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Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 15 Beiträge ] 
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 Betreff des Beitrags: Osteopathie und Mensbeschwerden
BeitragVerfasst: 17. Januar 2006 15:03 
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Inventar

Registriert: 28. Dezember 2005 23:03
Beiträge: 2435
Wohnort: Tirol
NFP seit: 24.12.2005
Hallo Mädels,

Vor ca. 3 Jahren (damals hormonfrei, weil kurz davor die Hormonspirale entfernt wurde) war ich wegen Kiefergelenksproblemen bei einem Osteopathen. Der hat mich erst mal von Kopf bis Fuß untersucht, wie das halt ein guter Osteopath macht und meinte: "Du hast sicher oft Schmerzen, wenn du deine Regel kriegst/hast, gell?" Ich bejahte die Frage und er sagte: da können wir etwas dagegen tun! Er meinte, mein Becken sei blockiert und deshalb hat die Gebärmutter während der Mens keinen Platz um auszuweichen. Er löste die Beckenblockade (bei mir an 2 Stellen) und tatsächlich: Die nächste Mens verlief schmerztechnisch VIEEEEEL besser! *daumenhoch*
Da ich im Winter viel Schifahren gehe (hab ja die Berge direkt vor der Haustüre...), kann's schon passieren, dass es mich aufbrezt und ich ein paar ungewollte Saltos schlage... *durchdreh* zB durch solche Stürze können eben Blockaden auftreten.

Hab mal eben noch gegoogelt:schaut mal hier
hab den Text zu Menstruationsbeschwerden rüberkopiert:
Kommen Frauen mit Unterleibsbeschwerden zum Osteopathen, findet dieser bei der Untersuchung häufig Bewegungseinschränkungen am Kreuzbein und im Bereich der Darmbein/Kreuzbeingelenke (Ileosakralgelenke). Löst er diese und die dadurch hervorgerufenen Zugkräfte auf die Gewebe, sind meist auch die Schmerzen verschwunden.
Andersherum kann auch ein ständiger Zug der Gebärmutter an Bändern und Faszien während der Menstruation (das Gewicht der Gebärmutter nimmt während der Periode zu) zu einer Bewegungseinschränkung dieser Gelenke und damit zu Schmerzen führen. Schmerzen während der Periode können aber auch auf Probleme der Gebärmutter hindeuten, die der Körper zwischen den Perioden ausgleicht.
Ist das Kreuzbein menstruationsbedingt in seinen Bewegungen eingeschränkt, hat dies auch Auswirkungen auf den Rückenmarkssack (spinale Dura Mater), der den Rückenmarkskanal hinauf bis zum Gehirn reicht und dieses umschließt. Deshalb könnte aus osteopathischer Sicht der übermäßige Zug der Gebärmutter während der Periode bis in den Schädel hinein wirken und Kopfschmerzen auslösen.

Vielleicht ist das ja was für die eine oder andere von euch?

schöne Grüße von
illuminated

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 Betreff des Beitrags: Re: Osteopathie und Mensbeschwerden
BeitragVerfasst: 20. Januar 2006 17:39 
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Beiträge: 1623
illuminated hat geschrieben:
Er meinte, mein Becken sei blockiert und deshalb hat die Gebärmutter während der Mens keinen Platz um auszuweichen. Er löste die Beckenblockade (bei mir an 2 Stellen) und tatsächlich: Die nächste Mens verlief schmerztechnisch VIEEEEEL besser!

Das hört sich sehr einleuchtend ein! Wollte auch immer mal schon zu einem Osteopathen.Werde ich wohl auch demnächst mal tun!
Alles Gute dir.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 21. Januar 2006 21:09 
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NFP-Gräfin

Registriert: 10. April 2005 23:14
Beiträge: 4003
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NFP seit: April 2005
auf die idee bin ich noch garnicht gekommen! werd gleich beim nächsten mal meine osteopathin drauf ansprechen *daumenhoch*

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liebe grüße von sommermädchen mit Maus (2007)


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BeitragVerfasst: 22. Januar 2006 11:51 
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Fingerwundschreiberin

Registriert: 9. Juni 2004 22:57
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Das Problem mit dem Blockaden lösen ist ja:

Sie werden gelöst, aber dann spätestens 2-3 Tage später (oder lass es auch 2 Wochen sein), blockiert man doch wieder unmerklich. Da einfach die Bänder und Muskeln zu kurz oder aber auch zu lang sind. Dies war jetzt auch bei mir der Fall.

Bin jetzt bei der Krankengym um das alles zu stärken, damit erst gar keine Blockade mehr entsteht.

Bei mir kommen aber die Mens-Schmerzen aber eh von meiner geknickten Gebärmutter und da kann man nu mal nicht so viel machen... *zunge*

Ich glaube, dass das in wenigen Fällen schon auf Dauer helfen kann, aber generell ist eine gymnastische Stärkung unumgänglich.

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Gruss Kitty

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BeitragVerfasst: 23. Januar 2006 00:08 
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Inventar

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KittyCat25 hat geschrieben:
Ich glaube, dass das in wenigen Fällen schon auf Dauer helfen kann, aber generell ist eine gymnastische Stärkung unumgänglich.


Ich war ja damals ja wegen Kiefergelenksbeschwerden beim Osteopathen, und eben diese waren (unter anderem) Schuld an der Beckenblockade und am Beckenschiefstand. Seit dem Besuch eines Kieferorthopäden und genauer Vermessung meines ganzen Kopfes inkl. Kaumuskulatur trage ich jetzt in der Nacht eine Aufbißschiene. Somit ist alles gut, und im Normalfall brauche ich keinen Osteopathen, außer ich schlag mal wieder einen Salto beim Schi- oder Radfahren...

Aber Kitty, du hast recht, auch ich hatte einige Tage nach der Therapie ein wenig Schmerzen, weil meine Bänder und Muskeln falsch belastet wurden, und sich alles erst wieder "einrenken" mußte. Dass dann alles dort blieb, verdanke ich der Aufbißschiene und meiner tollen Masseuse, die ich alle 2 Wochen besuche. *daumenhoch*

Tja, der menschliche Körper ist sehr komplex und eine gewisse "Grundmuskulatur" ist nötig, um gesund durch's Leben zu gehen.

liebe Grüße von
illuminated

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BeitragVerfasst: 23. Januar 2006 00:35 
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KittyCat25 hat geschrieben:
Bei mir kommen aber die Mens-Schmerzen aber eh von meiner geknickten Gebärmutter und da kann man nu mal nicht so viel machen...

Du hast mich ja vorhin auf den Gedanken gebracht,dass auch meine Gebärmutter wieder Schuld an den Rückenschmerzen bei meiner letzten Mens nach Fehlgeburt gewesen sein kann.
Meinst du das ist wirklich immer so?

Aua, Aufbissschiene hört sich echt :shock: an illuminated.
Damit gehts dir auch definitiv besser?!


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BeitragVerfasst: 23. Januar 2006 10:32 
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Fingerwundschreiberin

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nicole-marlen hat geschrieben:
Meinst du das ist wirklich immer so?


Naja, meine F-Ärztin und auch mein Internist meinten, dass man mit einer geknickten Gebärmutter mehr zu Regelschmerzen neigt als andere und das diese oft schlimmer sind.

Eine Freundin von mir hat auch eine geknickte und die leidet sehr.

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Gruss Kitty

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BeitragVerfasst: 23. Januar 2006 14:12 
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Inventar

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nicole-marlen hat geschrieben:
Aua, Aufbissschiene hört sich echt :shock: an illuminated.
Damit gehts dir auch definitiv besser?!


Nicole-Marlen,das ist gar nicht schlimm, im Gegenteil, eine echte Erleichterung. Und stören tut die Schiene überhaupt nicht, ist außerdem durchsichtig und fällt nicht auf... und für alle Eventualitäten ist sie auch gleich raus aus dem Mund.

Und lass dich doch mal von einem Osteopathen anschauen wegen deiner Gebärmutter. Wie bereits geschrieben, ist unser Körper sehr komplex und manchmal kann ein kleiner Aufwand großes bewirken.

Wenn du einen guten Osteopathen findest, ist das echt Gold wert! Aber informier dich gut darüber, ich war auch schon bei mehreren und da gibt's echt Unterschiede (abgesehen von fachlichen Qualifikationen war von begrabschen bis zur Golf-Einladung bei mir so einiges dabei...) Als ich "meinen" gefunden hab, war ich echt erstaunt, was der mit "ein paar Handgriffen" bewirkte! *daumenhoch*

Der Osteopath kostet zwar ein bisschen, aber wenn's hilft... Bei mir hat sogar die private Krankenversicherung etwas bezahlt, ich weiß nicht, wie das bei euch in D ist...

liebe Grüße von
illuminated

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BeitragVerfasst: 23. Januar 2006 18:03 
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illuminated hat geschrieben:
Und lass dich doch mal von einem Osteopathen anschauen wegen deiner Gebärmutter.

Danke-ich habe auch schon einen.
Nur bin ich das erste Mal bei seiner Kollegin gewesen & die hat mich sofort zu einer HNO-Ärztin überwiesen,da mich wieder eine Gehörgangsentzündung plagte.

Leider ist dieser Osteopath immer restlos ausgebucht-werde dann wohl erst in Monaten einen Termin bekommen.

Aber danke für den Rat. *daumenhoch*


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BeitragVerfasst: 23. Januar 2006 18:32 
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Inventar

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nicole-marlen hat geschrieben:
Leider ist dieser Osteopath immer restlos ausgebucht-werde dann wohl erst in Monaten einen Termin bekommen.


Als ich zum ersten Mal bei meinem Osteopathen war, stand ich heulend *wein* in der Anmeldung weil ich nicht mehr wußte, was ich tun sollte, wegen der Schmerzen (Kiefergelenksprobleme mit Trigeminusneuralgie, konnte nix mehr essen und nicht mehr schlafen wegen der Schmerzen, hab in 3 Mo 10kg abgenommen...) SIEBEN (!) Monate später gewährte er mir den ersten Termin. In der Zwischenzeit probierte ich so ziemlich ALLES an Osteopathen, Masseuren, Therapien etc. in meinem Umkreis aus, ohne Erfolg. Nach der ersten Behandlung wußte ich, warum die Wartezeit sooo lang war, der Mann hat GOLDHÄNDE!!! :D Jetzt bin ich in seiner Kartei und werde auch sofort behandelt, wenn mir etwas fehlt...
Lange Wartezeit = Gute Qualität. Hab ich schon öfter beobachtet. Mundpropaganda ist halt die beste Werbung, und wer hilft, wird weiterempfohlen.

noch was OT: Ich hatte früher auch oft arge Kreuzschmerzen (ua wg. großem Busen 75F), seit 8 Monaten trage ich nur noch diese Schuhe --> MBT
Seitdem: Kreuzweh bedeutend besser! *daumenhoch*

liebe Grüße von
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BeitragVerfasst: 23. Januar 2006 18:40 
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illuminated hat geschrieben:
Lange Wartezeit = Gute Qualität. Hab ich schon öfter beobachtet. Mundpropaganda ist halt die beste Werbung, und wer hilft, wird weiterempfohlen.

Da hast du absolut Recht! Ich kenne seine Tochter auch aus der Schule meines Sohnes & jede Menge anderer Leute,die ihn absolut spitze finden.
Doch die Wartezeit schreckt wirklich ab.

Wie korrekturbedürftig die Körperhaltung doch ist...
Ich merke auch oft,dass ich so nun überhaupt nicht sitzen sollte,wenn ich mein Bein übers andere schlage.
Oder deine Schuhgeschichte hat ja auch was für sich! *daumenhoch*


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 Betreff des Beitrags: Re: Osteopathie und Mensbeschwerden
BeitragVerfasst: 23. Dezember 2018 01:12 
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hat sich gut eingelebt

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NFP seit: Dezember 2010
Ich hole mal diesen Uraltthread hervor, in der Hoffnung, dass es inzwischen mehr Erfahrungsberichte gibt. Ich hatte während meiner letzten Blutung so starke Krämpfe, dass ich fast ohnmächtig geworden bin. So eine starke körperliche Reaktion hatte ich noch nie und es hat mir große Angst gemacht. Eine Freundin gab mir dann den Tipp beim Osteopathen überprüfen zu lassen, ob mein Becken nicht schief steht.
Da ich im Moment eh wegen Schulterverspannungen in Behandlung bin, habe ich ihn gleich darauf angesproche und er hat tatsächlich bemerkt, dass das Becken schief stand. Er hat mich dann ziemlich schnell eingerenkt und jetzt warte ich auf die nächste Mens, um zu wissen, ob es einen Unterschied macht.
Gibt es hier noch einige, die wegen Unterleibsschmerzen beim Osteo waren?

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 Betreff des Beitrags: Re: Osteopathie und Mensbeschwerden
BeitragVerfasst: 23. Dezember 2018 10:40 
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Hochlagenjunkie

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Ich war nicht wegen der Unterleibsschmerzen beim Osteopathen, sondern wegen anderer körperlichen Beschwerden. Im Laufe der Behandlung hat er halt den gesamten Körper behandelt. Seitdem bin ich fast schmerzfrei :applaus: Das ist echt so ein anderes Leben. Bei mir hält es auch an, mein letzter Termin ist über 1 Jahr her.

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 Betreff des Beitrags: Re: Osteopathie und Mensbeschwerden
BeitragVerfasst: 25. Dezember 2018 12:07 
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hat sich gut eingelebt

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Beiträge: 111
NFP seit: Dezember 2010
Theodora, kannst du dich noch erinnern ob und was er an deinem Becken, Kreuzbein oder Lendenwirbel gemacht hat? Die sollen ja mit der Gebärmutter zusammenhängen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Osteopathie und Mensbeschwerden
BeitragVerfasst: 27. Dezember 2018 03:28 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 21. Juli 2009 10:13
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Ich würde sagen es gibt keinen Wirbel den er nicht behandelt hat ;-) Becken war auch dabei.

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