Sie ist ja nur in der Anfangszeit gewandert. Danach saß sie wohl fest und zwar zu fest.
Die Schwierigkeit bei der US-Diagnostik der Lily ist, dass sie eine etwas andere Bauart hat als die Nova-T. Die lilienförmigen Ärmchen werden von den Ärzten wohl immer etwas unterschiedlich eingeschätzt. (also mal über- und mal unterbewertet). Die Ärmchen der Lily bringen den senkrechten Teil ja "tiefer" runter als die Nova-T.
Wie lange die Lily schon festgewachsen war, konnte mir die Ärztin nicht sagen.
Aber schon beim Legen kam sie ja zweimal postwendend wieder rausgeflutscht. Erst beim dritten Anlauf saß sie "richtig".
Offenbar hat die Gebärmutter sie anfangs versucht loszuwerden (daher das Wandern) und dann ist sie etwas nach unten gerutscht in den Zervikalkanal und ist dann an der Rückwand ins Endometrium und Myometrium eingewachsen.
Jetzt warte ich noch auf den histologischen Befund des ausgeschabten Materials.
Zu normalen Spiralen hätte ich nie wieder Vertrauen nach diesem Erlebnis.
Die Ärztin meinte auch, dass es in meinem Fall nicht empfehlenswert sei, nochmal einen Spiralenversuch zu wagen. Sie sagte, dass sie befürchten würde, dass das gleiche dann nochmal passiert.
Achso: vor der OP hatte ich die Ärztin noch gefragt, ob es passieren könnte, dass eine Spirale einwachsen könnte. Da sagte sie noch: Nein, höchstens nach 20 Jahren ununterbrochener Liegezeit!
