Dina hat geschrieben:
@Rotschopf
Du drückst dich schon um die relevanten Fragen oder?
Was ist denn die relevante Frage, die ich nicht beantworte

? Ich hab' nix absichtlich übersehen.
Dina hat geschrieben:
Wie bewertest du denn nun den Zyklusanfang? Was rätst du als Beraterin einer Frau, die theoretisch 6 Tage frei hätte, aber jeden Tag mit dem Finger eben die normale Feuchte der Schleimhäute spürt. Und zwar ab dem 3. Zt, weil sie da maximal noch Schmierblutungen hat.
Wenn ich mit dem Finger über meinen Scheideneingang streiche, ist es da immer feucht. Jeden Tag. Bei dir nicht?

Das merke ich aber tatsächlich nur, wenn ich direkt drüberstreiche.
Ich selbst bin wohl kein gutes Beispiel, da ich nix außer feucht und naß kenne und mir einbilde, beides sowohl mit meiner Scheide als auch mit meinen Fingern feststellen zu können
.Bei der Frage muß man vielleicht klären, wo genau Ihr hinfaßt. Also ganz genau am Scheideneingang oder eher zwischen den inneren und äußeren Schamlippen, also weiter oben? Da hast Du – andere haben das ja auch schon gesagt – Recht, denn Schleimhäute sind nunmal feuchter als "normale" Haut. Außerdem ist's ja auch eine Hautfalte, wo keine Feuchtigkeit abziehen kann

. Diese Feuchtigkeit kann ich natürlich auch mit dem Finger bemerken, aber die meine ich nicht. Also nicht die Schleim
hautfeuchtigkeit, sondern die Schleimfeuchtigkeit sozusagen.
Phoebe, damit hätte ich Deine Frage auch beantwortet, oder?
Dina hat geschrieben:
Rotschopf hat geschrieben:
Nach dem, was ich vorhin gesagt habe, ist eigentlich alles viel einfacher und macht es überhaupt nicht komplizierter
Finde ich nicht. Ich finde des eher verwirrend. Denn nach deinen Angaben könnte ich am Zyklusanfang niemals freigeben (bzw. ich schon, weil ich ja Toilettenpapier benutze und damit nie feucht spüre

). Ich möchte aber gern regelkonform freigeben, also halte ich mich an N+S und NFP heute, in denen Unterschied sehr schön beschrieben ist.
Die Antwort ergibt sich aus dem oben Gesagten. Da es nicht um Schleimhautfeuchtigkeit geht, ist das Freigeben am Zyklusanfang kein Problem. Und zu der Sache mit dem Toilettenpapier: Wenn Schleim da ist, der ein feuchtes Gefühl/Empfinden hervorrufen kann, wirst Du das durch die "Gleitfähigkeit" des Papiers ja merken

. Oder ist das anders?
Dina hat geschrieben:
Zitat:
Eine Frau kann den Zervixschleim nicht nur empfinden, sondern auch mit ihrem Tastsinn erfassen.
Allein diese Aufteilung "nicht nur" - "sondern auch" zeigt doch ganz deutlich, dass es zwei verschiedene Dinge sind, zumal der Tastsinn ganz explizit angesprochen wird, wenn es um das Fühlen geht.
Ja, so gesehen sind es verschiedene Dinge – und auch wieder nicht. Ich glaube, hier liegt unser Problem. Danach soll "Empfinden" das sein, was man merkt, wenn man an den Scheideneingang denkt. Und "Fühlen" ist das, was man am Finger merkt. Richtig? Wenn man's umdreht, ergibt es genauso Sinn: "An der Scheide fühle ich mich naß. An den Fingern habe ich das Empfinden von Feuchtigkeit." Ob man es so rum benennt oder andersrum, ist doch egal. Es geht darum, an einer bestimmten Hautstelle was zu spüren und es zu benennen, also als trocken, feucht, naß etc. zu beschreiben. Es ist eigentlich nur eine Frage der Benennung, um deutlich zu machen, worauf man achten muß.
So, jetzt will ich aber auch meine relevanten Fragen beantwortet haben

:
Wieso kann ich mit den Fingern nicht feucht oder naß "fühlen"? (Das war ja mein Ausgangsproblem, an dem ich mich hier gestoßen habe.)
Was ist der Unterschied zwischen "Empfinden" und "Fühlen"?