Ich hänge mich mal an dieses alte Thema dran.
Meine (neue) Frauenärztin hat mich nämlich etwas verwirrt und ich bekomm grad den Knoten nicht aus dem Kopf. Also: In
diesem Zyklus wurde bei mir dreimal Blut abgenommen, klassisches Zyklusmonitoring. Ich habe der Ärztin zwar gesagt, dass ich seit Jahren NFP mache, aber darauf gab sie nichts, redete davon, dass nur LH-Tests gut wären, wenn es um die Bestimmung des Eisprungs ginge und ansonsten eben Zyklusmonitoring. Nun gut.

Typisches FÄ-Gerede, hab ich gedacht, und dass es ja nicht uninteressant sein kann, mal parallel zu NFP gucken zu lassen, ob alles passt.
Was mich jetzt aber verwirrt hat:
An ZT 18 hatte ich links einen Follikel von 21 mm, der Östrogenwert lag bei 500 (also recht hoch), das Ei war laut Ärztin (und Körperzeichen) also kurz vor dem Hüpfen. War dann auch so – meiner Meinung (und Kurve) nach. Laut Ärztin hingegen hatte ich
keinen Eisprung. An ZT 28 (9. Hochlagentag) lag der Progesteronwert nämlich nur bei 5. Mit so einem Wert
könne laut ihr kein Eisprung erfolgt sein.
Meine Frage jetzt: Stimmt das? Kann man das so pauschal sagen? Kann ich dann auf eine Hochlage quasi nix geben?
Ich fragte sie, ob die Hochlage dann nicht verkürzt sein müsse (von wegen schwacher Gelbkörper und/oder LUF-Syndrom). Sie meinte, ne, die Hochlage sei dann eher
verlängert, weil die Schleimhaut sich nicht richtig aufbaue, also auch erst sehr spät abbluten würde.
Seitdem check ich gar nix mehr. Mal abseits davon, dass die Schleimhaut schon an ZT 18 super aufgebaut war.
Ah so, ja, nach dem Eisprung (oder vermeintlichen Eisprung) war ich nicht mehr zur Ultraschallkontrolle, da war die Ärztin nämlich im Urlaub.
Auf wen hör ich jetzt? Die Blutwerte/Ärztin? Oder auf mein Körpergefühl und die Kurve?