prima thread!
was mich allerdings ein wenig wundert:
warum nicht jeder "ihre" verhütung gönnen? klar: die ärzte sollten echt umfassender aufklären. ich bin erst einmal zu einer ärztin geraten, die mit mir darüber diskutiert hat, ob ich die pille wirklich noch nehmen will, so ohne beziehung... (als ich dann wieder eine hatte, war sie problemlos davon zu überzeugen, sie mir wieder zu verschreiben - aber ich fand's gut, dass sie geistig elastisch genug war, sowohl gegen die eine, wie auch die andere richtung zu argumentieren), da sehe ich auch noch extremen nachholbedarf.
aber ich finde erstens, man kann ja auch dauerhaft mit kondomen ver (be-

) hüten (auch wenn der PI vergleichsweise niedrig ist), und zweitens hat ja nicht jede alle nebenwirkungen mit pille. will sagen: ich selbst (ok, ein einzelfall) hatte kaum, eigentlich gar keine nebenwirkungen (kann mich jedenfalls nicht erinnern). und für mich war die pille einfach in den letzten 10 jahren die optimale verhütung: als unzuverlässige studentin mit mal hier, mal dort, mal gar nicht schlafen, viel alkohol und wildem durcheinanderleben hätte ich nie im leben die disziplin aufgebracht, mich wenigstens für ein paar zyklen ordentlich mit der methode zu befassen (also um die niveaus rauszutüfteln usw.). ich bin zwar überzeugt davon, dass man nfp auch dann anwenden kann, aber für mich wäre das damals schlicht nix gewesen.
ich denke, letztlich muss das jeder selbst entscheiden - aber er, bzw. sie, muss tatsächlich in die lage versetzt werden, auch frei entscheiden zu können. und gehört ein rundum aufklärender arzt/ärztin genauso dazu wie eine umfassende sexualaufklärung in der schule oder wo auch immer!