Deine 2 Gedanken klingen recht plausibel, da könnte was dran sein.
Eigentlich war ich mit dem Implanon recht zufrieden, zumindest empfand ich es deutlich besser als die Pille. Ich hatte meine Periode nur so etwa 2 Mal im Jahr, keinerlei PMS-Beschwerden mehr und wurde zum Glück von Zwischenblutungen verschohnt, die ja viele beklagen. Und ich habe mich erstmals richtig sicher gefühlt was Verhütung angeht, denn bei der Pille hatte ich bei Durchfall, Antibiotika und jeder Magen-Darm-Grippe natürlich Sorge, schwanger zu werden. Kopfschmerzen hatte ich schon öfter, schwer zu sagen ob das wirklich vom Implanon kam. Aber, genau wie die Pille, ist mir das Implanon doch ziemlich auf die Libido geschlagen. Da ich die Pille ja gewohnt war, ist mir das lange gar nicht aufgefallen. Es kam dann aber zu dem Phänomen, dass meine Lust immer am Ende der "Tragzeit" des Implanons (also immer wenn die 3 Jahre fast vorbei waren) plötzlich dramatisch zunahm und ich mich einfach besser, lebendiger, freudiger, weiblicher fühlte
Den Verzicht auf das Gefühl, mir 3 Jahre keinerlei Gedanken über Verhütung machen zu müssen, will ich (inzwischen) gerne in Kauf nehmen. Aber ich kann mir gut vorstellen, dass viele Frauen gerade den Wechsel Implanon zu NFP doch erstmal scheuen. Ich habe auch mehrere Monate des Bücher lesens, Studien recherchierens und so manche ausgiebige (aber sehr fruchtbare) Diskussion mit meinem Schatz gebraucht bis sich meine Einstellung dazu geändert hat.