JuJo hat geschrieben:
@morigan: bitte hier keine binnendifferenzierung. das ist nicht zulässig. mein tip: nimm doch den schleim nur am scheideneingang, dann ist die qualität viell. anders einzustufen.
trotz allem wäre ich mal sehr vorsichtig, mit auswerten ist da erst mal gar nichts. S+ ist fruchtbar, egal welcher qualität.
Ja, da ist die Qualität ganz anders, da finde ich nämlich nie Schleim! Ich produziere nämlich so wenig Schleim, dass der gar nicht am SE ankommt. Würde ich jetzt so verhüten, müsste ich jeden Tag das "Nichts"-Zeichen eintragen und dürfte mir somit bis zur 1. Mens jeden Tag freigeben, auch an Tagen mit S+ und direkt vorm Eisprung, weil ich den S+ gar nicht bemerken würde...

Und warum sollte ich jetzt so nicht auswerten?

Ich kenne den Schleim genau und weiß, dass er bei mir
nur in der "unfruchtbaren" Zeit vorkommt (im Nachhinein sieht man das ja anhand der Kurve). Noch dazu hab ich bis jetzt keinen Tag schlechteren Schleim gehabt, und das seit Ende des Wochenflusses. Willst du mir wirklich erzählen, dass ich seit Ende des Wochenflusses jeden Tag fruchtbar annehmen muss?

Also obwohl ich voll stille, die LAM-Regeln erfülle und auch in den ersten 10 Wochen nach der Geburt, in denen es egal ist, wie der Schleim aussieht? Ne ne, so geht das nicht...
JuJo hat geschrieben:
allegmein was wichtiges zur binnendiff.:
sollet wirklich nur von sehr erfahrenen nfp-anwenderinnen angewandt werden und nur wenn sonst nie ausgewertet werden könnte. aus mynfp gehört die binnendiff. definitv raus, da werd ich mal nachhaken.
darüber haben wir erst letzten SA auf der nfp-jahresfortbildung gesprochen.
Ja, aber dann ist die Binnendifferenzierung doch genau für Fälle wie mich erfunden worden

1. Ich bilde mir ein, dass ich mittlerweile eine sehr erfahrene NFP-Anwenderin bin. Ich kenne meinen Körper/ meinen Zyklus ganz genau. In den letzten Zyklen hab ich meinen ES immer genau bestimmen können (auf +/- einen Tag genau, natürlich nur mit zusätzlicher Hilfe von LH-Tests). Ich wusste immer exakt an welchem Tag meine Mens kommt (ok, in einem Zyklus kam sie einen Tag später als gedacht und in zweien gar nicht...

). Und selbst wenn ich gar nicht mehr messen und nach Schleim gucken würde, könnte ich es an irgendeinem x-beliebigen Tag doch machen und wüsste anhand der Daten ganz genau in welchem Bereich des Zyklusses ich mich gerade befinde. Noch besser kann ich meinen Zyklus gar nicht mehr kennen...

(Das heißt jetzt natürlich nicht, dass ich eventuell vorkommen könnende "Überraschungen" nicht doch noch mit einbeziehe...

) Und natürlich bin ich mir dessen bewusst, dass der 1. Stillzyklus anders ist, als die vorherigen und die, die danach wieder kommen werden.
2. Ohne die Binnendifferenzierung könnte ich in der Stillzeit nicht auswerten. Dass nochmal schlechterer Schleim kommt (zumindest solange ich voll stille) ist relativ unwahrscheinlich. Laut den Regeln kann man nach drei Wochen das Grundmuster der Unfruchtbarkeit bestimmen, egal welchen Schleim man dabei beobachtet. Erst recht, wenn man es schon innerhalb der ersten 10 Wochen nach der Geburt bestimmt. In meinem Fall ist es nunmal offiziell S+-Schleim, nur halt in (meiner) schlechten Qualität. Und der Schleim sieht ja jeden Tag gleich aus. Laut den Regeln (und ich bin auch kein unsicherer Anfänger mehr) kann ich mir trotzdem freigeben. Ohne die Binnendifferenzierung könnte ich also gar nicht auswerten. Würde ich eine Papierkurve nutzen, würde ich ihn als S+ und den "echten" S+-Schleim als S++ eintragen für meine Auswertung. Es ist bei mir nämlich eine extrem deutliche Qualitäts-Steigerung möglich.
Und auch wenn es jetzt keine BD mehr gäbe bei mynfp.net, ich bin mir meiner Sache sehr sicher. Dann würde ich diesen Schleim halt (nicht regelkonform) als S eintragen und den wirklichen als S+...

. Letztendlich dient
meine Kurve
meiner Verhütung. Natürlich würde ich niemandem dazu raten, es genauso zu machen, dass muss jeder selbst wissen...
