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 Betreff des Beitrags: Re: Geldquelle Pille???
BeitragVerfasst: 31. März 2009 11:56 
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Inventar

Registriert: 5. Januar 2009 11:17
Beiträge: 2278
Immer mal davon ausgegangen, dass er das auch mit iGel entdeckt hätte... :roll: Aber wir wollen ja nicht böse sein. *undweg*

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Besucht mich hier. Mit der Giraffe unterwegs seit 9/19.


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 Betreff des Beitrags: Re: Geldquelle Pille???
BeitragVerfasst: 31. März 2009 11:58 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 8. Februar 2008 13:12
Beiträge: 280
Chrysalis hat geschrieben:
Und ich sehe da auch keinen Grund für schlechtes Gewissen bei mir (Ektopie am MM, Leukos im letzten Abstrich).


Das ist wieder was anderes. Ich finde es nur nicht nachvollziehbar, wenn jemand ohne auffälligen Befund mehrmals jährlich zum Abstrich geht.

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 Betreff des Beitrags: Re: Geldquelle Pille???
BeitragVerfasst: 31. März 2009 12:11 
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wohnt hier

Registriert: 22. September 2005 22:05
Beiträge: 1700
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Hätte mir mein alter FA keinen HPV Test aufgelabert würde ich immer noch nur einmal im Jahr zum Abstrich gehen. Mein PAP ist nämlich ok. ;-)

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 Betreff des Beitrags: Re: Geldquelle Pille???
BeitragVerfasst: 31. März 2009 13:18 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 8. Februar 2008 13:12
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Aber ganz ehrlich, wenn Dein PAP ok ist, reicht es doch wikrlich aus, einmal im Jahr hinzugehen!
Ich bin ja absolut für Vorsorge und kann nicht verstehen, wenn jemand jahrelang nicht zum Gyn geht, finde das auch verantwortungslos. Aber genauso verwunderlich finde ich es, wenn man es mit der Vorsorge übertreibt und öfters als nötig geht.
(Der Einwand "ich zahle momentan mehr in die Krankenversicherung ein, als dass ich beanspruche" ist da nicht wirklich überzeugend, denn das ist ja das Prinzip einer Versicherung, dass man regelmäßig einzahlt, damit man dann hohe Kosten übernommen bekommt, falls man sie mal braucht. Dass es dabei immer Menschen geben wird, die mehr einzahlen, als sie beanspruchen, und andere, die weniger einzahlen, als sie beanspruchen, ist ja logisch.)

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 Betreff des Beitrags: Re: Geldquelle Pille???
BeitragVerfasst: 31. März 2009 13:22 
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wohnt hier

Registriert: 22. September 2005 22:05
Beiträge: 1700
Wohnort: Dinslaken
Ich hab als mir der Gyn gesagt hat das ich HPV positiv bin echt Panik geschoben und (auch dank seiner super Infos) gedacht das ich mit einem Bein im Grab stehe. Über diese Panik bin ich noch immer nicht hinweg. Rein logisch ist natürlich klar das ein PAP pro Jahr reichen würde. Mich beruhigt es aber ungemein zwei zu machen und zu wissen das eine Veränderung so frühzeitig erkannt wird.
Und die Sache das ich mehr einzahle als ich rausziehe beruhigt mich insofern als das ich immerhin noch andere, die aktuell hohe Kosten haben, unterstütze.

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 Betreff des Beitrags: Re: Geldquelle Pille???
BeitragVerfasst: 31. März 2009 13:35 
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Inventar

Registriert: 8. Februar 2008 11:16
Beiträge: 2215
Was in der Krebsvorsorge sinnvoll ist und was von der KK übernommen wird sind zwei Paar Schuhe.
Für die KK lohnt sich die Übernahme der Kosten einer Krebsvorsorge erst dann, wenn genug Menschen mitmachen, so dass summa summarum auch genug Krebserkrankungen entdeckt werden, die dann - frühzeitig erkannt - Kosten sparen im Vergleich zu spät erkannten Krebserkrankungen.
Das ist einfach deren Rechnung. Gebärmutterhalskrebsvorsorge wird ebenso wie Brustkrebsvorsorge eben nur deshalb gezahlt, weil genug Frauen mitmachen können und die beiden Karzinome auch verhältnismäßig häufig sind.
Es gibt genug Vorsorge-Maßnahmen, die für den einzelnen sinnvoll wären und auch für die KK Kosten sparen würden, aber nicht gezahlt werden, weil nicht genug Menschen mitmachen, so dass genug Kranke entdeckt werden.

(Am schlimmsten finde ich das beim Zahnarzt: Die Versiegelung meiner Zähne und das Entfernen des Zahnsteins sind sehr sinnvolle Vorsorgemaßnahmen, die meiner KK im Grund Kosten sparen, da sie die Folgeerkrankungen sehr wahrscheinlich drastisch verringern.)

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Die Blume kann gar nicht anders als leben. Wir aber können zu viel anderes. (R.M.Rilke)


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 Betreff des Beitrags: Re: Geldquelle Pille???
BeitragVerfasst: 31. März 2009 14:26 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 8. Februar 2008 13:12
Beiträge: 280
Natürlich gibt es sinnvolle Vorsorgeuntersuchungen, die von der KK nicht übernommen werden. Ich finde es zum Beispiel auch nicht gut, dass die Brust offiziell erst ab 30 Jahren abgetastet wird. Aber das heißt doch deswegen nicht, dass die Vorsorge, die es gibt, automatisch nicht ausreichend ist. Ein Merkmal des Gebärmutterhalskrebses ist ja gerade, dass die Zellveränderungen sehr langsam vor sich gehen, so dass es absolut ausreichend ist, wenn man einmal im Jahr einen Abstrich macht.
Über die ganze HPV Panikmache in Verbindung mit der Impfung will ich jetzt gar nicht reden… wobei das schon wieder gut zum Thema des Threads passt. Zwar nicht Abzocke mit der Pille, aber Abzocke mit Zusatzleistungen. Das Spiel mit dem schlechten Gewissen des Patienten, nach dem Motto „na soviel wird ihre Gesundheit ihnen ja wohl wert sein….“.

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 Betreff des Beitrags: Re: Geldquelle Pille???
BeitragVerfasst: 3. April 2009 15:12 
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alte Häsin

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Ich habe ja auch mal in der Apotheke gearbeitet und man merkt schon, wenn ein Arzt plötzlich nur noch eine bestimmte Pharma-Firma auf das Rezept schreibt...
Und mal ganz abgesehen davon, ist mein Chef auch immer wieder diese Deals mit den Pharma-Vertretern eingegangen. 3 Monate lang wurden wir angehalten, nur noch Firma A zu verkaufen, danach dann Firma B. Je nachdem, welche Firma gerade mehr geboten hat.

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 Betreff des Beitrags: Re: Geldquelle Pille???
BeitragVerfasst: 4. April 2009 00:32 
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wohnt hier

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Da spricht ja auch nichts gegen, schließlich sind wir nicht im WieWunderland.
Da ist man dann halt auch selber als Patient und Kunde gefragt sich schlau zu machen.

Ich hab nach reiflicher Überlegung beschlossen das ich eine engmaschigere Kontrolle für mich besser finde und würde sie auch Privat bezahlen wenn irgendwann mal wer auf die Idee kommt.
Aber da mir deswegen bisher weder meine Krankenkasse noch meine Frauenärztin aufs Dach steigen nehme ich das mal einfach so hin.

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 Betreff des Beitrags: Re: Geldquelle Pille???
BeitragVerfasst: 4. April 2009 08:13 
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alte Häsin

Registriert: 11. September 2008 09:18
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NFP seit: September 2008
Naja, ich fühlte mich schon des öfteren unter Druck gesetzt, den Kunden möglichst viel Arzneimittel aufzuschwatzen...von denen ich selbst oft nicht wirklich überzeugt war. Irgendwie habe ich mich dabei nicht so richtig wohl gefühlt. Das war mitunter auch ein Grund, warum ich aufgehört habe zu arbeiten.

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 Betreff des Beitrags: Re: Geldquelle Pille???
BeitragVerfasst: 4. April 2009 09:15 
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NFP-Gräfin

Registriert: 1. Dezember 2006 14:49
Beiträge: 3356
@Liss *zustimm* Das ist auch genau einer der Gründe, weshalb ich nicht als Angestellte in eine Apo wollte.
Ich habe viele Kolleginnen, die Verkaufsquoten erfüllen müssen, und ich kenne Chefs, die ihre Mitarbeiter einmal pro Woche antanzen lassen, um mit ihnen ihren "Verkaufserfolg" zu vergleichen und gleich abzumahnen-furchtbar ist das!
Ich habe auch Zusatzverkäufe gemacht, wenn ich sie sinnvoll und angebracht fand-aber ich wäre nie auf die Idee gekommen, dem Patienten einen Mist aufzuschwatzen, nur um zu verkaufen.

Das es auch anders geht zeigen mir ein paar gute Beispiele aus dem Studium-und die Apotheken florieren, weil die Leute dort echtes Vertrauen haben, zu Recht!

edit: oops, und auf einmal ist Calimero weg ;-)

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Dank Minibiene eher unregelmäßig im Bild Zyklus
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 Betreff des Beitrags: Re: Geldquelle Pille???
BeitragVerfasst: 4. April 2009 09:41 
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hat sich gut eingelebt

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Beiträge: 115
Wo ihr gerade darüber redet, dass manche Apotheker gezielt Prodkute eines bestimmten Herstellers verkaufen...

Stimmt es, dass es Verträge zwischen Krankenkassen und Pharmafirmen gibt, nach denen z.B. Krankenkasse 1 nur die Kosten von Medis der Firma A übernimmt und Krankenkasse 2 nur die von Firma B und der Patient das Mittel komplett selbst bezahlen müsste, wenn er eins von Firma C möchte? *kopfkratz*

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*Meine Verhütungsgeschichte und mein tägliches Chaos*
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 Betreff des Beitrags: Re: Geldquelle Pille???
BeitragVerfasst: 4. April 2009 10:18 
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alte Häsin

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honigbienchen hat geschrieben:
@Liss *zustimm* Das ist auch genau einer der Gründe, weshalb ich nicht als Angestellte in eine Apo wollte.
Ich habe viele Kolleginnen, die Verkaufsquoten erfüllen müssen, und ich kenne Chefs, die ihre Mitarbeiter einmal pro Woche antanzen lassen, um mit ihnen ihren "Verkaufserfolg" zu vergleichen und gleich abzumahnen-furchtbar ist das!
Ich habe auch Zusatzverkäufe gemacht, wenn ich sie sinnvoll und angebracht fand-aber ich wäre nie auf die Idee gekommen, dem Patienten einen Mist aufzuschwatzen, nur um zu verkaufen.

Das es auch anders geht zeigen mir ein paar gute Beispiele aus dem Studium-und die Apotheken florieren, weil die Leute dort echtes Vertrauen haben, zu Recht!

edit: oops, und auf einmal ist Calimero weg ;-)


Bei uns war das fast genau so. Wöchentliche Gespräche und Abmahnungen hatten wir jetzt nicht, aber indirekt wurde man schon dazu angehalten und die Verkaufszahlen jedes einzelnen wurden auch kontrolliert.
Ich habe irgendwann damit begonnen, das nicht mehr zu machen...ich fand meinen Chef einfach nur prollig und peinlich, mir war das irgendwann egal. Aber mit 19 war ich schon noch relativ eingeschüchtert und hab mich nicht getraut, dem "System" zu widersprechen. Aber Gott sei Dank hab ich meinen eigenen Kopf! :mrgreen:
Ich hab dann Kunden auch einfach mal von was abgeraten, was ich nicht sinnvoll fand...

Ja, der Calimero...den mochte ich nie so wirklich. Und ne Blume passt doch zum Frühling einfach besser! *sonne*

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 Betreff des Beitrags: Re: Geldquelle Pille???
BeitragVerfasst: 4. April 2009 10:19 
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NFP-Gräfin

Registriert: 1. Dezember 2006 14:49
Beiträge: 3356
Erdbeerchen hat geschrieben:
Wo ihr gerade darüber redet, dass manche Apotheker gezielt Prodkute eines bestimmten Herstellers verkaufen...

Stimmt es, dass es Verträge zwischen Krankenkassen und Pharmafirmen gibt, nach denen z.B. Krankenkasse 1 nur die Kosten von Medis der Firma A übernimmt und Krankenkasse 2 nur die von Firma B und der Patient das Mittel komplett selbst bezahlen müsste, wenn er eins von Firma C möchte? *kopfkratz*



Ja, das stimmt-und das ist zZt das größte Ärgernis in den Apotheken überhaupt. denn diese Verträge ändern sich bei einigen Kassen im 4 wöchentlichen Rhythmus, teilweise sind die Verträge mit Firmen in Israel, Irland oder was weiß ich. Natürlich kann der Apotheker nicht alle 4 Wochen einen kompletten Lagerwechsel machen-das heißt, er muss die Medis bestellen-ärgerlich für die Kunden, die beschweren sich dann natürlich.
Dann sind die Medis oft nicht lieferbar-dh man muss versuchen asuzutauschen-das erkennen einige Kassen wieder nicht an und der Apotheker bleibt auf den Kosten sitzen.

Zusätzlich kommt hinzu, dass der Körper sich an tägliche Medikamente gewöhnt-denn selbst wenn die Wirkstoffe gleich sind, kann die Art, wie der Körper sie aufnimmt unterschiedlich sein, da die Wirkstoffe in der Tablette unterschiedlich "verpackt" sind mit anderen, sogenannten "Hilfsstoffen".
Besonders bei Schilddrüsenmedis oder Herzmedikamenten ist das problematisch. Gerade bei Senioren ist der Stoffwechsel etwas anders-hier kann es, wenn alle 4 Wochen ein anderes Präparat genommen wird, zu ernsthaften Problemen mit dem Blutdruck kommen.

Wenn du also ein bestimmtes verschreibungspflichtiges Präparat möchtest, muss dein Arzt das "aut idem" Kreuz setzen und vor der KK begründen, warum du nur dieses Medi bekommen kannst-das ist auch nicht ohne.
Oder du bekommst ein Privatrezept-das zahlst du dann komplett selbst.

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 Betreff des Beitrags: Re: Geldquelle Pille???
BeitragVerfasst: 4. April 2009 10:51 
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hat sich gut eingelebt

Registriert: 28. März 2009 08:43
Beiträge: 115
Danke, Honigbienchen *knutsch*

Dann hab ich es mir also nicht nur eingebildet, dass das selbe Medikament bei Firma A schneller/anders wirkt als bei Firma B

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