Warum werden denn Frauen aus den Berechnungen ausgeschlossen, wenn kein Partner vorhanden ist?
Ich finde es ehrlich gesagt verdammt müßig, dass hier wie blöde über eine Sicherheit von 0,4, 0,2 oder 0,6 diskutiert wird

Fakt ist, NFP ist eine Alternative zur Pille und zu sonstiger hormoneller Verhütung, deren Sicherheit den hormonellen Verhütungsmitteln in nichts nachsteht - da sind sich doch alle Beteiligten hier einig, oder?

Die Gefahr der frühe(re)n Eisprünge wird in jeder Literatur angesprochen, sodass sich jede Frau darüber im Klaren sein kann (und muss, wenn sie vernünftig liest), dass das Risiko am Zyklusanfang, besonders an dessen späteren Tagen, höher ist als das nach dem ausgewerteten ES. Was also wird Frauen "vorgegaukelt", was im Nachhinein nicht zutrifft, rbca? Worüber genau diskutiert Ihr so erbittert?

Meine Meinung dazu, noch einmal: auch bei Pille und Co. besteht ohne Zweifel eine größere Dunkelziffer, wie es hier schon so schön genannt wurde, an Methodenversagern, als der PI glauben machen könnte. Anders als bei NFP hat frau jedoch bei Pille und Co. nicht die Möglichkeit, sich an irgendwelche Ansprechpartner (z.B. AG NFP) zu wenden, die dann nachträglich den PI korrigieren können, weil keine Frau während der Pilleneinnahme einen täglichen Hormonspiegel gemacht bekommt und nicht kontrolliert wird, ob der Körper die künstlichen Hormone rezipiert und verarbeitet oder nicht. Bei der Pille ist man am Ende schwanger und weiß nicht, warum. Bei NFP kann man immerhin nachvollziehen, wo der "Problempunkt" (mangels besseren Ausdrucks) lag, und ist auch in der Lage, z.B. so wie Friday jetzt, die eigenen Regeln anzupassen, um weiteren derartigen Problemen auszuweichen. (Setzt natürlich voraus, dass - wie bei Friday - alles nochmal gutgegangen und nix "passiert" ist...)
Und jetzt frage ich nochmal, worüber reden wir?! Ich blick's nicht, entschuldige...

(bin in Statistik allerdings auch zugegebenermaßen eine absolute Niete

)