wusel hat geschrieben:
5. eine Art Abkommen mit dem Gehirn: "der negative Rückkopplungsmechanismus des hormonellen Kreislaufes", heisst, so lang das Progesteron da ist, schickt das Gehirn keine FSH (Follikel stimulierendes Hormon) raus, welches die Eibläschen reifen lässt, dann wird vermehrt Östrogen gebildet und blabla.. der Zyklus ist wieder im Gang.
Heisst im Klartext, mit Progesteron gibt es keinen neuen Eisprung und ist der Grund warum NFP so schön sicher ist.
Mit einer bestehenden Schwangerschaft muss genügend Progesteron im Körper unterwegs sein, daher ist es so schwer vorstellbar.
Hier sehe ich die einzig mögliche Lücke: Irgendwelche Rezeptoren spinnen, so dass der tatsächliche Progesteronspiegel falsch gemessen wird und trotzdem FSH rausgeschickt wird.
Oder die zweite (bzw. dritte, vierte) Eizelle auch ohne Hormonstimulation gehüpft ist...?
Bleiben die 4 Wochen als Mysterium, warum nicht 3 oder 5 oder 2 oder 7?
Und wenn da tatsächlich was in der Hormonselbstregulation/ -empfindlichkeit nicht ganz rund läuft - bzw. so extrem unrund - dürfte sich die Frau auch an unregelmäßig Zyklen erinnern - und der Körper an wildhüpfende Eier.
Also mir erscheint Marastefans Hinweis zu den Berechnungsmethoden der Entwicklungswochen plausibler.