Lafèvre hat geschrieben:
Außerdem kann der Eisprung eben auch noch einen Tag nach der 1.hM liegen, weil das Ei auch schon vorher Progesteron abgeben kann.
Aber das "Ei" prdouziert doch kein Progesteron... oder?

Solange es ein heranreifender Follikel ist, prdouziert dieser Östrogen, dann platzt der Follikel auf, das Ei "springt" - der leere Follikel bildet sich nun "zurück", wird Gelbkörper, welcher Progesteron abgibt.
So habe ich das verstanden. (Werd gleich noch mal in nfp heute nachlesen) Und insofern ist die Frage von kleiner_bör ja gar nicht so unberechtigt. Ich bin immer davon ausgegangen, dass, wenn man einen "idealen Zyklus" hat (also eine Modellannahme, bei der man alle Störfaktoren ausschließt), der erfolgte Eisprung und der nun bestehende Gelbkörper durch die ehM eindeutig angezeigt wird.
Deshalb halte ich die Absicherung durch den Schleim auch lediglich für eine Methode zum Ausschluss von fehlerhaften Temperaturwerten. (der Hinweis auf den doppelten Eisprung ist auch eine gute Idee - wobei ich vermuten würde, dass die ehM dann erst erfolgt, wenn auch der zweite Gelbkörper Progesteron bildet, weil das Östrogen des zweiten Follikels das Progesteron des ersten Gelbkörpers überlagert)