Bei mir war NFP auch vor dem Mann da- ich habe ihm zwar mal das Buch N&S in die Hand gedrückt, aber ich glaube er hat es nur überflogen. Da habe ich ihm halt eine Zusammenfassung mündlich Stück für Stück vorgetragen ;)
Für mich war für den Umstieg ein Faktor, dass selbst die modernen Pillen das Brustkrebsrisiko steigern und bei mir sowieso eine familiäre Belastung vorliegt. Von den anderen Nebenwirkungen wie extreme Wassereinlagerungen gar nicht zu reden...
Ausserdem war es mir jenseits den 18. Lebensjahres dann einfach zu teuer mit der Pille, muss ich auch zugeben. NFP ist gratis, wenn man von den Anschaffungskosten für ein Thermometer mal absieht, und auch Kondome sind nicht so teuer wie die Pille jeden Monat.
Mal davon abgesehen war mir die Pille auch zu unsicher- das sage ich mal ganz ungeniert und auch ein bisschen provokativ.
Bei der STM kann man wenigstens die Sicherheit extrem hochschrauben (gar keinen Sex in der fruchtbaren Zeit und am Zyklusanfang, danach eine längere "Kondomzeit" einrechnen), da kommt die Pille einfach nicht mit.
Ich will einfach den ES im Auge behalten können und dann entscheiden wie ich damit umgehe, bzw wie ich eine Schwangerschaft umgehe
Den "Feind" sehen können verspricht meiner Meinung nach einfach die höhere Sicherheit als einem Hormoncocktail blind zu vertrauen dass er den Feind sicher fernhält.
Der PI der Pille beträgt ja auch "nur" 0,1 – 0,9, der der Minipille sogar nur 0,5 – 3
(Quelle: Homepage der ProFamilia,
http://www.profamilia.de/article/show/9106.html )
Gefahr erkannt, Gefahr gebannt könnte mein NFP-Motto lauten
