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 Betreff des Beitrags: Re: Vasektomie/Sterilisation o. die Frage: Was kommt nach Nfp?
BeitragVerfasst: 31. Juli 2010 18:08 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 21. August 2007 14:32
Beiträge: 637
Änne hat geschrieben:
Gestern und heute denke ich dauernd darüber nach, was ich wohl empfinden würde (bzgl. einer Ss), käme eines meiner Kinder ums Leben. Aber selbst da denke ich in der Zwischenzeit, dass ich mir auch vorstellen könnte meine Bedürfnisse auf Kinder auszuweiten, die nicht ich selbst ausgetragen habe.
Spielte dieser Gedanke auch bei der ein oder anderen mit (die schon Kinder hat)? Ich möchte damit übrigens nicht in eine Diskussion einsteigen, ob verstorbene Kinder "ersetzt" werden können. ;-)

*zustimm* heute morgen war ich hier nur kurz "auf der Durchreise" und konnte das auf die Schnelle nicht entsprechend formulieren und habs dann vorm Abschicken wieder gelöscht.
Wir fühlen uns jetzt komplett und hätten keinerlei Probleme damit, daß eine Sterilisation zur Folge hätte, daß einer von uns bei einem eventuellen Partnerwechsel keine weiteren Kinder mehr bekommen könnte: wir sind halt nicht mehr 20 und zwei Kinder haben wir ja nun auch schon. Die für uns derzeit einzige denkbare Situation, in der wir uns evtl. doch noch mal entscheiden könnten, ein weiteres Kind zu bekommen wäre, wenn eines oder beide unserer Kinder nicht mehr leben würden. Ich habe mal ein Interview mit einem Paar gesehen, deren beiden Töchter beim Einsturz der Eishalle in Bad Reichenhall(?) ums Leben kamen. *wein* Die haben sich nach einiger Zeit trotz ihres fortgeschrittenen Alters noch mal dafür entschieden, ein Kind (oder sogar zwei *kopfkratz* ) zu bekommen. Das Interview ging mir irgendwie sehr nahe und ich erinnere mich noch sehr gut daran, obwohl das schon ein paar Jahre her sein muß. Sie berichteten für mich sehr nachvollziehbar, daß es nie darum ging, die Kinder ersetzen zu wollen. Sie hatten nun beide Seiten kennengelernt: das Leben mit Kindern und das Leben ohne Kinder. Sie haben sich dann dafür entschieden, daß sie lieber mit Kindern leben würden, wenn sie dazu noch einmal die Gelegenheit bekämen. Und das würde uns wohl (zumindest für eine gewisse Zeit noch) ebenso gehen.

_________________
Wer sich nie Zeit nimmt, hat auch keine!


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 Betreff des Beitrags: Re: Vasektomie/Sterilisation o. die Frage: Was kommt nach Nfp?
BeitragVerfasst: 31. Juli 2010 18:36 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 6. Oktober 2004 22:02
Beiträge: 392
Kiran hat geschrieben:
Eine an starker Endo erkrante Studentin nimmt z.B. die Pille eben wegen der Endo im Langzeitzyklus, trotzdem muss sie diese selbst zahlen, obwohl eine eindeutige med. Indikation vorliergt.


Das ist ja seltsam. Wurde das denn der KK klargemacht, dass die nicht zur Verhütung dient, sondern als Hormontherpie?

Zitat:
Ja und den Ärzten steht es natürlich immer frei, eine Steri abzulehnen.......egal aus welchem Grund. Du kannst ü 40 sein 6 Kinder haben und dem FA glaubhaft versichern, es reicht, Familienplanung abgeschlossen, er erzählt Dir wohlmöglich vllt. willst Du in 1-2 Jahren noch Kind Nr. 7 haben.
Ich hatte in meiner Vergangenheit schwere psychische Probleme, die mich auch Heute noch belasten oder z.T. beeinträchtigen. Trotz dieser Tatsache wurde mir eine Steri verweigert, obwohl meine Probleme sich durch eine Mutterschaft nur noch verschlimmert hätten! Doch als Argument wurde das nur von FAs milde belächelt u. nicht ernst genommen.


Ja, das ist klar. Psyche ist ja immer so ne Sache.
(Und zu dem ü40 und 6 Kindern - da kann ich aus o.g. Geschichte schon den Arzt verstehen, ohne es jetzt wirklich zu befürworten.)
Aber ich meinte jetzt wirklich bei einer rein körperlichen Indikation. Also erbgutschädigende Medikament sind ja wohl sowas von eindeutig, da gibt's ja nix dran zu deuteln.


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 Betreff des Beitrags: Re: Vasektomie/Sterilisation o. die Frage: Was kommt nach Nfp?
BeitragVerfasst: 31. Juli 2010 18:48 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 1. April 2010 10:43
Beiträge: 681
Wohnort: NRW
KH hat geschrieben:
Das ist ja seltsam. Wurde das denn der KK klargemacht, dass die nicht zur Verhütung dient, sondern als Hormontherpie?


Ich denke ja, Gegenargument der KK war wohl dass sie ja auch mit der Pille gleichzeitig verhütet......mein letzter Wissensstand in der Sache ist, sie hat entnervt den Kampf mit ihrer KK aufgegeben und zahl nun eben selbst.

Zitat:
Ja, das ist klar. Psyche ist ja immer so ne Sache.
(Und zu dem ü40 und 6 Kindern - da kann ich aus o.g. Geschichte schon den Arzt verstehen, ohne es jetzt wirklich zu befürworten.)
Aber ich meinte jetzt wirklich bei einer rein körperlichen Indikation. Also erbgutschädigende Medikament sind ja wohl sowas von eindeutig, da gibt's ja nix dran zu deuteln.


Na ja im Gegenzug kann sich jede Frau die es sich leisten kann, den Busen vergrößern lassen, nicht grade ungefährliche Bauchstraffungen per OP machen lassen usw. an müßglückten Schönheits OPs leidet man im schlimmsten Fall auch ein Leben lang, wenn sie schief gehen und regelrechte Entstellungen entstehen. Aber da heißt es, das ist die alleinige Entscheidung eines jeden selbst.
Ich verstehe allgemein nicht, wenn eine sterilisationswillige Frau von einem Arzt bevormundet wird! So oder so, klar kann ich bei sehr jungen Frauen noch verstehen wenn ein FA Bedenken hat, aber i-wann hörts halt auf.
Eine Frau die eine Steri will, soll sie auch bekommen unabhängig von ihren Gründen dazu!

Nein an Martinis Fall gibts echt nix zu deuteln, da ist das Verweigern der Steri durch den Gyn eine bodenlose Frechheit die fast schon arrogant anmutet. *wutschnauf*

_________________
Kiran ist nach Uterus OP "sterilisiert" u. NFP müde! Tempie messen wird nicht mehr gemacht, S beobachten nur noch mal so.
Armageddon was yesterday -- today we have a serious problem


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 Betreff des Beitrags: Re: Vasektomie/Sterilisation o. die Frage: Was kommt nach Nfp?
BeitragVerfasst: 31. Juli 2010 19:46 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 6. Oktober 2004 22:02
Beiträge: 392
Kiran hat geschrieben:
Ich denke ja, Gegenargument der KK war wohl dass sie ja auch mit der Pille gleichzeitig verhütet......mein letzter Wissensstand in der Sache ist, sie hat entnervt den Kampf mit ihrer KK aufgegeben und zahl nun eben selbst.


Mannmann...

Zitat:
Na ja im Gegenzug kann sich jede Frau die es sich leisten kann, den Busen vergrößern lassen, nicht grade ungefährliche Bauchstraffungen per OP machen lassen usw. an müßglückten Schönheits OPs leidet man im schlimmsten Fall auch ein Leben lang, wenn sie schief gehen und regelrechte Entstellungen entstehen. Aber da heißt es, das ist die alleinige Entscheidung eines jeden selbst.


Aber von einem anderen Arzt. :) Vllt würde dieser Arzt auch eine Steri machen.

Zitat:
Ich verstehe allgemein nicht, wenn eine sterilisationswillige Frau von einem Arzt bevormundet wird! So oder so, klar kann ich bei sehr jungen Frauen noch verstehen wenn ein FA Bedenken hat, aber i-wann hörts halt auf.
Eine Frau die eine Steri will, soll sie auch bekommen unabhängig von ihren Gründen dazu!


Nun, ich finde es schon richtig, wenn ein Arzt sein Gewissen benutzt. Wär ja auch heftig, wenn ein Arzt einfach jeden Behandlungswunsch zu erfüllen hätte - egal, was er selbst davon hält.
Aber es ist schon irgendwo seltsam, dass bei Sterilisation - gerade bei Frauen - die Hemmschwelle so hoch ist. Pille wird verschleudert wie nix und ne Thrombose ist halt auch nicht grade mal eben rückgängig zu machen, ist nur eben nicht die Hauptwirkung... Vllt ist das auch so ein bisschen der Grund, weshalb andere OPs einfacher "zu haben" sind. Da ist das, was die Leute verschreckt, eine blöde, blöde Nebenwirkung oder "Unfall". Bei der Sterilisation ist das, was die Leute verschreckt, die angestrebte Hauptwirkung. Und die ganzen Emotionen, die da dran hängen.

Zitat:
Nein an Martinis Fall gibts echt nix zu deuteln, da ist das Verweigern der Steri durch den Gyn eine bodenlose Frechheit die fast schon arrogant anmutet. *wutschnauf*


Jop. Da schnauf ich mit.


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 Betreff des Beitrags: Re: Vasektomie/Sterilisation o. die Frage: Was kommt nach Nfp?
BeitragVerfasst: 31. Juli 2010 22:35 
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Moderatorin a. D.

Registriert: 6. Mai 2004 18:24
Beiträge: 4697
NFP seit: Anfang 2004 mit Unterbrechungen
Änne hat geschrieben:
Gestern und heute denke ich dauernd darüber nach, was ich wohl empfinden würde (bzgl. einer Ss), käme eines meiner Kinder ums Leben. Aber selbst da denke ich in der Zwischenzeit, dass ich mir auch vorstellen könnte meine Bedürfnisse auf Kinder auszuweiten, die nicht ich selbst ausgetragen habe.
Spielte dieser Gedanke auch bei der ein oder anderen mit (die schon Kinder hat)? Ich möchte damit übrigens nicht in eine Diskussion einsteigen, ob verstorbene Kinder "ersetzt" werden können. ;-)


Ich versteh sehr gut, was Du meinst, denn diese Frage hat mich auch beschäftigt.
Will ich dem Fall vielleicht doch nochmal schwanger werden?
Aber ich kam auch zu einem nein. Wenn ich es möchte, gibt es sicher andere Kinder, die auf irgend eine Art und Weise meine Hilfe brauchen.
Ich traue mir auch zu, dass ich hier alle Zelte abbrechen würde und irgendwo ganz neu anfangen.
Solche Gedanken sind ganz schwer und normal versuche ich mich da nicht verrückt zu machen.
Aber bei so einer Entscheidung spielt das in meinen Augen doch eine Rolle.

Danke Kiran *freunde*.
Der Tipp mit den Privatkliniken ist gut. Auf die Idee bin ich selbst noch gar nicht gekommen.
Wenn die neue Ärztin am Mittwoch wieder blöd reagiert, werde ich diesen Weg versuchen.

Nochmal zum Thema FA:
Ja, das war wirklich eine bodenlose Frechheit. Für diese Argumente war er gar nicht zugänglich.
Ich glaube er hat auch nicht wirklich verstanden was ich da nehme und warum.
Bei der Krankenkasse waren sie übrigens sehr nett.
Bis vor kurzem haben sie in meinem Fall die Sterilisation aufgrund medizinischer Indikation bezahlt.
Sogar mein Facharzt war sich sicher, dass es bezahlt wird.
Aber jetzt eben nicht mehr.
Nun gut, ist zwar ärgerlich und tut finanziell weh, aber es hilft ja nichts.

Mein Facharzt war da im Vergleich zum FA ganz anders:
Als wir das erste Mal über das Medikament gesprochen haben, hat er mich sanft nach der Verhütung gefragt.
Damals stand mein Entschluss auch schon fest und ich habe ihm erklärt, wie ich das so sehe.
Erst dann hat mir gesagt, dass ich, selbst wenn ich das Medikament absetzte, 2 Jahre waren müsste, bis ich wieder schwanger werden darf.
Man kann es zwar auch irgendwie auswaschen, aber das ist dann sehr aufwendig.
Und auch dann hat er mir erst gesagt, dass er mir eine weitere Schwangerschaft überhaupt nicht empfehlen würde.

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lg Martini - Homebase reloaded
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 Betreff des Beitrags: Re: Vasektomie/Sterilisation o. die Frage: Was kommt nach Nfp?
BeitragVerfasst: 1. August 2010 09:40 
Martini, du siehst mich hier auch den Kopf schütteln. Es erscheint so, als hätte der Gynäkologe ein ziemlich rigides Schubladendenken, das er seinen Patientinnen auch gleich mit aufdrücken möchte. Aber wichtig bleibt letztendlich, dass du deinen Weg trotzdem gehen konntest. *freunde*



@alle bereits sterilisierten: war sich euer Partner gleichzeitig auch sicher, dass das der richtige Weg für euch ist? Und wenn nicht, wo waren die Diskrepanzen?


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 Betreff des Beitrags: Re: Vasektomie/Sterilisation o. die Frage: Was kommt nach Nfp?
BeitragVerfasst: 1. August 2010 13:17 
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NFP-Königin

Registriert: 28. Januar 2005 09:52
Beiträge: 9081
Wohnort: Bayern
Martini hat geschrieben:
Änne hat geschrieben:
Gestern und heute denke ich dauernd darüber nach, was ich wohl empfinden würde (bzgl. einer Ss), käme eines meiner Kinder ums Leben. Aber selbst da denke ich in der Zwischenzeit, dass ich mir auch vorstellen könnte meine Bedürfnisse auf Kinder auszuweiten, die nicht ich selbst ausgetragen habe.
Spielte dieser Gedanke auch bei der ein oder anderen mit (die schon Kinder hat)? Ich möchte damit übrigens nicht in eine Diskussion einsteigen, ob verstorbene Kinder "ersetzt" werden können. ;-)


Ich versteh sehr gut, was Du meinst, denn diese Frage hat mich auch beschäftigt.
Will ich dem Fall vielleicht doch nochmal schwanger werden?
Aber ich kam auch zu einem nein. Wenn ich es möchte, gibt es sicher andere Kinder, die auf irgend eine Art und Weise meine Hilfe brauchen.
Ich traue mir auch zu, dass ich hier alle Zelte abbrechen würde und irgendwo ganz neu anfangen.
Solche Gedanken sind ganz schwer und normal versuche ich mich da nicht verrückt zu machen.
Aber bei so einer Entscheidung spielt das in meinen Augen doch eine Rolle.

Bohhh... das hat mich auch ziemlich beschäftigt... schon seltsam, dass uns Frauen das ganz offensíchtlich sehr berührt und bewegt. Mein Mann z.B. hatte diese Gedanken gar nicht, dafür hat ihn wieder folgender sehr intensiv beschäftigt:

Was passiert, wenn eines unserer Kinder sehr krank wird und man z.B. mit einem weiteren Kind helfen könnte?
Diese Gedankengänge hatte ich z.B. wieder gar nicht. Und es hat für ihn lange gedauert sich komplett damit auseinander zu setzen... also dieser Rettungsgedanke für eines seiner Kinder.

Man sieht, dass das alles doch sehr komplex ist.

@Änne... ja, bei uns wars wirklich so, dass wir uns nun beide gleichzeitig sicher waren... zum Glück!

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Schnecke
Nach weit mehr als 20 Jahren und 3 Wunschkids, Dank Menopause , in Nfp-Pension.


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 Betreff des Beitrags: Re: Vasektomie/Sterilisation o. die Frage: Was kommt nach Nfp?
BeitragVerfasst: 1. August 2010 13:33 
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NFP-Gräfin

Registriert: 19. September 2004 13:36
Beiträge: 3465
Na da muss ich mich doch auch gleich mal äußern ;-) Wie die meisten wohl wissen,bin ich ja kinderlos sterilisiert,seit ich 20 bin (bin jetzt 25 und hab es NOCH KEINEN TAG bereut!!) und habs mittlerweile eigentlich ganz vergessen..erinnern tut mich daran nur noch das Knubbelchen am Bauchnabel,weil ein Teil der OP-Narbe nicht richtig angwachsen ist,dort "ein Graben" war und sich da Koloid (so heißts glaube ich)gebildet hat dann. Ich hatte direkt nach der OP einen Kreislaufkollaps wie mir gesagt wurde-bekam davon nix mit und bekam einen schönen Progesteronmangel,der laut der Gyn die "Frauenkörper,Frauenweisheit" geschrieben hat,sehr häufig vorkommt nach der OP-wovon mir KEIN Arzt was gesagt hat!! Ich war ja bei zwei verschiedenen Ärzten in ner großen deutschen Stadt,die waren nich begeistert,beide wollten mir die Mirena andrehen,aber ich hab sie dann überzeugt davon,dass ichs mir SEHR GUT überlegt habe und beide hätten lustigerweise in derselbne ambulanten Klinik mit derselben Methode operiert etc.,der eine wollte aber 900€ und der andere 680€ -ich bekam weder Kaffee noch sonstwas! Mittlerweile sage ich,auch wegen dem Verheilungsrisiko (hab dazu ne Studie aus den USA gesehen,weil da mehr Frauen in meinem Alter sterilisiert sind/werden-je jünger man bei der OP war,desto eher verheilt sie wieder-egal WIE man sie gemacht hat), dass ich lieber diese neue Methode gahbt hätte-Adiana..allerdings wirds die laut Hersteller in Deutschland wohl eher nie geben und sie kostet 1.500€ :shock: Was mich immer noch bissel...hm..bekümmert ist dieses ständige "du wirst dank der OP früher in die Wechseljahre kommen"


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 Betreff des Beitrags: Re: Vasektomie/Sterilisation o. die Frage: Was kommt nach Nfp?
BeitragVerfasst: 1. August 2010 13:40 
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alte Häsin

Registriert: 27. Januar 2008 20:34
Beiträge: 1474
Wohnort: 41844
Martini hat geschrieben:
Kiran, da geht es mir wie Dir.
Ich finde das unmöglich.
Es ist unser Körper und unsere Entscheidung.

Und ob die Entscheidung nach keinem, einem oder vielen Kindern fällt, bleibt doch jedem selbst überlassen.
Zumal man die Kosten ja eh selbst tragen muss.

Wenn ich hier keinen Arzt finde, fahre ich zu Püppis Arzt.


*gelöscht* weil blöd hab vorher nicht alles gelesen *lachen* nachdem ich jetzt alles gelesen habe hat es sich erledigt.

_________________
Liebe Grüße Bea mit ** im Herzen und Marvin *18.9.00 Kim Charlotte *2.4.2009an der Hand


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 Betreff des Beitrags: Re: Vasektomie/Sterilisation o. die Frage: Was kommt nach Nfp?
BeitragVerfasst: 1. August 2010 13:45 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 6. Oktober 2004 22:02
Beiträge: 392
Mondscheinkind hat geschrieben:
... und bekam einen schönen Progesteronmangel,der laut der Gyn die "Frauenkörper,Frauenweisheit" geschrieben hat,sehr häufig vorkommt nach der OP-wovon mir KEIN Arzt was gesagt hat!!


Oha, weißt Du, wie der zustande kommt?

Zitat:
Was mich immer noch bissel...hm..bekümmert ist dieses ständige "du wirst dank der OP früher in die Wechseljahre kommen"


Wie, dass einer das sagt oder wie?

Gibt's eigentlich Studien, bei denen Krankheitsrisiken verglichen werden bei Frauen mit früher Sterilisation und Frauen ohne?
Ich habe sowas bei Menschen noch nicht gefunden, aber auch nicht sehr intensiv gesucht. Bei Hunden ist es aber so, dass bei sterilisierten (also nicht wie üblich kastrierten) Hündinnen eine relativ großes Risiko besteht, dass die Eierstöcke entarten. Also auch im Vgl. zu intakten Hündinnen. Irgendwie macht mich das auch bissel skeptisch.


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 Betreff des Beitrags: Re: Vasektomie/Sterilisation o. die Frage: Was kommt nach Nfp?
BeitragVerfasst: 1. August 2010 13:51 
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Moderatorin a. D.

Registriert: 6. Mai 2004 18:24
Beiträge: 4697
NFP seit: Anfang 2004 mit Unterbrechungen
Nein, es wird leider gar nichts von der KK übernommen.
Ich habe schon angefragt.
Bis vor kurzem war das so, aber jetzt nicht mehr.
Entsprechende Nachweise hätte ich sofort bringen können, aber die wollten sie gar nicht haben.

@Schnecke:
Der Gedanke kam mir auch nicht, obwohl ich da vor einiger Zeit einen Film gesehen habe.

@Änne:
Kurz nach der Geburt war mein *mann* der Meinung, dass eines schon noch geht.
Mittlerweile nicht mehr. Abgesehen davon, dass es ja sowieso kein Thema mehr ist (seine Worte), fühlt er sich zu alt.
Sehe ich jetzt nicht unbedingt so, auch wenn er 11 Jahre älter ist als ich.
Ich kenne einige Fälle wo Männer noch später zum ersten Mal Vater geworden sind.
Aber gut, wenn das seine Meinung ist.
Hauptsache wird sind uns einig.

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lg Martini - Homebase reloaded
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 Betreff des Beitrags: Re: Vasektomie/Sterilisation o. die Frage: Was kommt nach Nfp?
BeitragVerfasst: 1. August 2010 14:01 
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Gesperrter User

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Beiträge: 385
Wohnort: CH
Seltsam ... ich hätte die Pille von meiner Kasse bezahlt bekommen bei meinem Endo-Verdacht.. *kopfkratz*

Nach der Familienplanung wollen wir auch auf jeden Fall Steri oder Vasektomie. Vermutlich wird *mann* sich unterbinden lassen.

Ich war übrigens mit ca 20 auch schon mal auf der Suche nach einem Arzt, der mich sterilisiert, aus verschiedenen Gründen damals. Heute bin ich froh, damals keinen gefunden zu haben, denn seit meinem aktuellen *mann* ist wie aus dem nichts ein wahnsinniger KiWu in mir hochgekommen!
Mit meinem ersten *mann* hatte ich zwar auch schon mal das Thema Kinder, aber ich konnte mich mit dem Gedanken nie anfreunden.
Zwischenzeitlch gab es da ja noch so einen "Vorfall" (einige werden sich erinnern), nach dem ich mich tatsächlich wieder sterilisieren lassen wollte.
Aber es hatte schon seinen Grund, warum es nie klappen wollte...

Jedoch muss ich auch sagen, dass wenn ich jetzt keine Kinder bekommen könnte, es für mich kein Weltuntergang wäre. Ich wünsche es mir schon sehr, aber ich kann mir mein Leben genauso gut auch ohne Kinder vorstellen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Vasektomie/Sterilisation o. die Frage: Was kommt nach Nfp?
BeitragVerfasst: 1. August 2010 14:07 
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NFP-Gräfin

Registriert: 19. September 2004 13:36
Beiträge: 3465
@KH: Wenn ich mich recht erinner war die Theorie zum Progesteronmangel,dass selbst bei ner OP wo sonst nichts verletzt wurde,mini-kleine Blutgefäße verletzt werden und die führen dann wohl zu dem Problem.
Sie schrieb auch im Buch,dass Frauen die jahrelang hormonell verhütet haben,nach der OP sehr wahrscheinlich Probleme mit ihrer Mens kriegen-längere,schmerzhaftere,stärkere Mens..warum,stand da auch nicht..

Zitat:
Zitat:
Zitat:
Was mich immer noch bissel...hm..bekümmert ist dieses ständige "du wirst dank der OP früher in die Wechseljahre kommen"



Wie, dass einer das sagt oder wie?

ne,eher der Gedanke,ob da was dran sein könnte...

Ich hab noch nichts von Studien gelesen zum Thema,ob Frauen wenn sie jung sterilisiert wurden,eher Gesundheitsprobleme bekommen...


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 Betreff des Beitrags: Re: Vasektomie/Sterilisation o. die Frage: Was kommt nach Nfp?
BeitragVerfasst: 1. August 2010 14:18 
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NFP-Prinzessin

Registriert: 20. Februar 2006 14:58
Beiträge: 5188
Hier findet man was zum Progesteronmangel/zu früher einsetzenden Wechseljahren:
http://www.netdoktor.de/Gesund-Leben/Ve ... n-255.html
Zitat:
Welche Komplikationen können auftreten?
Chirurgen können versehentlich die Bauchfellbänder während der Operation schädigen. Sie verlaufen links und rechts von der Gebärmutter zur seitlichen Wand des kleinen Beckens und enthalten unter anderem Eileiter, Eierstock sowie die Blutversorgung. Sind beide Bauchfellbänder beschädigt, kann eine Unterversorgung der Eierstöcke eintreten; die Hormonproduktion in den Eierstöcken nimmt ab und die Wechseljahre können vorzeitig beginnen.


Ich finde diesen Beitrag eines Arztes sehr informativ, gerade auch in Hinsicht auf Risiken/Probleme:
http://www.rund-ums-baby.de/frauengesun ... tm?id=6797

_________________
Moppimama 2008 Bild
Was du willst was man dir tu', das füg' auch anderen zu.


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 Betreff des Beitrags: Re: Vasektomie/Sterilisation o. die Frage: Was kommt nach Nfp?
BeitragVerfasst: 1. August 2010 14:27 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 1. April 2010 10:43
Beiträge: 681
Wohnort: NRW
Tja bei mir heißt es auch ich könnte ohne Gebärmutter vllt. früher in die Wechseljahre kommen (werde jetzt im Aug. 36!) ich könnte möglicherweise auch inkontinent werden und was weiß ich........ :roll:
Aber ich habe mit einigen Frauen Kontakt aufgenommen die, die gleiche OP wie ich hatten, teilweise schon vor 10 Jahren.... keine von denen ist inkontinent oder kam eben Früher in die Wechseljahre. im Gegenteil Eine ist bereits 52 und hat immer noch ab und an einen ES.

Kann passieren, muss aber nicht.
In einem Bericht auf Ciao erzählte der FA einer Frau durch eine Steri bestünde die Gefahr dass sie 1. auch früher in die Wechseljahre käme 2. Die Mens sehr stark u. schmerzhaft werden könnte 3. Ihre Libido verschwindet und 4. Sich dadurch eine größere Gefahr für sämtliche Krebsarten des Unterleibes bildet! Dann hat dieser Arzt ihr die Mirena angedreht weil wäre ja besser usw.
Was sagt mir das? Solche Ärzte wollen verdienen erst Spirale in die Frau dann immer schön Kontrolle und dann natürlich nach ein paar Jahren die nächste Spirale rein.
Wenn ich vorher gelesen hätte, was für eventuelle Spätfolgen meine Hysterektomie haben könnte, ich hätte es nicht so unbedacht machen lassen sondern hätte noch viel, viel mehr Schiss davor gehabt.
Jetzt bilde ich mir einfach ein, mir passiert das nicht :mrgreen: so lange bis das auch mein Körper glaubt ;)

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