Was die Zyklusnormalisierung angeht, wenn ich mal meine These äußern dürfte: *räusper*
Ich denke, dass es auf jeden Fall von Vorteil ist, wenn die hormonelle Entwicklung vor der Einnahme der Pille schon recht vollständig war. Zumindest habe ich jetzt schon einige Berichte von Frauen gelesen, welche die Pille nahmen
bevor die Periode regelmäßig war-und diese hatten nach dem Absetzen dann erst mal Probleme. Dabei handelte es sich aber nur um 3 oder 4 Damen-also nichts repräsentatives (sollte man hier vielleicht Umfrage starten?).
Ich selber hatte mit 13 eine regelmäßige Periode, ab 15 habe ich die Pille genommen, fast 11 Jahre. Dennoch waren meine Zyklen sofort wieder annehmbar-ich hatte zwar Schwankungen von ca 7 Tagen, aber das ist ja in Ordnung.
Ich bezweifle auch, dass die Pille solche Probleme induzieren kann-sie friert mMn eher den "IST"-zustand ein, der Körper startet nach dem Absetzen dann von dort wieder los (ist jetzt aber wilde Spekulation meinerseits). (Natürlich kann sie auf die Schilddrüse einwirken, dies reguliert sich nach dem Absetzen aber wieder.)
Sollte das zutreffen, ist es natürlich hochproblematisch, dass Gyns die Pille zur "Zyklusregulierung" aufschreiben.
Was die Hormone selbst angeht: Ich finde, man kann das sehr schön an den Zyklen nach dem Absetzen beobachten und auch nach den Körperreaktionen:
Wenn ich mich nochmal als Beispiel nehmen darf: ab dem 2. Zyklus pp hatte ich Haarausfall und Pickel-dies ist häufig auf das erhöhte Testosteron zurückzuführen, welches nach dem Absetzen in die Höhe schnellt (die meisten Pickeln fangen Testosteron im Körper ab, deswegen wird die Produktion angekurbelt, was natürlich sinnlos ist, das die Pille ja da ist-nach dem Absetzen dauert es dann, bis der Körper wieder auf "normal" zurückschaltet).
Exakt ab Zyklus Nr 6 hat das aufgehört, NFP-Studien konform

(deswegen rate ich auch von Hormontests vor dem 6. Zyklus ab, da die Pille bis hierher noch stören kann).
Das Progesteron dagegen hat sich bei mir erst im Zyklus 9 richtig gefangen-auch das ist als Durchschnittswert in einer Studie der AG NFP.
Mein Körper hat sich also richtig "durchschnittsmäßig" verhalten.
