LadyBlackraven hat geschrieben:
Ist das nicht relativ? Was ist ne SS die ich nicht wollte im Vergleich zu Tod, Krieg usw...?
Wenn ich mich zwischen meinem sofortigen Ableben und ner SS entscheiden müsste, würd ich wohl trotzdem zweiteres nehmen
(Zugegeben etwas abstrakt, aber ich wollte verdeutlichen, dass es objektiv schlimmeres gibt. Wie das dann subjektiv empfunden wird, ist doch ein zweites Paar Schuhe.)
Wir sind einfach zu verwöhnt hier in D und Europa

Sehe ich nicht so. Bei mir wäre es eine Katastrophe, weil ich mein bisheriges Leben nicht mehr so führen könnte und das wäre nicht nur eine Umstellung, sondern eine Katastrophe (vom finanziellen Aspekt angefangen bis zur familiären Unterstützung, die nicht da wäre, weil ich an einem anderen Ort wohne als mein Partner, geschweige denn meine Familie). Das wird dann also nicht nur ein bisschen unangenehm.
Es ist nicht für jede Frau eine Schwangerschaft gut und schön, sondern hat körperlich weitreichende Folgen. Das ist für mich ein Faktor, den ich nicht riskieren will (schon gar nicht, weil das wieder Auswirkungen auf die Einstellung der Schilddrüse hat, es kann einem da wirklich sehr schlecht gehen, bis alles wieder passend ist). Und ich sehe da keinen Zusammenhang zu einer verwöhnten Ansicht - wir können uns das in unserer westlichen Zivilisation eben mehr aussuchen als andere. Deshalb wähle ich nun mal keinen Lebensentwurf, bei dem ich unter die Räder komme, zig Sorgen mehr aufgebürdet habe, aber dann eben sagen kann "ach, ist halb so schlimm, ist ja nicht so gravierend wie Krieg oder Tod". Und für mich ist und bleibt eine Schwangerschaft schlimm, auch wenn es weniger schlimm als Krieg oder der Tod ist. Erleben will ich es trotzdem nicht. Punkt.