hey ihr...
...habe wieder angefangen mit Zyklusbeobachtung. Sehr lustlos, wäre ich doch ohne die Gestageneinnahme im Herbst (war nur 10 Tage, also nichts in Richtung 3-Monats-Spritze..war Amenorrhoe-Diagnostik) bei ZT 392...
blöd dabei: Es ist alles abgeklärt, was abzuklären ist. Im Herbst dachte ich, ich hätte die Lösung - zu hoher Prolaktinspiegel (nachdem er 3 Monate davor absolut nicht erhöht war, sondern sogar unter dem unteren Grenzwert..?? war leider eine andere Masseinheit, deshalb schwer zu vergleichen), und das MRI zeigte tatsächlich ein Mikroprolaktinom (sehr klein, 3mm). Bekam Cabergolin - nach 4 Wochen erneuter Bluttest. Nun war das Prolaktin zu tief.

(von 92 auf 0 Komma irgendwas) Ich sollte also 3 Monate Pause machen mit dem Cabergolin. Tat ich - nun, das Prolaktin ist immer noch zu tief. Finde es absolut nicht logisch, denn selbst wenn das Prolaktinom jetzt weg wäre, wieso ist der Spiegel dann nicht einfach wieder normal? Cabergolin habe ich Ende Oktober zuletzt genommen... Ich nehme auch keine anderen Medikamente als damals im Herbst, und da wurde der Prolaktinspiegel 2mal gemessen, falls die eine Erhöhung Zufall gewesen wäre....
Das Testosteron war im Juni erhöht (war vermutlich noch von der Pille, da war es erst 6 Monate nach dem Absetzen), im September war es ok - das Androstendion leicht erhöht, was jedoch an der damaligen Hyperprolaktinämie gelegen haben dürfte (weiss nicht, ob es jetzt wieder normal ist, wird nicht mehr getestet).
PCO-S hält die Ärztin für unwahrscheinlich, Zysten habe ich zwar, aber Hirsutismus liegt nicht vor, Akne auch nicht (unreine Haut ja, aber Akne ist das nun wirklich nicht), und die männlichen Hormone sind ja ebenfalls nicht zu hoch (nehme ich an).
Die Ärztin glaubt, die Ursache gefunden zu haben - das Gewicht. Habe ihr schon erklärt, dass ich genug esse, und mein Körperfettanteil völlig ok ist (meine Mutter war auch untergewichtig vor ihren Schwangerschaften) - des weiteren ist mein Östrogenspiegel nicht zu niedrig, noch nicht in der Nähe des unteren Grenzwertes. Und an Schleim mangelt es nach wie vor nicht, also denke ich nicht, jetzt plötzlich einen Östrogenmangel zu haben. Da habe ich ihr auch gesagt -sie meinte dann, vermutlich sei damals beim Bluttest einfach eine Phase im Zyklus gewesen, wo das Östrogen höher sei. Aber - ich habe ja keinen normalen Zyklus, wieso soll es da also Phasen geben, wo das Östrogen einfach so mal eben höher ist?

habe ihr auch das mit dem Gewicht erklärt - war ihr egal (Zitat: "es ist mir egal, was Sie denken. Ich vertrete hier den medizinischen Standpunkt."). Als Ärztin müsste sie wissen, dass der BMI ein Richtwert ist und sonst nichts.
Ich will meine Ärztin vom Herbst zurück, die hat wenigstens zugehört. Aber die ist weg, war nur Assistenzärztin und hat dann die Abteilung gewechselt.
Ich würde es ja verstehen, wenn ich a) zu wenig essen würde, b) in letzter Zeit viel abgenommen hätte (habe ich nicht, bin seit Juni auf dem gleichen Gewicht) oder c) viel Sport machen würde und somit mein Körperfettanteil niedrig wäre (er war in der Vergangenheit zu hoch, soviel dazu), oder d) das Östrogen zu tief. Dann würde ich mich von mir aus auch auf ein höheres Gewicht mästen. Aber so??
können denn die Zysten selbst auch zu Amenorrhoe führen? Die Ärztin hat leider den Begriff PCO sowohl für das Syndrom als auch für das Symptom an sich benutzt.
bleibt nur die übliche Diagnose "psychosomatisch". Ist auch überhaupt nicht frustrierend. Ich fühle mich von meinem Körper im Stich gelassen - wieso kann er nicht einfach funktionieren? Wirklich, ich muss keine Bilderbuchzyklen haben. Aber so ein, zwei, drei Zyklen pro Jahr wäre nett. Eigentlich könnte es mir ja egal sein, hab keinen Kinderwunsch, aber trotzdem...so ohne Grund..???
frage mich, ob ich auch mal diesen Tee ausprobieren soll.
ah ja - was denkt ihr, wie oft sollte man künstlich eine Blutung auslösen (wenn man gar nie von selbst eine Blutung hat, meine ich)? Einmal im Jahr? Soweit ich weiss besteht ja potentiell ein erhöhtes Entartungsrisiko (oder so ähnlich), wenn die Schleimhaut gar nie abblutet...ich möchte das aber gerne so lange wie möglich rauszögern, hab Bedenken, dass die 10 Tage reichen, um irgendwie Chaos auszulösen - letztes Mal hatte ich hinterher 2x tagelang Schmierblutungen...
...tat mal gut, das rauszulassen.
