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 Betreff des Beitrags: Re: Unterschiede der Beobachtungsformen Empfinden/Fühlen/Sehen
BeitragVerfasst: 30. Januar 2009 22:48 
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NFP-Gräfin

Registriert: 20. März 2006 00:46
Beiträge: 3618
Ich will hier doch nicht absichtlich Verwirrung stiften *hä*. Ich würde nicht anderthalb Stunden in der Gegend rumtelefonieren, wenn es mir nicht wichtig wäre, hier mehr Klarheit zu schaffen *nixweiss*.
Eigentlich ist die Sache doch ganz einfach. Ich hatte nur das Gefühl, daß es hier wieder unnötig kompliziert gemacht wird – und man mit manchen Aussagen zu einer falschen Auswertung kommt.

Ernsthaft - kann mir jemand erklären, was der Unterschied zwischen "Fühlen" und "Empfinden" sein soll? Wieso kann ich mit meinen Fingern nicht "feucht" erkennen? Ich behaupte, ich kann das ;-). Ursprünglich ging es mir nämlich nur darum, daß man auch mit den Fingern feucht und naß unterscheiden kann und ich es deshalb falsch finde, daß es laut diesem Thread beispielsweise "naß fühlen" nicht geben soll.

Was unterscheidet denn die Haut an der Scheide von der Haut am Finger? Bei beidem läuft doch der gleiche Prozeß ab: Irgendwas (also Schleim ;-)) berührt diese Haut. Und die Nerven leiten ans Gehirn weiter, was es ist – feucht, naß, was auch immer. Wieso sollen die Hautstellen nicht die gleichen Fähigkeiten haben? Unser Gehirn ist eher bei den Fingern besser geschult zu erkennen, in Worte zu fassen, was auf der Haut am Finger los ist. Beim Scheideneingang ist es eher ungewohnt und deshalb schwieriger. Deshalb muß man erst "aktiv" an dort denken, um es sich zu vergegenwärtigen.

Nach dem, was ich vorhin gesagt habe, ist eigentlich alles viel einfacher und macht es überhaupt nicht komplizierter *nixweiss*.

Letzendlich kommt es darauf, und nur darauf an, einen Umschwung festzustellen. Mit welchem Körperteil man das macht und wie man es nennt, ist egal. So einfach ist die Schleimauswertung meiner Meinung nach *undweg*.


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 Betreff des Beitrags: Re: Unterschiede der Beobachtungsformen Empfinden/Fühlen/Sehen
BeitragVerfasst: 30. Januar 2009 23:01 
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Fingerwundschreiberin

Registriert: 28. Oktober 2008 11:36
Beiträge: 833
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also würdest du dann die normale Scheidenfeuchte auch als feucht einstufen? also die, die man mit dem Finger fühlt...

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 Betreff des Beitrags: Re: Unterschiede der Beobachtungsformen Empfinden/Fühlen/Sehen
BeitragVerfasst: 30. Januar 2009 23:59 
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Moderatorin

Registriert: 6. Juli 2005 09:20
Beiträge: 12768
NFP seit: Juli 2005
@Rotschopf
Du drückst dich schon um die relevanten Fragen oder? *freunde* Wie bewertest du denn nun den Zyklusanfang? Was rätst du als Beraterin einer Frau, die theoretisch 6 Tage frei hätte, aber jeden Tag mit dem Finger eben die normale Feuchte der Schleimhäute spürt. Und zwar ab dem 3. Zt, weil sie da maximal noch Schmierblutungen hat.

Wenn ich mit dem Finger über meinen Scheideneingang streiche, ist es da immer feucht. Jeden Tag. Bei dir nicht? *hä* Das merke ich aber tatsächlich nur, wenn ich direkt drüberstreiche.

Rotschopf hat geschrieben:
Nach dem, was ich vorhin gesagt habe, ist eigentlich alles viel einfacher und macht es überhaupt nicht komplizierter

Finde ich nicht. Ich finde des eher verwirrend. Denn nach deinen Angaben könnte ich am Zyklusanfang niemals freigeben (bzw. ich schon, weil ich ja Toilettenpapier benutze und damit nie feucht spüre :mrgreen: ). Ich möchte aber gern regelkonform freigeben, also halte ich mich an N+S und NFP heute, in denen Unterschied sehr schön beschrieben ist.

Zitat:
Eine Frau kann den Zervixschleim nicht nur empfinden, sondern auch mit ihrem Tastsinn erfassen.

Allein diese Aufteilung "nicht nur" - "sondern auch" zeigt doch ganz deutlich, dass es zwei verschiedene Dinge sind, zumal der Tastsinn ganz explizit angesprochen wird, wenn es um das Fühlen geht.

_________________
Saruman believes it is only great power that can hold evil in check, but that is not what I have found. I found it is the small everyday deeds of ordinary folk that keep the darkness at bay. Small acts of kindness and love - Gandalf (aus The Lord of the Rings von J. R.R. Tolkien)


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 Betreff des Beitrags: Re: Unterschiede der Beobachtungsformen Empfinden/Fühlen/Sehen
BeitragVerfasst: 31. Januar 2009 00:36 
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NFP-Gräfin

Registriert: 20. März 2006 00:46
Beiträge: 3618
Dina hat geschrieben:
@Rotschopf
Du drückst dich schon um die relevanten Fragen oder? *freunde*
Was ist denn die relevante Frage, die ich nicht beantworte *kopfkratz*? Ich hab' nix absichtlich übersehen.

Dina hat geschrieben:
Wie bewertest du denn nun den Zyklusanfang? Was rätst du als Beraterin einer Frau, die theoretisch 6 Tage frei hätte, aber jeden Tag mit dem Finger eben die normale Feuchte der Schleimhäute spürt. Und zwar ab dem 3. Zt, weil sie da maximal noch Schmierblutungen hat.

Wenn ich mit dem Finger über meinen Scheideneingang streiche, ist es da immer feucht. Jeden Tag. Bei dir nicht? *hä* Das merke ich aber tatsächlich nur, wenn ich direkt drüberstreiche.
Ich selbst bin wohl kein gutes Beispiel, da ich nix außer feucht und naß kenne und mir einbilde, beides sowohl mit meiner Scheide als auch mit meinen Fingern feststellen zu können :mrgreen:.

Bei der Frage muß man vielleicht klären, wo genau Ihr hinfaßt. Also ganz genau am Scheideneingang oder eher zwischen den inneren und äußeren Schamlippen, also weiter oben? Da hast Du – andere haben das ja auch schon gesagt – Recht, denn Schleimhäute sind nunmal feuchter als "normale" Haut. Außerdem ist's ja auch eine Hautfalte, wo keine Feuchtigkeit abziehen kann ;-). Diese Feuchtigkeit kann ich natürlich auch mit dem Finger bemerken, aber die meine ich nicht. Also nicht die Schleimhautfeuchtigkeit, sondern die Schleimfeuchtigkeit sozusagen.

Phoebe, damit hätte ich Deine Frage auch beantwortet, oder?

Dina hat geschrieben:
Rotschopf hat geschrieben:
Nach dem, was ich vorhin gesagt habe, ist eigentlich alles viel einfacher und macht es überhaupt nicht komplizierter

Finde ich nicht. Ich finde des eher verwirrend. Denn nach deinen Angaben könnte ich am Zyklusanfang niemals freigeben (bzw. ich schon, weil ich ja Toilettenpapier benutze und damit nie feucht spüre :mrgreen: ). Ich möchte aber gern regelkonform freigeben, also halte ich mich an N+S und NFP heute, in denen Unterschied sehr schön beschrieben ist.
Die Antwort ergibt sich aus dem oben Gesagten. Da es nicht um Schleimhautfeuchtigkeit geht, ist das Freigeben am Zyklusanfang kein Problem. Und zu der Sache mit dem Toilettenpapier: Wenn Schleim da ist, der ein feuchtes Gefühl/Empfinden hervorrufen kann, wirst Du das durch die "Gleitfähigkeit" des Papiers ja merken ;-). Oder ist das anders?

Dina hat geschrieben:
Zitat:
Eine Frau kann den Zervixschleim nicht nur empfinden, sondern auch mit ihrem Tastsinn erfassen.

Allein diese Aufteilung "nicht nur" - "sondern auch" zeigt doch ganz deutlich, dass es zwei verschiedene Dinge sind, zumal der Tastsinn ganz explizit angesprochen wird, wenn es um das Fühlen geht.
Ja, so gesehen sind es verschiedene Dinge – und auch wieder nicht. Ich glaube, hier liegt unser Problem. Danach soll "Empfinden" das sein, was man merkt, wenn man an den Scheideneingang denkt. Und "Fühlen" ist das, was man am Finger merkt. Richtig? Wenn man's umdreht, ergibt es genauso Sinn: "An der Scheide fühle ich mich naß. An den Fingern habe ich das Empfinden von Feuchtigkeit." Ob man es so rum benennt oder andersrum, ist doch egal. Es geht darum, an einer bestimmten Hautstelle was zu spüren und es zu benennen, also als trocken, feucht, naß etc. zu beschreiben. Es ist eigentlich nur eine Frage der Benennung, um deutlich zu machen, worauf man achten muß.

So, jetzt will ich aber auch meine relevanten Fragen beantwortet haben ;-):
Wieso kann ich mit den Fingern nicht feucht oder naß "fühlen"? (Das war ja mein Ausgangsproblem, an dem ich mich hier gestoßen habe.)
Was ist der Unterschied zwischen "Empfinden" und "Fühlen"?


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 Betreff des Beitrags: Re: Unterschiede der Beobachtungsformen Empfinden/Fühlen/Sehen
BeitragVerfasst: 31. Januar 2009 01:36 
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NFP-Kaiserin

Registriert: 23. September 2005 17:47
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Klar sind die beiden Wörter von der allgemeinen Definition das gleiche- aber die Schöpfer der Methode haben sihc entschieden da einen Unterschied zu machen und der muss nunmal benannt werden.
Das ist doch das gleiche Problem wie mit dehnbar und zäh-elastisch, einfach ein Vokabelproblem.
Sykope kann ja auch mit dem gleichen Wort zwei total verschiedene Sachen bezeichnen, von daher verstehe ich nicht wirso du so beharrst, dass es das gleiche ist.
Es wurden eben zwei Wörter die im allgemeinen Sprachgebrauch etwas ähnliches bezeichnen zu zwei verschiedenen Tätigkeiten gemacht.
Abgesehen davon- fühlen IST für mich etwas anderes als empfinden.
Fühlen ist für mich eine aktive Tätigkeit und empfinden etwas das ich passiv tue.

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 Betreff des Beitrags: Re: Unterschiede der Beobachtungsformen Empfinden/Fühlen/Sehen
BeitragVerfasst: 31. Januar 2009 09:22 
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NFP-Prinzessin

Registriert: 16. August 2005 23:04
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Zitat:
Wieso kann ich mit den Fingern nicht feucht oder naß "fühlen


Ich hab das Gefühl, mich 200 mal zu wiederholen, aber man fühlt eben immer feucht mit dem Finger.


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 Betreff des Beitrags: Re: Unterschiede der Beobachtungsformen Empfinden/Fühlen/Sehen
BeitragVerfasst: 31. Januar 2009 10:26 
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Moderatorin

Registriert: 6. Juli 2005 09:20
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Rotschopf hat geschrieben:
So, jetzt will ich aber auch meine relevanten Fragen beantwortet haben ;-):
Wieso kann ich mit den Fingern nicht feucht oder naß "fühlen"? (Das war ja mein Ausgangsproblem, an dem ich mich hier gestoßen habe.)
Was ist der Unterschied zwischen "Empfinden" und "Fühlen"?

Du kannst mit den Fingern durchaus "feucht" oder "nass" fühlen ... nur fühlst du das eben immer. Genauso wie mein kleiner Zeh immer da ist, ist es immer feucht am Scheideneingang. Wenn aber etwas immer da ist, kann ich es eben nicht mit in eine Bewertung für irgendwas einbeziehen, weil es keinen Aussage hat. *kopfkratz* Wenn etwas aber keine Aussage zum Zyklusstand machen kann, weil es immer da ist, kann ich es ignorieren, weil es keine Information liefert.

"Fühlen" ist das, was du spürst, wenn du mit dem Finger über den Scheideneingang streichst, "empfinden" ist das, was du am Scheideneingang bemerkst, wenn du dich dort nicht anfasst.

Zitat:
Bei der Frage muß man vielleicht klären, wo genau Ihr hinfaßt. Also ganz genau am Scheideneingang oder eher zwischen den inneren und äußeren Schamlippen, also weiter oben? Da hast Du – andere haben das ja auch schon gesagt – Recht, denn Schleimhäute sind nunmal feuchter als "normale" Haut. Außerdem ist's ja auch eine Hautfalte, wo keine Feuchtigkeit abziehen kann ;-). Diese Feuchtigkeit kann ich natürlich auch mit dem Finger bemerken, aber die meine ich nicht. Also nicht die Schleimhautfeuchtigkeit, sondern die Schleimfeuchtigkeit sozusagen.

Der ganze Bereich der Scheide ist bei mit feucht, egal wo genau ich hinfasst. Und genaugenommen, fasst ich gar nicht mit dem Finger hin, weil ich eben nach dem Toilettengang einfach ganz normal den Scheiden- und Schamlippenbereich mit dem Toilettenpapier abwischen, dabei das Gefühl des Gleitens bewerte und mir dann den Schleim ansehe. *nixweiss* Ich kann jedenfalls mit meiner Bewertungsmethode nicht zwischen Schleimfeuchte und Schleimhautfeuchte unterscheiden. Was im Umkehrschluss heißen müsste, dass diese Bewertungsmethode nicht zulässig sein dürfte. Ich kann z.B. auch nicht immer Schleim beobachten, wenn ich z.B. glitschig fühle.

Was ich immer noch nicht verstehe, wie man trocken mit dem Finger fühlen kann? *kopfkratz* Ich kann mir durchaus vorstellen, dass man, wenn man den Finger benutzt, Unterschiede feststellen kann zwischen feucht/nass und weniger feucht/nass. Aber trocken? Wie soll das denn gehen?

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 Betreff des Beitrags: Re: Unterschiede der Beobachtungsformen Empfinden/Fühlen/Sehen
BeitragVerfasst: 31. Januar 2009 11:01 
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Fingerwundschreiberin

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Rotschopf, ja ich denke so einigermaßen habe ich verstanden, was du meinst :mrgreen:

Dina, trocken mit dem Finger fühlen ist doch nicht so undenkbar, oder? An manchen Tagen ist bei mir der SE auch sehr trocken (da ist eben nichts von der normalen Scheidenfeuchte)
Bei mir persönlich ist es nur dann so gewesen, dass nachher immer noch S-ZS gekommen ist oder so und ich deswegen nie t eingetragen habe

Jedenfalls fühlt sich trocken bzw. rau (wie auch immer man es nennen will) schon anders an, als normal. Deswegen soll man da ja auch dann t eintragen.
War es das, was du gemeint hast oder hab ich dich jetzt nur falsch verstanden?

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 Betreff des Beitrags: Re: Unterschiede der Beobachtungsformen Empfinden/Fühlen/Sehen
BeitragVerfasst: 31. Januar 2009 11:36 
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Moderatorin

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Ich kann auch trocken fühlen, mit dem Finger ;-)
Meine Schamlippen oder der Scheideneingang (also außen) sind (leider) oft ziemlich trocken und empfindlich, gerade zu Zyklusbeginn/direkt nach der Mens.

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Wir befinden uns im Jahr 50 nach der Pille. Ganz Deutschland ist von hormoneller Verhütung besetzt. Ganz Deutschland? Nein! Ein von unbeugsamen Frauen bevölkertes Forum hört nicht auf, der Pille Widerstand zu leisten! Und das Leben ist nicht leicht für die hormonellen Legionäre, die als Besatzung in den befestigten Lagern Frauenarztum, Hebammum und Apothekum liegen...
Happy endings don’t exist, but here’s a pearl you may have missed: Every day can be a happy beginning.


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 Betreff des Beitrags: Re: Unterschiede der Beobachtungsformen Empfinden/Fühlen/Sehen
BeitragVerfasst: 31. Januar 2009 16:19 
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Kurvenjunkie

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Wohnort: *irgendwo an der A3*
Estreya hat geschrieben:
Zitat:
Wieso kann ich mit den Fingern nicht feucht oder naß "fühlen


Ich hab das Gefühl, mich 200 mal zu wiederholen, aber man fühlt eben immer feucht mit dem Finger.


Sorry aber bei mir ist es nicht so wenn ich äußerlich mit dem Finger fahre..wenn ich jetzt aber mehr zwischen die Schamlippen oder so gleiten würde dann würde ich schon eher feucht fühlen..daher meine Frage ein paar Seiten vorher: wo fängt der Scheideneingang an bzw. hört er auf??

Zitat:
Du kannst mit den Fingern durchaus "feucht" oder "nass" fühlen ... nur fühlst du das eben immer. Genauso wie mein kleiner Zeh immer da ist, ist es immer feucht am Scheideneingang. Wenn aber etwas immer da ist, kann ich es eben nicht mit in eine Bewertung für irgendwas einbeziehen, weil es keinen Aussage hat. *kopfkratz* Wenn etwas aber keine Aussage zum Zyklusstand machen kann, weil es immer da ist, kann ich es ignorieren, weil es keine Information liefert.

Warum gibts denn die Kategorie "nichts" beim empfinden/fühlen? *kopfkratz*

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Seit 04/07 PP, Gynefix, >50, even if I´m wrong I´m right
Das Glück erkennt man nicht mit dem Kopf sondern mit dem Herzen.(aus Norwegen)


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 Betreff des Beitrags: Re: Unterschiede der Beobachtungsformen Empfinden/Fühlen/Sehen
BeitragVerfasst: 31. Januar 2009 16:36 
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NFP-Kaiserin

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Also und wir können ja schlecht für nfp anfangen die Umgebung der Klitoris zu bewerten.
:lol:
Meiner Meinung nach zählt vor allem der Bereich zwischen den kleinen Schamlippen.
Klar, wenn man richtig nass vor s+ ist ist oft die ganze Scheide betroffen, aber ansonsten hätte es für mich keinen nachvollziehbaren Grund da einen größeren Umkreis einzubeziehen weil man dann die Methode nur wieder umständlicher macht.
Also Rotschopf, ich weiß nicht mit wem du geredet hast, aber ich halte es für "gefährlich" was du hier gerade durchsetzen willst.
Letzlich sollten wir uns vor allem an N&S und im Notfall an nfp heute halten- denn wie wir wissen sind Beraterinnen absolut nicht davor sicher ihre eigenen Interpretationen zu machen und damit aber oft auch eigene Regeln zu produzieren. ;-)

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 Betreff des Beitrags: Re: Unterschiede der Beobachtungsformen Empfinden/Fühlen/Sehen
BeitragVerfasst: 31. Januar 2009 17:03 
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NFP-Gräfin

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Beiträge: 3618
Ich weiß nicht, ob es was bringt, auf jeden einzelnen Beitrag einzugehen, deshalb versuche ich nochmal zu erklären, wie ich das meine. Mittlerweile glaube ich eher, daß wir total aneinander vorbeireden und vielleicht doch das gleiche meinen *kopfkratz*.

Mein Ausgangsproblem war folgendes: Mich hat gestört, daß hier gesagt wurde, daß man mit dem Finger nicht naß und feucht fühlen kann, man also per se nicht dazu in der Lage ist, sowas am Finger zu spüren. Diese Behauptung würde aber dazu führen, daß beispielsweise "naß" ignoriert wird, wenn es nur am Finger wahrgenommen wird.

Deshalb von mir diese konkrete Frage: Wenn eine Frau am Scheideneingang den ganzen Tag feucht empfindet und weißlichen, cremigen Schleim findet – das ist S, klar. Was würdet Ihr ins Zyklusblatt eintragen, wenn sie mit dem Finger über den Scheideneingang fährt und am Finger bemerkt sie, daß dort alles "klitschnaß" ist? Nach den Aussagen am Anfang dieses Threads kann der Finger "naß" nicht wahrnehmen – "klitschnaß" existiert bei der Frau folglich nicht, also trägt sie S ein. Meiner Meinung nach wäre das ganz klar S+ und es würde – wenn man "naß" ignoriert – zu einer falschen Auswertung führen und im schlimmsten Fall vielleicht zu einer unerwünschten Schwangerschaft. Somit finde ich es überhaupt nicht "gefährlich", was ich hier tue. Vielmehr fände ich es gefährlich, diesen nassen Finger zu ignorieren.

Alles, worauf ich hinaus will, ist, daß man diese Begriffe, die in der Tabelle unter "Empfinden/Fühlen" stehen, eben sowohl "empfinden" als auch "fühlen" kann, wenn man mal bei den Begrifflichkeiten bleiben will. Sonst wäre ja die Tabelle falsch, wenn da Sachen drin stehen, die man mit dem einen oder anderen Körperteil nicht spüren kann.

Ich will mich nicht um die verwendeten Worte streiten – mir ist es ziemlich schnuppe, wie man das alles nennt ;-). Es geht mir nur darum, daß man alle diese Wahrnehmungen sowohl mit dem Finger als auch an der Scheide machen kann. Was die Sache dann auch einfach macht, denn man muß sich nicht erst überlegen, ob man mit einem bestimmten Körperteil überhaupt in der Lage ist, eine bestimmte Eigenschaft zu bemerken.

Hm, ich weiß nicht, ob ich deutlich machen kann, worum es mir geht *nixweiss*. Das ist keine abstruse Interpretation des Leitfadens. Dort wird zwar zwischen "Empfinden" und "Fühlen" unterschieden – in dem Sinne, daß es um verschiedene Körperteile geht. Das verstehe ich und von mir auch kann man das so machen. Es ist ja wirklich egal, wie man was nennt.
Wenn man sich schon so wortgetreu an "Natürlich und sicher" halten will – wo steht, daß man feucht nicht fühlen kann und daß das zu ignorieren ist?


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 Betreff des Beitrags: Re: Unterschiede der Beobachtungsformen Empfinden/Fühlen/Sehen
BeitragVerfasst: 31. Januar 2009 17:12 
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NFP-Kaiserin

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Hm, aber was du jetzt sagst klingt irgendwie ganz anders als das was du am anfang gesagt hast. *kopfkratz*
Zitat:
wenn sie mit dem Finger über den Scheideneingang fährt und am Finger bemerkt sie, daß dort alles "klitschnaß" ist?

Ehrlich gesagt halte ich das für konstruiert- wenn sie wirklich klatschnass ist, dann muss sie das doch über den Tag orgendwann bemerkt haben.
Und wenn dem nicht so ist, denn hat sie ja immer noch die Bezeichnung "wie Wasser" mit der sie das auch nicht ignorieren wird und somit trotzdem als s+ anerkennen wird.
Ein bisschen Fähigkeiten muss man den Frauen schon auch zutrauen. ;-)

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 Betreff des Beitrags: Re: Unterschiede der Beobachtungsformen Empfinden/Fühlen/Sehen
BeitragVerfasst: 31. Januar 2009 17:27 
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NFP-Gräfin

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Beiträge: 3618
Wieso klingt das anders? Vielleicht bin ich auch nicht in der Lage, das auszudrücken, was ich denke :roll:.

Natürlich ist dieser Fall konstruiert, denn ich kenne so wenig echte Fälle :mrgreen:. Es sollte ja nur ein Beispiel sein. Und abwegig finde ich das nicht, daß es so sein kann. In meinem Beispiel hat sie nur feucht empfunden und der Schleim war nicht "wie Wasser", sondern ja nur weißlich und cremig, hat sich aber "naß" angefühlt. Das ist alles, was sie beobachtet hat. S oder S+?

Lune hat geschrieben:
Ein bisschen Fähigkeiten muss man den Frauen schon auch zutrauen. ;-)
Wem spreche ich denn irgendwelche Fähigkeiten ab? Ich tu' doch grad das Gegenteil, wenn ich sage, daß Frauen sogar fähig sind, am Finger feucht und naß zu unterscheiden ;-).

Das einzige, worauf ich hinaus will, ist folgendes: Wenn man irgendwas, was in der Tabelle steht, entweder fühlt oder empfindet, ist es nicht zu ignorieren. Vor allem nicht, wenn der Schleim dadurch – also durch das Einbeziehen der Beobachtung – in eine bessere Kategorie eingestuft wird.

Ich glaube, wir nähern uns der Sache ;-).


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 Betreff des Beitrags: Re: Unterschiede der Beobachtungsformen Empfinden/Fühlen/Sehen
BeitragVerfasst: 31. Januar 2009 17:36 
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NFP-Kaiserin

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Zitat:
In meinem Beispiel hat sie nur feucht empfunden und der Schleim war nicht "wie Wasser", sondern ja nur weißlich und cremig, hat sich aber "naß" angefühlt.

Aber gerade deswegen finde ich das konstruiert.
Ich kann nicht glauben das eine Frau sich den ganzen Tag nur feucht fühlt und mit dem Finger dann "nass" ist- das ist sowieso schon schwer zu unterscheiden und wenn man das dann mit dem Finger macht ist es noch schwerer zu trennen.
Es kann doch einfach am Finger nur nass wirken weil halt viel von dem weißem Schleim da ist.
Und deswegen- tut mir leid, vermutlich doch keine Annäherung- ist es einfach so, dass man ein nasses Gefühl vom Kopf her nicht mit dem nassen am Finger vergleichen kann.
Wie willst du das Abgrenzen? Ab wann ist es am Finger nicht mehr feucht- ab wann ist es nass weil es viel Schleim ist?

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