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 Betreff des Beitrags: Re: Der Gynefix-Thread
BeitragVerfasst: 21. Juli 2010 19:01 
Zitat:
Wie geht es Dir denn jetzt, spürst Du irgendwas von der GF ?

Wollte eben schon was dazu schreiben, aber leider war die Verbindung dann weg...
Also: schon direkt nach dem Einlegen ging es mir gut und jetzt auch noch. Ich merke praktisch nicht mal, dass sie da ist!
Ganz im Gegensatz zur Goldlily: da hatte ich hinterher Schmerzen wie nach einer Geburt. *ko*
Und vorhin habe ich auch den Tampon entfernt: es waren nur einige wenige Tropfen Blut dran! *sonne*
Bei der Lily habe ich hinterher geblutet wie sonst was. *zunge*
Also bis jetzt klarer Punktsieg für die Gynefix! *applaus*
Ab und zu habe ich mal ein Ziepen weit rechts im Unterbauch, aber da, wo die GM eigentlich schon nicht mehr ist. Vielleicht kommt das vom GM-Aufrichten? *kopfkratz*
Hoffentlich hält das Kettchen möglichst lange! *beten*


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Gynefix-Thread
BeitragVerfasst: 22. Juli 2010 13:01 
Übrigens hier noch ein paar aktuelle Infos:
Die Gynefix, egal ob groß oder klein, kostet im Moment 250 EUR.
Der Erfinder der Gynefix, Dr. Wildemeersch, ist quasi Dr. Scholzes Nachbar, denn er wohnt direkt um die Ecke!
Er hat mir sogar den Straßennamen genannt, aber ich habe ihn leider schon wieder vergessen. *draufhau*
Er legt die Gynefix jetzt seit 12 Jahren und standardmäßig setzen sie meistens die kleine (4 Zylinder) ein. Ich habe mir aber die große gewünscht, weil bei der wenigstens klar ist, dass sie 5 Jahre hält und ich vorher auch schon die normalgroße Lily hatte.
Er meinte übrigens erneut, dass die Gynefix nur 3 Jahre hält, weil sie danach oxidiert ist und nicht mehr genügend Kupferionen freisetzt. Er hat mir dann auch eine oxidierte Gyni gezeigt (die war schwarz).
Dann hat er mich am Modell noch den Faden fühlen lassen: der war nadelspitz! :shock:
Und das ist auch der Hauptgrund, warum er ihn standardmäßig immer abschneidet. Zudem kommen dann keine Keime in die Gebärmutter hoch.
Zu Beginn des Beratungsgesprächs hat er übrigens einen ganzen Haufen verschiedener Spiralen auf seinen Schreibtisch gekippt, sodass man sie alle anschauen konnte. Und er sagte überraschenderweise, dass die Gynefix keine Vorteile gegenüber den anderen Kupferspiralen hätte. Sie hätte eben nur eine andere Form.
Was bei Dr. Scholz ganz toll ist: man hat überhaupt keine "Weißkittel-Phobie". Er ist sehr nett, sagt die wichtigsten Infos ohne einen mit einer Wortflut zu ersticken und ist typisch "kölsch". Und er wirkt sehr kompetent, obwohl er sehr locker ist.
Auf jeden Fall sehr empfehlenswert! *daumenhoch*

Edit: er sagte übrigens, dass man 3 Wochen (!) keinen Sport machen darf. Besonders nicht Trampolin-Springen, Mountainbike fahren oder Reiten. Die starken Erschütterungen könnten der Kette schaden.
Und auf die Kette verlassen sollte man sich erst nach 6 Wochen und der ersten Kontrolle.
Achso: 2 Patientinnen haben die Kette bei ihm verloren. Und beides waren Reiterinnen!


Zuletzt geändert von WerWieWas am 22. Juli 2010 13:05, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Gynefix-Thread
BeitragVerfasst: 22. Juli 2010 13:04 
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Ersthelferin a.D.

Registriert: 4. April 2008 13:18
Beiträge: 9701
NFP seit: 04/2008
Glückwunsch WWW zur erfolgreich gelegten Kette *sonne*

Manno, dieses ewige Hin- und Her mit der Tragedauer nervt mich, September 2011 sind bei mir die ersten drei Jahre rum. Aber die fünf Jahre für die große Gynefix gelten doch sicher, oder? *kopfkratz*


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Gynefix-Thread
BeitragVerfasst: 22. Juli 2010 13:08 
Zitat:
Aber die fünf Jahre für die große Gynefix gelten doch sicher, oder? *kopfkratz*

Das habe ich nicht eindeutig verstanden. Er sagte pauschal, dass die Gynefix nach 3 Jahren gewechselt werden sollte, eben wegen dieser Oxidation. Er hat aber auch gesagt, dass Dr. Wildemeersch 5 Jahre angibt. Er teilt dessen Meinung aber nicht. Er sagte, er hätte noch keine Gynefix-Schwangerschaft nach bis zu 3 Jahren gehabt, aber wohl schon zwischen 3 und 5 Jahren.


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Gynefix-Thread
BeitragVerfasst: 22. Juli 2010 13:13 
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Ersthelferin a.D.

Registriert: 4. April 2008 13:18
Beiträge: 9701
NFP seit: 04/2008
*ko*

Naja, ich fange besser erst in einem Jahr an, drüber nachzudenken. Irgendwie finde ich das doof. Einerseits weiß man nicht, will der Hersteller was schön reden oder will der Arzt Geld machen, Gründe für die Angaben gibt es bei jedem *augenverdreh*


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Gynefix-Thread
BeitragVerfasst: 22. Juli 2010 13:31 
Ja, das finde ich auch ziemlich verwirrend. Aber andererseits: wenn man die Kette so häufig wechselt, hat man nach jedem Wechsel ja auch wieder das anfängliche Verlustrisiko. Und eine gut sitzende Kette frühzeitig zu entfernen halte ich deswegen irgendwie auch für gefährlich, weil man ja eben nicht weiß, ob die nächste auch wieder problemlos von Anfang an hält. *augenverdreh*


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Gynefix-Thread
BeitragVerfasst: 22. Juli 2010 13:32 
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NFP-Gräfin

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Wenn die Tragedauer mit der Oxidation zusammenhängt, dann wär es doch völlig egal, ob die große oder die kleine Kette, oder? *kopfkratz*
Ich finde es irgendwie unlogisch, wenn 6 Zylinder langsamer oxidieren sollten als 4 *nixweiss*
Bei der großen werden vielleicht mehr Kupferionen freigesetzt, weil mehr Kupfer, aber oxidiert ist doch oxidiert, oder? *hä*

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Gynefix-Thread
BeitragVerfasst: 22. Juli 2010 13:35 
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Ersthelferin a.D.

Registriert: 4. April 2008 13:18
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NFP seit: 04/2008
Für mich ist es auch eine Kostenfrage, ob ich 330 Euro auf drei oder auf fünf Jahre verteile. Vom Einlegeprozess- und stress mal noch ganz zu schweigen, eben.


Weiß nicht, B.Nutzerin, oxidiert ist oxidiert, ja, aber trotzdem gibt es bei 6 Gliedern ja in der Summe noch mehr Kupferionen, als in der kleinen Kette? *kopfkratz* ich hab ehrlich gesagt keine Ahnung *lach*


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Gynefix-Thread
BeitragVerfasst: 22. Juli 2010 13:36 
Klar, aber die große setzt immer mehr Kupferionen frei als die kleine. Also auch im oxidierten Zustand. Aber natürlich weniger als bei einer "frischen" Kette.
Meine Goldlily war ja beim Entfernen auch pechschwarz!
Und das nach nur 3,5 Jahren. Sie hätte danach laut Hersteller ja sogar nochmal solange liegen können (insgesamt 7 Jahre).
Aber so schwarz wie sie war, war sie bestimmt auch schon komplett oxidiert.
Ich meine mich zu erinnern, dass Pro Familia dazu irgendwo mal was geschrieben hat. Ich glaube in einem der Familienplanungs-Rundbriefe. Mal schauen, ob ich es noch finde.

Edit: und irgendwo war auch mal die Rede davon, dass Spiralen mehr als 300 mm² Kupferoberfläche haben sollen, um optimal zu wirken. Und das hat eben auch nur die große.


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Gynefix-Thread
BeitragVerfasst: 22. Juli 2010 13:43 
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NFP-Gräfin

Registriert: 13. Februar 2007 13:07
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Aber wenn das Ding in oxidiertem Zustand nicht mehr genug freisetzen kann, dann isses doch egal ob groß oder klein, is ja beides oxidiert.
Und es gibt ja auch Frauen, die die große brauchen...wär ja dann auch nicht mehr sicher?! *nixweiss*

Aber ok, ich schließe daraus: Wir mit der kleinen Kette sind also schon so gut wie schwanger ;-)
Ich geh dann schon mal Babysachen bestellen *undweg*

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Gynefix-Thread
BeitragVerfasst: 22. Juli 2010 17:51 
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Kurvenjunkie

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schon wieder panik... ich fühle mich total betrogen. meine ärztin sagte, sie sei 5 jahre sicher. und das hab ich auch überall so gelesen.
das ist eine gemeinheit :-8
gibt es denn hier frauen, die sie 5 jahre (zufrieden) getragen haben?
eine weitere überlegung wäre: eigentlich lösen sich metalle so, dass eine gewisse konzentration in der umgebung erreicht ist. dabei ist die oberflächengröße relativ egal, denn das kupfer wird ja nicht so schnell wieder weggeschwemmt. oder? *hä*
damit müsste es doch eigentlich egal sein, ob 4 oder 6 zylinder (wenn man von der größe der GM her nicht 6 braucht)
wie seht ihr das?

:roll: *wein*


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Gynefix-Thread
BeitragVerfasst: 22. Juli 2010 18:08 
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alte Häsin

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naja, die diskussion mit 3 oder 5 jahre gibt es schon seit mindestens 2 jahren. als ich meine bekam war nämlich wirklich von 5 jahren die rede und kurz nachher kam das auf. man sollte nie auf einen arzt vertrauen :twisted:
ich sehe auch keine logik darin, dass die große länger hält, denn die große hat man doch nur bei großer GM und da braucht man die menge an kupfer auch.
wegen ausschwemmen: ich denke mal, dass die mens schon ziemlich gründlich sauber macht :lol:

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Gynefix-Thread
BeitragVerfasst: 22. Juli 2010 18:40 
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Kurvenjunkie

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achso.. naja okay. aber außerhalb der mens.
wir wissen ja alle: die ersten x - 8 tage wird man nicht schwanger ;-)
hm - also was halten wir nun alle davon? ist ja nicht gerade egal...
meine ärztin ist sehr erfahren mit der gyni. also ich glaub kaum, dass sie einfach lügt


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Gynefix-Thread
BeitragVerfasst: 22. Juli 2010 20:21 
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alte Häsin

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tja man weiß es einfach nicht, weil die menge der ablagerungen individuell ist und dir niemand sagen kann, ob deine gyni nach 3 oder 5 jahren noch frei genug ist. ist also eine persönliche abwägung welche sicherheit man möchte... da kann einem auch kein arzt helfen, es sei denn er erfindet eine untersuchung, um die menge der ablagerungen/oxidation rauszufinden.

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Gynefix-Thread
BeitragVerfasst: 22. Juli 2010 21:13 
Meine werde ich wohl, sofern sie so lange hält *aufholzklopf* tatsächlich 5 Jahre drin lassen. Einfach, weil der Hersteller das so sagt und der ja ggf. für falsche Angaben wohl belangt werden könnte, oder? *kopfkratz*
Wir werden ohnehin zusätzlich mit Kondom verhüten, weil unsere Familienplanung erstmal definitiv abgeschlossen ist und wir beide doppelte Sicherheit wollen.
Irgendwie geistert mir gerade noch im Kopf rum, dass Dr. Wildemeersch zur Zeit prüft, ob die Gyni nicht sogar 10 Jahre hält.

Pro Familia schreibt noch folgendes zur Thematik:

Zitat:
Es scheint, dass die Verhütungssicherheit mit der Kupferoberfläche zunimmt und durch Kupfer-manschetten auf den Seitenarmen zusätzlich erhöht wird.


Zitat:
Zur Verhütungssicherheit zeigen Vergleichsstu-dien übereinstimmend die höchste Effektivität für das TCu380 A, etwas geringere Effektivität für das Multiload Cu 375 und deutlich geringere Ef-fektivität für das Nova-T 200. In Bezug auf Ne-benwirkungen wie Blutungsstörungen, Schmer-zen und Infektionen zeigen die Studien keine eindeutigen Unterschiede (Kulier 2007).


Es geht hier zwar um normale Spiralen, aber man sieht immerhin, dass höherer Kupfergehalt wohl höhere Sicherheit bedeutet...

Zitat:
In Deutschland werden Kupfer-IUPs immer noch häufig nach zwei bis drei Jahren entfernt bzw. gewechselt, obwohl in anderen Ländern deutlich längere Liegezeiten für die gleichen IUPs üblich sind und auch die Fachinformationen der meisten IUPs längere Liegezeiten angeben.
Da die Frequenz des IUP-Wechsels u. a. einen erheblichen Kostenfaktor für die Anwenderinnen darstellt, lohnt es sich, Empfehlungen der Her-steller und evidenzbasierte Richtlinien genauer zu betrachten. Für das Multiload Cu 375®, feme-na®, Multisafe Cu 375®, Nova-T 200®, Ancora 250/375® wird in den Fachinformationen eine Liegedauer von fünf Jahren angegeben, bei Goldlilly® beträgt die empfohlene Liegedauer sieben Jahre. Für das Flexi-T® 300 und 380+ wird in der Fachinformation für optimale Verhü-tungssicherheit eine Liegedauer von drei Jahren angegeben: „Eine längere Liegedauer erscheint möglich“.
Dass die Verhütungswirkung der Kupfer-IUP nach drei oder fünf Jahren nachlässt, ist unwahr-scheinlich. Die Freisetzungsrate des Kupfers ins Endometrium ist abhängig von der Kupferoberflä-che des Drahtes. Sie wird durch rasche Ausbil-dung eines Belags aus Kupfersulfat, Polypepti-den und Salzen wenige Stunden nach IUP-Einlage stark reduziert und bleibt dann über viele Jahre konstant. Sie lässt nach Ablauf der zuge-lassenen Liegedauer nicht nach.
Für die meisten in Deutschland üblicherweise benutzte IUPs gibt es zwar nur wenige Daten über die Verhütungssicherheit bei einer Liege-dauer von mehr als drei bis fünf Jahren, jedoch wird bei keiner der Studien ein Ansteigen der Versagerrate beobachtet, wenn das IUP über die empfohlene Liegedauer hinaus in der Gebärmut-ter belassen wird. Eine Ausnahme stellt das No-va-T® dar: In einer Veröffentlichung von WHO-Daten wird über eine zunehmende Versagerrate im vierten und fünften Jahr gegenüber dem ers-ten bis dritten Jahr berichtet, bei einer im Ver-gleich zu anderen IUPs insgesamt deutlich höhe-ren Versagerrate (WHO 1990, Chi 1993).
Die WHO empfiehlt für den international am häu-figsten verwendeten IUP-Typ TCu 380 A eine Liegedauer von zehn Jahren. In großen Studien ist eine anhaltend hohe Verhütungssicherheit bis zu 15 Jahren belegt (kumulative Schwanger-schaftsrate nach 15 Jahren 22/1000, im 11-16. Jahr trat keine Schwangerschaft auf), und eine noch längere Liegedauer wird untersucht.
In den Niederlanden empfiehlt eine Leitlinie der NHG (Wissenschaftliche Gesellschaft der nieder-ländischen Hausärzte) für das Multiload Cu 375® eine Liegedauer von zehn Jahren. Die Versager-rate ist in WHO-Studien höher als für das TCu 380 A, steigt jedoch bis zu einer Liegedauer von zehn Jahren nicht an (kumulative Schwanger-schaftsrate nach zehn Jahren 53/1000) (UNDP 2002/2003, Treiman 1995).
Vorteile einer langen Liegedauer des IUP
Komplikationen wie Verrutschen oder Aussto-ßung des IUPs, Infektionen, verstärkte Blutungen oder Schmerzen treten mit zunehmender Liege-dauer immer seltener auf (Sivin 2007). Das Risi-ko für Infektionen in der Gebärmutter und im kleinen Becken ist besonders in den ersten Wo-chen nach der Einlage erhöht, was dafür spricht, das IUP möglichst selten zu wechseln (Freundl, 1992). Auch Schmerzen und das Perforationsrisi-ko beim IUP-Wechsel, sowie die Kosten sind Argumente für eine möglichst lange Liegezeit.


Das alles stammt aus dieser Quelle:
http://www.profamilia.de/getpic/7291.pdf


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