LadyBlackraven hat geschrieben:
PS: ich finds übrigens auch für Frauen die keine Kinder wollen übertrieben dass dann eine Welt zusammenbrechen würde. Mal im Ernst, es gibt doch für alles ne Lösung. Wenn man alles tut was in seiner Macht liegt um eine ungewollte SS zu verhindern und es passiert aus irgendeinem Grund trotzdem, sollte man sich keine Vorwürfe machen und eben versuchen eine Lösung zu finden. Ich würde das nicht als Katastrophe betrachten sondern als ein "Problem" das eben gelöst werden muss. In welcher Art auch immer.
Sorry, aber das klingt für mich respektlos. Denn jede Lösung für das "Problem" ungewollte Schwangerschaft wirft doch neue Probleme - teilweise mit katastrophalen Folgen- auf. Je nach Alternative eben für die man sich entscheidet:
1. Austragen und behalten: wenn man jetzt "noch" kein Kind wollte, aber irgendwann schon denke ich, dass man sich sehr gut mit der Situation arrangieren kann. Wenn man allerdings nie Kinder wollte besteht mMn evtl. die Gefahr, dass man zukünftig für alles schlechte was einem im Leben passiert dem Kind die Schuld gibt. Und ich wünsche keinem Kind ungeliebt aufzuwachsen.
2. Austragen und zur Adoption freigeben: Eine SS ist eine Zeit mit viel Belastung und Beschwerden (nicht bei jedem gleich stark, das ist klar), aber ich zum Beispiel weiß wofür ich all das auf mich nehme, und ich freue mich so auf mein Kind, dass ich gerne Rückenschmerzen, Wassereinlagerungen, Schlaflosigkeit etc. ertrage. Aber wenn ich danach das Kind nicht behalte...? Ausserdem kann man sich nicht sicher sein, dass nicht irgendwann Schuldgefühle kommen das Kind weggegeben zu haben. Ich denke man muss schon sehr kalt und abgebrüht sein um eine Adoption ohne Folgen zu überstehen.
3. Abtreibung - wohl ohne diskutieren zu müssen ein extrem einschneidendes Erlebnis, das wohl oft im Nachhinein zu körperlichen, und nicht zu vergessen zu psychischen Problemen führt.
Also ist es schon wichtig sich Gedanken mit dem Partner gemeinsam zu machen wie man im Falle einer ungewollten Schwangerschaft reagieren würde und welche Optionen persönlich in Betracht kämen. Wenn du davon ausgehst dass sich dein Partner in diesem Fall aus dem Staub macht finde ich das aber sehr traurig, und könnte persönlich mit einer solchen Beziehung nicht leben.