Also die Entgiftungstheorie kann ich auch nicht so recht glauben, aber es ist ja schon lange "gängige" Praxis, sämtliche Körperausscheidungen als Entgiftung zu betrachten
Aber es könnte doch auch sein, dass die Mens nicht durch den angeblichen Schlackenabtransport, sondern schlicht und einfach durch den Blutverlust "lebensverlängernd" wirkt?
Die Naturmedizin hat ja schon länger den Aderlass wiederentdeckt als Erleichterung bei z.B. Bluthochdruck oder dickem Blut. Das ist durchaus vergleichbar mit regelmäßigem Blutspenden, nur dass bei einem Aderlass nicht so viel Blut abgenommen wird.
Hier ist ein Artikel dazu:
*klick*
Mein Vater lässt sich relativ regelmäßig einen Aderlass verpassen und fühlt sich damit auch gut. Auf meine Frage hin, warum er nicht Blutspenden gehen würde, dass käme ihn billiger und es hätte noch einen guten Zweck, meinte er, er würde dort gar nicht mehr genommen werden auf Grund seines Alters (71) und diverser anderer Zipperlein.
Ob nun die Blutmenge der Mens reicht, um diesen positiven Effekt auszulösen, bleibt natürlich offen. Als alleinigen Faktor für die höhere Lebenserwartung würde ich sie aber bestimmt nicht sehen. Da spielen sicherlich auch die Aspekte hinein, die Lune genannt hat, nämlich dass Frauen tendenziell eher auf die Gesundheit ihres Körpers achten als Männer.
So, jetzt habe ich mal wieder einen Roman geschrieben. Und der ist sogar mehr oder weniger off topic.

Naja, vielen Dank an diejenigen, die sich trotzdem durchbeißen.
LG
Setareh