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 Betreff des Beitrags: Re: Cup aus Deutschland
BeitragVerfasst: 26. Juni 2009 10:32 
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Kurven-Entwirrerin

Registriert: 7. August 2008 08:23
Beiträge: 1147
Wohnort: Mittelsachsen
NFP seit: 2008
Wenn man Importkosten mit zu den Produktionskosten rechnet dann schon.
Wie war das, der Yuuki kostet glaube ich 10€ Porto, oder?
Entweder exportiert es der Hersteller an Zwischenhändler (die ja auch was verdienen wollen) oder er schlägt es aufs Porto rauf.

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 Betreff des Beitrags: Re: Cup aus Deutschland
BeitragVerfasst: 26. Juni 2009 11:11 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 10. September 2008 10:57
Beiträge: 666
Zitat:
Die MeLuna ist deshalb preiswerter, weil wir unsere Qualität "Made in
Germany" auf modernsten Anlagen produzieren

öhm - das klingt für mich einfach total unlogisch. Soll er doch zu stehen, dass es ihm zu dem Preis nicht möglich gewesen wäre so schnell und preisgünstig die Meluna auf dem Markt zu bringen. Zu behaupten TPE wäre ihn insgesamt teurer gekommen als Silikon finde ich echt lachhaft. Warum nimmt er dann nicht gleich Silikon? Vor allem weil das Material in dem Sektor schon erprobt ist.
Es schreckt natürlich potenzielle Kundinnen ab, wenn sie lesen, dass das Material billiger ist als Silikon. Da kommt nämlich gleich die Frage auf, ob es auch genauso gut bzw. besser ist. Und das kann man mangels Tests weder bestätigen noch verneinen. Wer will schon für so einen sensiblen Bereich des Körpers ein nicht erprobtes Sparmodel?

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 Betreff des Beitrags: Re: Cup aus Deutschland
BeitragVerfasst: 26. Juni 2009 17:19 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 29. Juli 2005 00:43
Beiträge: 276
Zitat:
Die MeLuna ist deshalb preiswerter, weil wir unsere Qualität "Made in
Germany" auf modernsten Anlagen produzieren


Puh, wo steht denn das schon wieder? Das ist ja wirklich äußerst unlogisch und nicht gerade hilfreich für die Glaubwürdigkeit von ihm.
Ich finde es schade, dass durch solche Aussagen und durch das Füllmengendebakel der Ruf der MeLuna schon jetzt nicht mehr der Beste ist. Sie ist nämlich eigentlich ein schönes Produkt *love* und die Griffvariationen sind wirklich eine tolle Idee!


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 Betreff des Beitrags: Re: Cup aus Deutschland
BeitragVerfasst: 26. Juni 2009 19:48 
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Kurven-Entwirrerin

Registriert: 7. August 2008 08:23
Beiträge: 1147
Wohnort: Mittelsachsen
NFP seit: 2008
Ich habe aus der Email zitiert, die der Cup-Producer mir geschickt hat.
Da er es selbst geschrieben hat, gehe ich davon aus, dass es stimmt ;-)

Sinn macht es schon, finde ich. Die Produktionsanlagen stehen doch längst, da werden doch u.a. Babysauger drin hergestellt. Nun musste einfach eine neue Gießform entworfen werden und in die Maschine eingesetzt werden, schon kann man mit ein und derselben Maschine viele Sachen machen.
Oder meint ihr, es müssten ganz neue Maschinen dafür gebaut werden???
Das rentiert sich nicht, KEINE Menstassenfirma stellt NUR die Menstassen her, da bin ich sicher. Das wäre nur ein Geschäft mit schwarzen Zahlen, wenn Frauen Menstassen in der gleichen Menge wie Tampons kaufen. Von 1000 verkauften Tassen pro Monat (Schätzzahl) kann man keine Maschine bezahlen, geschweige denn Personal für die Maschinen, Vertrieb, Versand, Internetauftritt etc.

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 Betreff des Beitrags: Re: Cup aus Deutschland
BeitragVerfasst: 26. Juni 2009 19:51 
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Ersthelferin a.D.

Registriert: 8. Januar 2009 14:07
Beiträge: 6890
Und genau das ist das Teure an solche Produkten: Es muss eine funktionierende Gießform hergestellt werden.
Wer über mögliche Probleme lesen möchte kann das im iButton-Thread bei Andreas lesen :)

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 Betreff des Beitrags: Re: Cup aus Deutschland
BeitragVerfasst: 27. Juni 2009 00:20 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 29. Juli 2005 00:43
Beiträge: 276
Ne, natürlich muss er "nur" die Gießformen herstellen lassen und kann seine bestehenden Maschinen nutzen. Allerdings bewegt sich der Preis so einer Gießform auch schon im "Kleinwagenbereich"
Aber ich denke, dass die Formulierung trotzdem unglücklich ist, da nicht jede Kundin genau über den Produktionsprozess bescheid weiß und man mit "Made in Germany" immer noch eine teure Produktion assoziiert. *zustimm*

edit: Ich würde sogar sagen, dass wahrscheinlich bei den meisten Menstassen die Produktion ausgelagert wird an irgendwelche Kunststoffgießereiern/spritzereien (oder wie auch immer man diese Sparte nennt) und dass es selten ist, dass der Hersteller sie auch gleichzeitig vertreibt wie bei der MeLuna.


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 Betreff des Beitrags: Re: Cup aus Deutschland
BeitragVerfasst: 28. Juni 2009 09:01 
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Kurven-Entwirrerin

Registriert: 7. August 2008 08:23
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Wenn man die Formen selbst machen kann (sowas gibts als Lehrberuf, ich weiß nur nicht mehr wie der heißt *hä* ) dann ist es nicht so teuer.

Der Cup-Producer hat ja selbst noch bevor die MeLuna auf den Markt kam mal bei med1 geschrieben, dass die Formen nicht so teuer sind, wie viele das meinen. *nixweiss* vielleicht hat er gelernt, wie das geht und kann sie selbst "schnitzen" *hä*

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 Betreff des Beitrags: Re: Cup aus Deutschland
BeitragVerfasst: 28. Juni 2009 09:04 
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NFP-Guru

Registriert: 17. April 2006 18:20
Beiträge: 2601
also irgendwie ist mir der Typ mittlerweile ein wenig suspekt *hä*
ich kann mich nämlich auch noch dran erinnern, dass er meinte, der Preis für ne Form liege im Bereich eines mittleren Kleinwagens. Ergo wundert es mich, dass er mal eben so mir nix dir nix noch ne XL anbieten will. Da braucht er doch wieder ne neue Form.

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 Betreff des Beitrags: Re: Cup aus Deutschland
BeitragVerfasst: 28. Juni 2009 11:24 
Die MeLuna XL ist einfach deshalb notwendig, weil die Fassungsvermögen der bereits existierenden MeLunas für viele Frauen zu klein sind und Füllmengentechnisch daher keinen Vorteil zu Tampons mehr bieten, d.h. ähnlich oft gewechselt werden müssen.
Dieses Problem möchte er mit der MeLuna XL vermutlich lösen.
Und wenn die MeLuna XL dann (hoffentlich) besser proportioniert ist als die bisherigen, wird diese evtl. den Hauptabsatz ausmachen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Cup aus Deutschland
BeitragVerfasst: 28. Juni 2009 15:07 
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NFP-Guru

Registriert: 17. April 2006 18:20
Beiträge: 2601
ja, das es genug Abnehmerinnen für die XL geben wird, glaub ich sofort. Aber wenn sich der Preis für die einzelnen Gießformen wirklich im Bereich eines Kleinwagens liegen, dann kann ich doch als Produzent nicht einfach so sagen "ja, klar, kein Thema, machen wir"
da konstruier ich doch gleich anständige Cups mit anständiger Füllmenge, dass das geht haben die Franzmannzosen ja bewiesen

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 Betreff des Beitrags: Re: Cup aus Deutschland
BeitragVerfasst: 28. Juni 2009 15:38 
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neu hier

Registriert: 19. Dezember 2008 19:46
Beiträge: 26
Vielleicht kann ich bißchen Ordnung in das Chaos bringen. Meine Vorlesung zum Thema Kunststoffe liegt zwar einige Semester zurück, aber ein klein wenig davon ist doch hängen geblieben. :mrgreen:

Zunächst:

Mie hat geschrieben:
Wenn man die Formen selbst machen kann (sowas gibts als Lehrberuf, ich weiß nur nicht mehr wie der heißt *hä* ) dann ist es nicht so teuer.


Nennt sich Werkzeugmechaniker, mein Bruder hat diesen Beruf gelernt.
Allerdings sind für die Herstellung der Formen einige Maschinen, z.B. Fräsmaschine, nötig und um diese selbst herzustellen, wäre es nötigt derartige Maschinen zur Verfügung zu haben. Stellt man eher selten neue Formen her ist es sicher günstiger diese zu zu kaufen und sich nicht selbst entsprechende Maschinen zu kaufen.


Und zu den Kosten für die Produktionsmittel:
Ich denk da ist einiges durcheinander geworfen worden, von welcher Seite sei mal dahin gestellt. Die Aussage mit dem Preis eines Kleinwagens bezieht sich wohl eher auf die komplette Spritzgießmaschine, nicht auf die Form an sich. Und die Maschine scheint ja eben schon vorhanden zu sein, wenn dieser Cupproducer auch sonst im Bereich Kunststoffspritzguss tätig ist.
Der Preis für Spritzgießwerkzeuge, also die Formen, liegt meines Wissens nach eher um den Faktor 10 niedriger als für die Maschine, also eher im Bereich von 1000-3000 Euro. Wobei das sicher sehr mit der Komplexität des herzustellenden Bauteils und damit der Form, schwanken wird. Also wie viele Formteilungen werden benötigt, wie viele kleine Details müssen realisiert werden usw. Die Form einer Menstruationstasse ist dabei wahrlich nicht als komplex zu bezeichnen. Jedenfalls nicht im Vergleich zu anderen Teilen die durch Spritzgusstechnik hergestellt werden.

Wäre es tatsächlich so, dass der Preis der Form im Bereich eines Kleinwagens läge, nehmen wir der Einfachheit halber mal 20000 Euro an, dann hätte er schon jetzt mindestens 2 Formen, also 40000 Euro investieren müssen, aufgrund der 2 Größen. Wenn man annimmt, er kann pro Meluna ca. 5 Euro Gewinn machen (für eine genaue Einschätzung fehlt mir das Wissen über Rohmaterialkosten, Energiekosten, Personalkosten), dann müsste er alleine 8000 Stück verkaufen ehe sich die Formen anfangen zu rentieren. Und dabei gehen ich noch davon aus, dass er die verschiedenen Formen der Meluna, also Kugel, Stiel usw. nicht durch komplett eigenständige Spritzgießformen, sondern durch, in eine "Universalform" einlegbare, Zusatzteile realisiert. Sonst wäre man ja schon bei 2x4 Formen.

Ich denke es wäre deutlich besser gewesen der Cupproducer hätte versucht diese Unterschiede deutlicher zu erklären, er muss ja keine genauen Zahlen, wie viel was gekostet hat, nennen. Aber die ungefähren Größenordnungen sollten schon stimmen, würde sicher zur Seriösität beitragen. Wobei diese ja auch durch die seltsamen Volumenangaben sehr gelitten hat. Wenn er sich blind auf die Angaben verlassen hat die ihm sein CAD-Programm ausgespuckt hat, dann würde ich das schon beinahe fahrlässig und inkompetent nennen. Klar reicht es für eine erste ungefähre Angabe, aber die tatsächliche Menge am Prototyp nachzumessen sollte wirklich kein all zu großer Aufwand sein.


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 Betreff des Beitrags: Re: Cup aus Deutschland
BeitragVerfasst: 30. Juni 2009 11:30 
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nicht mehr ganz so neu

Registriert: 4. Mai 2009 16:17
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Hat eine von euch vielleicht Kontakt zum Cupproducer oder in letzter Zeit auch eine Email geschrieben?
Ich hatte mich ja beschwert, da mir gleich nach ein paar Mal die Lasche gerissen ist und es kam auch sofort zurück, dass er mir eine neue Tasse schicken würde. Das wollte ich dann nochmal bestätigen und jetzt kam die Mail schon das zweite Mal mit ner Fehlermeldung nach zwei Tagen zurück.

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 Betreff des Beitrags: Re: Cup aus Deutschland
BeitragVerfasst: 30. Juni 2009 11:34 
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alte Häsin

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NFP seit: 13.05.09
Falls du bei Med1 bist schreib ne Pn, das ist bis jetzt immer angekommen.
Hast du an info@meluna.eu geschrieben? Das ging bei mir, allerdings ist das auch schon so zwei Wochen her...
Im Notfall anrufen, Nummer steht ja auch auf der Seite.

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 Betreff des Beitrags: Re: Cup aus Deutschland
BeitragVerfasst: 30. Juni 2009 13:53 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 29. Juli 2005 00:43
Beiträge: 276
Ich würde auch einfach anrufen, telefonisch ist er eigentlich immer gut zu erreichen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Cup aus Deutschland
BeitragVerfasst: 1. Juli 2009 13:59 
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nicht mehr ganz so neu

Registriert: 4. Mai 2009 16:17
Beiträge: 75
Wohnort: Nähe Frankfurt am Main
So, ich hab ihn eben telefonisch erreicht.
Er hat mir noch eine andere Emailadresse gegeben und dem Problem wird er nachgehen.

Ich hab ja mittlerweile auch meine Bedenken, auch wegen der Füllmenge und vor allem weil mir die Lasche gerissen ist, aber ich habs ja jetzt schon bezahlt und deswegen möchte ich natürlich auch Ersatz. Wenn ich mich noch ein, zwei Wochen gedulde, bekomme ich bereits eine Tasse in weicherem Material, ansonsten, wenn er sie gleich morgen rausschicken soll, eine der neuen bunten Tassen, weil violett wohl im Moment aus ist.

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