Ich hatte vor Jahren die Kupferspirale.... und das Ende vom Lied: nach ständigem Verrutschen und auch mehrmaligem Verrutschen nach Wechsel der Spiralform weigerte sich meine FA, mir jemals wieder eine Spirale einzusetzen (einschließlich Hormonspirale). Ihre Aussage: mein Körper würde sich anscheinend gegen die Spirale wehren. Und ich muss sagen, dass ich ihr dankbar bin, denn das Setzen tat - zwar kurzzeitig - sauweh und die Lagekorrektur war ein ausgesprochen schmerzhaftes Herumgeprockel

. Nie Wieder!
Auch hatte ich unter der Spirale eine Blutung wie nie zuvor in meinem Leben

. Ich hab mich echt gefragt, wo das ganze Blut und diese Menge an Schleimhaut eigentlich herkam. Die dicksten Binden waren nach kurzer Zeit durchgeblutet
Danach wollte ich mir das Implanon-Stäbchen einsetzen lassen und habe als Testphase die Cerazette genommen.... und bin dann fast 5 Jahre bei dieser Pille geblieben, weil ich diesem Stäbchen nicht mehr traute (Wanderungen durch den Körper waren nachzulesen, Wirkungsverkürzung bei Übergewicht etc.). Meine FA fragte mich mehrmals und ich hatte den Eindruck, dass sie liebend gerne das Stäbchen eingesetzt hätte.... aus welchem Grund auch immer

Aber was ich nicht möchte, das möchte ich halt nicht
Letztes Jahr hatte ich dann die Idee, mir das Gynefix einsetzen zu lassen, denn eine verankerte Kette könne ja nicht so leicht verrutschen (meine Vermutung). Meine FA hält nicht allzuviel von dieser "GM-Perforation" (Verletzungsgefahr etc.), hätte mir aber anstandslos eine Überweisung zu einem Gynefix-legenden Arzt ausgestellt. Nach meiner Erfahrung mit Kupfer und Blutungsmenge habe ich letztendlich vom Gynefix abgesehen.
Mittlerweile bin ich sterilisiert und sehr sehr erleichtert, mir über Verhütung keine Gedanken mehr machen zu müssen.