@diejenigen, deren

so absolut gar kein Interesse hat
Ich wüsst nicht, ob ich das aushalten könnte. Klar ists logisch, wenn

nicht gleich Feuer und Flamme für alles ist (er spürts ja nicht alles selber so direkt, wie wir). Aber zwei Dinge gehen in meinen Augen nun einmal gar nicht:
a) Kein Interesse an etwas haben, das dem Partner sehr wichtig ist.
Natürlich muss man nicht in allem dieselben Neigungen/Hobbys etc. haben. Aber ein Grundinteresse am Partner verlangt doch in meinen Augen geradezu, dass man ab und an mal nachfragt, dass man sich für den anderen freut, oder sich auch mal seine Probleme in dem Bereich anhört (selbst wenn man vielleicht nicht viel davon versteht). Das ist doch essentiell in einer Partnerschaft! So wie sich sie vielleicht nicht so für Fußball interessiert, aber sich dennoch mit ihm freut, wenn sein Lieblingsclub den Einzug in irgendein Finale etc. geschafft hat (Klischeebeispiel) oder seinen Ärger akzeptiert, wenn dem eben nicht so ist, so könnte er doch zumindest auch ein wenig Ahnung von NFP haben, sich mit ihr Sorgen, wenn die Zyklen ganz ungewöhnlich lang sind, oder mit ihr freuen, wenn diesmal die Auswertung ganz wunderbar praktisch und eindeutig war. Dazu muss ers ja nicht selber auswerten können.
Ich wäre ehrlich gesagt stinksauer, wenn ich erleben müsste, dass es meinen so absolut nicht interessiert, was ich da mache, wenn er doch merkt, wie enthusiastisch ich deswegen bin.
b) Kein Interesse an Verhütung
Ich verstehe, wenn

nicht ständig und immer darüber reden will, wie man denn nun verhütet. Aber Verhütung ist eben ein notwendiger Bestandteil des Lebens, wenn man nicht schwanger werden will, und Sex will er doch auch, also gehts ihn haargenau gleich viel an wie sie. Es zeugt doch von Verantwortugnslosigkeit und Drückebergerei, wenn Mann meint, er bräuchte da absolut nichts beizutragen. Klar gibts für Männer nicht viele Verhütungsmethoden und nicht oft die Möglichkeit, tatsächlich aktiv bei der Verhütung mitzumachen. Umso mehr ist er doch dann angehalten, zumindest passiv mitzumachen, mit ihr über Verhütungsmöglichkeiten zu sprechen, sich wenigstens ein bisschen auszukennen und tatsächlich anzuerkennen, dass sie sich die Mühe macht, gewissenhaft zu verhüten, damit beide ihre Freude haben.
Das ist doch wohl das Mindeste!
Ihr tut mir echt Leid, Mädels, wenn eure Partner sich da so extrem querstellen. Ich hätte da ein gewaltiges Problem damit. Habt ihr mit ihnen denn schon darüber gesprochen, was und warum es euch stört? Wie war die Reaktion?
