Jetzt muss ich mal Frust ablassen, ich hatte meine Mutter völlig falsch eingeschätzt. Und ich versteh auch ihre Reaktion nicht ganz, da sie ja schonmal mitbekommen hatte, dass ich messe.
Ich hab von einer Freundin erzählt, die durch die Pille eine (oder waren es gar zwei?) Thrombose(n) bekommen hatte, und hab nur gesagt: "Spätestens seitdem bin ich Pillengegnerin (bzw Gegnerin der wahllosen Verschreibung, ohne zu fragen, ob denn ein Thromboserisiko besteht)"
Reaktion meiner Mutter: "Und wann werd ich Oma?"
Ich:

"Äh... ich nehm die Pille schon seit über drei Jahren nicht mehr (hab später gemerkt, dass es eigentlich schon 4 sind)"
Sie: "Das will ich gar nicht wissen. Mach erstmal fertig und such dir nen Job, bevor du über Kinder nachdenkst."
Das fand ich dreist.
1. Es ist mein Leben. Wann ich Kinder haben will, ist allein meine Sache und die meines Partners.
2. Nur, weil ich die Pille nicht nehme, heißt das nicht, das ich Kinder haben will. Es gibt sooo viele Verhütungsmittel, und die sollen alle unsicher sein?!
3. Kann nur Abstinenz 100%ige Sicherheit garantieren. Aber vertraut sie mir denn nicht, traut sie mir nicht zu, vorsichtig zu sein?!
4. War ich noch nie schwanger, und das gilt nicht?
Gut auch ihr Kommentar: "Wenn mal was passiert, sag es- man kann immer was dagegen machen."
Wie wär es denn mal, mich zu fragen, bevor man davon ausgeht, ich würde abtreiben wollen, wenn ein Unfall passiert? Will ich nämlich nicht!
Mann, ich könnt platzen!
