zwischen der Infektionshäufigkeit und festen Beziehungen bzw. wechselnden Partnern.

Die Verhütungsmethode kann man nicht losgelöst vom Sexualverhalten betrachten.

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 Betreff des Beitrags: Re: Antibabypillen wg. NW und Todesfällen aktuell in den Medien
BeitragVerfasst: 3. August 2010 16:23 
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In der aktuellen Zeit ist letzte Woche dieser Artikel über "Klagen gegen Bayer" erschienen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Antibabypillen wg. NW und Todesfällen aktuell in den Medien
BeitragVerfasst: 26. August 2010 21:05 
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Hochlagenjunkie

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ich habe vorhin einen interessanten beitrag auf youtube gesehen:

http://www.youtube.com/watch?v=acBXW2-AR0w&feature=related

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Schmusekatze , Kuschelmaus , Captain


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 Betreff des Beitrags: Re: Antibabypillen wg. NW und Todesfällen aktuell in den Med
BeitragVerfasst: 28. April 2011 17:11 
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Inventar

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NFP seit: 2010
Aktuell zum Thema: http://www.welt.de/print/welt_kompakt/p ... ungen.html

Allerdings etwas schlecht recherchiert. Das im Nuvaring enthaltene Gestagen ist eines der sogenannten 3. Generation, während die Pillen, die aufgrund der Schlagzeilen in Verruf geraten sind, ja keiner Generation zugeordnet werden.

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Gut feelings are guardian angels.
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 Betreff des Beitrags: Re: Antibabypillen wg. NW und Todesfällen aktuell in den Med
BeitragVerfasst: 28. April 2011 17:33 
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Moderatorin a. D.

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NFP seit: Dezember 2005
Für die Thrombosen ist außerdem das Estrogen verantwortlich, nicht das Gestagen...

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Manu kurvt im 130. Zyklus, NFP zur Zyklusbeobachtung ............. Mit Epikur, Mephisto und Diabolo für immer ganz fest im Herzen, sowie Imhotep und Diego am Kratzbaum
Es ist schwer, gegen einen Feind zu kämpfen, der sich in deinem Kopf eingenistet hat. Sally Kempten


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 Betreff des Beitrags: Re: Antibabypillen wg. NW und Todesfällen aktuell in den Med
BeitragVerfasst: 28. April 2011 17:49 
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Inventar

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Beiträge: 2328
NFP seit: 2010
Im Grunde ging es mir ja nur um die Klagen gegen Bayer. ;-)


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 Betreff des Beitrags: Re: Antibabypillen wg. NW und Todesfällen aktuell in den Med
BeitragVerfasst: 28. April 2011 20:17 
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NFP-Guru

Registriert: 28. März 2010 22:17
Beiträge: 2558
@ Manu

Ich habe die Info, dass es sehr wohl am Gestagen liegt. Bei Pillen der 3. und 4. Generation ist das Risiko deutlich erhöht im Vergleich zu älteren Pillenwirkstoffen.

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