BerlinIch bin gerade zurück von Dr Abhari, wo ich zum ersten mal war. (Danke an Serafina für den Tipp) Ich hatte keinen Glück mit einem Termin bei ihr – ich musste seit Januar immer wieder absagen, bis ich es heute geschafft habe, hinzugehen. Aber das Warten hat sich gelohnt.
Zuerst wartete ich in einem netten Wartezimmer, Arzthelferin hat mich kurz in ein Zimmer gerufen, wo sie mich gewogen, Blutdrück gemessen hat und noch ein paar Fragen gestellt hat (das Datum der letzten Mens, ob ich bereits SS war usw.). Danach dürfte ich weiter auf meinen Termin im Wartezimmer warten. (und schon hier ein großes Lob, bei meiner vorherigen Ärztin bin ich mit der AH ins Untersuchungszimmer und nach der Befragung musste ich öfter noch 10-15 Minuten mich langweilend auf die FÄ warten)
Ich muss gestehen, ich habe über eine Stunde gewartet, die FÄ meinte nachher, sie hatte heute viele komplizierte Fälle.
Naja, aber zurück zur Erzählung, bei der Untersuchung hat sie am Anfang ein paar üblichen Fragen gestellt, ob ich krank bin, OPs hatte, wie ich verhüte, was ich mache. Dann habe ich ihr gesagt, dass ich NFP anwende, sie fragte, wie lange meine Zyklen sind. Wollte die Kurven nicht sehen. Ich habe dann gefragt, ob sie mir
diesen Fall erklären könnte (um es kurz zu fassen, meine vorherige FÄ hat am 4. Tag nach Tempi-Umschwung durch US ein noch nicht gesprungenes Ei festgestellt und konnte es mir auch nicht erklären). Das hat sie auch getan

.
Dann sollte ich mich ausziehen. Sie hat mich zuerst untersucht, hat Abstrich gemacht. Ich habe gefragt, ob ich dann im Spiegel meinen Mumu sehen könnte, weil ich ihn noch nie gesehen habe. Sie hat mir dann gleich einen Spiegel gegeben und ich denke, sie fand es schön, dass ich danach gefragt habe. Sie meinte, für sie (Frauenärzte) ist es alltag und für die Patienten aber nicht und dass sie oft darüber vergessen, dass es so ist. Dann gab es [kostenlosen] US, weil ich immer wieder Schmerzen hatte. Sie hat einen 2,5cm Folikel festgestellt und meinte in ca. 2 Tagen wird das Ei springen und das ich hochfruchtbar bin (ach, die Aussage fand ich so toll – ich fühle mich damit so weiblich

). Dann blieb ich immer noch auf dem Untersuchungsstuhl liegen und sie nahm ein Dia um es mir anzupassen. Sie hat zuerst getastet und die Größe eingeschätzt und diese dann anprobiert. Dann dürfte ich selbst ertasten (hat mir extra Gummi-Handschuhe gegeben), wie es sitzen soll. Sie meinte es passt schon ganz gut. Hat mir aber trotzdem zum Vergleich eine größere Größe gegeben und es war schon wirklich nicht mehr passend. Sie hat mir alles erklärt, wie ich den Dia anwende. Und ich dürfte mich dann unten anziehen und oben ausziehen, es wurde die Brust untersucht.
Und das war es. Sie hat am Ende noch gesagt, sie würde sich gerne länger mit mir Unterhalten, weil ich eine interessante Person bin, aber es warten noch Patienten im Wartezimmer

Ich weiß nicht, ob sie das jeder Patientin sagt, ich habe auch nicht so viel geredet, dass sie mich bremsen müsste

ich fand es aber ganz nett von ihr.
Für die Dia-Anpassung habe ich 30 EUR bezahlt.
Während der gesamten Untersuchung waren wir alleine im Zimmer, ohne AH. Sie hat auch nicht unterbrochen und ist nicht rausgegangen, was bei meiner vorherigen FÄ immer der Fall war und ich saß mit dem nackten Po immer wieder 5-10 Minuten.
Ich bin also ganz begeistert von ihr und würde sie auch weiter empfehlen.
