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BeitragVerfasst: 1. Juli 2008 10:41 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 23. Juni 2008 10:31
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Wohnort: franzbrötchenstadt
Buddy1313 hat geschrieben:
Bei uns läuft's genauso: Ich werte aus und "kümmere" mich drum, mein Freund vertraut mir dabei, und so finde ich es auch am besten.
...

Ich denke, wenn man den gesundheitlichen Aspekt anführt, trifft frau bei Mann vielleicht eher auf Verständnis.


mir geht es auch nicht darum das mein freund jetzt täglich neben mir sitzt beim tempratur messen oder beim beobachten des schleimsymptoms. aber wenn ich die verhütung (letztlich für uns beide) komplett verändere dann wünsche ich mir schon das der mann ein gewisses intresse zeigt und sich auch informiert. er wird ja auch wissen wollen warum er manchmal ein kondom benutzt und warum manchmal nicht. ich denke viele frauen akzeptieren viel zu schnell das sie die alleinige verantwortung für die verhütung tragen.

was die gesundheitlichen aspekte angeht (lustlosigkeit, kopfschmerzen, l.depressionen, pilzinfektionen) das hatte ich alles schon mehr o. weniger bevor mein freund mich kennengelernt hat (eben weil ich die pille schon so lange nehme) und ich wußte lange nicht das es an der pille liegen könnte. es ist also nicht so das er es bewußt als "nebenwirkungen der pille" wahrnimmt. aber er wird sich mit mir freuen wenn "verbesserungen" eintreten *daumenhoch* .


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BeitragVerfasst: 1. Juli 2008 15:26 
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Ja, diese "Unwissenheit" von Seiten der Männerwelt ist vielleicht mit Schuld an ihrem mangelnden Interesse. Viele machen sich einfach keine oder wenig Gedanken darüber, was da bei der hormonellen Verhütung im weiblichen Körper geschieht bzw. geschehen kann (ist ja nicht so, dass jetzt alle gleich am Stock gehen, wenn sie mal ne Weile die Pille schlucken).
Für mich war es eine positive Erfahrung, mit meinem Freund über mögliche Nebenwirkungen von Hormonen zu sprechen. Er wirft sich jetzt dennoch nicht auf die NFP-Literatur, aber er hat völliges Verständnis dafür, dass ich eine Alternative zu hormonellen Methoden möchte, und spielt wunderbar mit. Verständnis und Toleranz - das reicht doch für den Anfang :mrgreen:

Drücke Dir die Daumen, dass die Nebenwirkungen ganz schnell abklingen! *daumendrücken*


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BeitragVerfasst: 1. Juli 2008 15:42 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 23. Juni 2008 10:31
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Buddy1313 hat geschrieben:
Für mich war es eine positive Erfahrung, mit meinem Freund über mögliche Nebenwirkungen von Hormonen zu sprechen. Er wirft sich jetzt dennoch nicht auf die NFP-Literatur, aber er hat völliges Verständnis dafür, dass ich eine Alternative zu hormonellen Methoden möchte, und spielt wunderbar mit. Verständnis und Toleranz - das reicht doch für den Anfang :mrgreen:

Drücke Dir die Daumen, dass die Nebenwirkungen ganz schnell abklingen! *daumendrücken*


hattest du den nebenwirkungen mit der pille? ich hoffe auch das die nebenwirkungen bei mir ganz schnell abklingen, und mein freund merkt das nfp eben auch vorteile hat ;-) ... *daumenhoch* !


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BeitragVerfasst: 1. Juli 2008 15:44 
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NFP-Kaiserin

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lotta32 hat geschrieben:
aber wenn ich die verhütung (letztlich für uns beide) komplett verändere dann wünsche ich mir schon das der mann ein gewisses intresse zeigt und sich auch informiert. er wird ja auch wissen wollen warum er manchmal ein kondom benutzt und warum manchmal nicht. ich denke viele frauen akzeptieren viel zu schnell das sie die alleinige verantwortung für die verhütung tragen.


Das sicher. Man kann den Partner in groben Zügen aufklären, wie es funktioniert und wie die Sicherheit zustande kommt etc. Das habe ich meinem Freund auch erklärt. Aber das Buch hat er deshalb nicht lesen müssen und er kennt auch nicht die genauen Regeln für die Auswertung oder wie die Schleimqualität bei mir ist etc.
Ich finde zumindest, dass er das nicht wissen muss - ein grobes Wissen über die Methode hat er aber trotzdem ;-)

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BeitragVerfasst: 2. Juli 2008 14:35 
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Hallo Lotta, habe recht früh, mit 16 oder so, angefangen die Pille zu nehmen. Damals wegen Akne-Behandlung; es hieß, da hätten Hormone einen ganz wunderbaren Effekt (der sich bei mir, obwohl ich zig Präparate ausprobiert habe, aber nie eingestellt hat). Damals hatte ich nie Nebenwirkungen, die haben sich komischerweise erst später eingestellt, als ich die Pille über Jahre zu Verhütungszwecken genommen habe. Habe auch da wieder mehrere Präparate ausprobiert - dieses Mal allerdings, weil ich praktisch auf jedes negativ reagiert habe. Alle haben bewirkt, dass mir praktisch ne Stunde, nachdem ich das Ding eingeworfen hatte, schlecht war, bis zum nächsten Morgen. Oft war das so stark, dass ich nicht mal schlafen konnte und mich immer nur drauf konzentriert habe, mich nicht zu übergeben, vor allem, wenn ich an dem Abend Sex hatte (übelkeitsbedingt natürlich nicht sonderlich toll :-( ).
Weitere Nebenwirkungen waren starkes Brustspannen und - präparatsabhängig - Wassereinlagerungen. Weiß die Namen der einzelnen Pillen jetzt nicht mehr, vor allem deswegen, weil sie alle buchstäblich zum K*** waren :roll:

Wie ist es denn bei Dir mit NW? Welche stören Dich am meisten? Und hast Du auch verschiedene Prä's durchprobiert, bis Du beschlossen hast, das Ganze zu lassen?


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BeitragVerfasst: 2. Juli 2008 15:30 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 23. Juni 2008 10:31
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Buddy1313 hat geschrieben:
Wie ist es denn bei Dir mit NW? Welche stören Dich am meisten? Und hast Du auch verschiedene Prä's durchprobiert, bis Du beschlossen hast, das Ganze zu lassen?


ich habe die pille etwa mit 20 genommen, irgendwie weil man dann immer ein rezept vom FA bekam und teils auch wegen der haut. am anfang hatte ich immer micropillen mit mitte 20 waren die allerdings zu schwach (zwischenblutungen) bin dann auf alles mögliche umgestiegen, mit den unterschiedlichsten nebenwirkungen (hatte das damals aber nicht unbedingt der pille zugeschrieben) derzeit bin ich seit etwas über 1 jahr bei der yasmin (weil ich unter der pille davor 8 kilo zugenommen habe, wassereinlagerungen werden ja bei der yasmin angeblich verhindert) die nebenwirkungen die mich am meisten stören sind leichte depressionen, ein extremer libidoverlust (den hatte ich aber bis dato mit fast jeder pille), kopfschmerzen und pilzinfektionen, gewichtszunahme. eigentlich also eine ganze menge!
die entscheidung auf nfp umzusteigen hat viel mit den nebenwirkungen der pille zu tun aber auch mit der möglichkeit geziehlt schwanger zu werden wenn mein freund so weit ist ;-) !


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BeitragVerfasst: 3. Juli 2008 19:05 
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Oha, das ist ja auch ne nette Liste an Nebenwirkungen! Aber bei mir war's damals genauso: Es war die gängige Verhütungsmethode und wurde vom FA gefördert. Da schluckt man dann buchstäblich so einiges.
Zeitweilig hatte ich dann eine Kupferspirale, weil ich keine Hormone mehr wollte, aber die hat so starke Blutungen ausgelöst, dass ich jeden Monat dachte, ich geh von der Welt. Als sich die Mens dann auf zwei Wochen ausgewachsen hatte, habe ich entschieden, sie ziehen zu lassen. Danach wieder Pille (NW s.o. *zunge* ), und dann die Hormonspirale Mirena. Bei der hatte ich keine bewusst wahrgenommenen Nebenwirkungen, aber da man bei mir Zellveränderungen im Zervix festgestellt hat, wollte ich ganz weg von den Hormonen (die ja schon für einen gesunden Organismus auf Dauer nicht unbedingt so toll sind). Ich denke, die STM ist das beste, was frau ihrem Körper verhütungstechnisch antun kann. Alle anderen Mittel sind Krücken, die an die Substanz gehen (und nicht eben wenig kosten - hallo, liebe Pharmaindustrie ... ;-) ).

Wie lange musst Du die Pille denn noch nehmen?


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BeitragVerfasst: 3. Juli 2008 19:26 
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NFP-Kaiserin

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Buddy1313 hat geschrieben:
Zeitweilig hatte ich dann eine Kupferspirale, weil ich keine Hormone mehr wollte, aber die hat so starke Blutungen ausgelöst, dass ich jeden Monat dachte, ich geh von der Welt. Als sich die Mens dann auf zwei Wochen ausgewachsen hatte, habe ich entschieden, sie ziehen zu lassen. Danach wieder Pille (NW s.o. *zunge* ), und dann die Hormonspirale Mirena.


Wieso entschließt man sich nach so vielen Nebenwirkungen nicht einfach für Kondome? Ich wäre da den einfachsten und verträglichsten Weg gegangen, ohne weitere Experimente. Und Kondome sind doch nicht so unsicher oder unbequem, oder doch? ;-)

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BeitragVerfasst: 3. Juli 2008 22:15 
dieSanfte hat geschrieben:
Und Kondome sind doch nicht so unsicher oder unbequem, oder doch? ;-)


also meine NFP-beraterin meint Kn sind nicht sicher. zumindest nicht auf dauer.


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BeitragVerfasst: 3. Juli 2008 22:16 
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Ersthelferin a.D.

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wieso nicht auf dauer? gerade dann gewinnt man doch an sicherheit in der handhabung usw.? *kopfkratz*


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BeitragVerfasst: 3. Juli 2008 22:22 
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NFP-Kaiserin

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dasBlatt hat geschrieben:
also meine NFP-beraterin meint Kn sind nicht sicher. zumindest nicht auf dauer.


Tut mir Leid, das ist aber Schwachsinn ;-) Die Methodensicherheit eines Kondoms liegt zwischen 1-2 und wenn man der NFP-Studie traut (also die Kondomanwendung der NFPlerinnen), dann liegt diese noch deutlich unter 1. Und ich denke auch: gerade mit der längeren Anwendung gewinnt man an Übung und zusätzlicher Sicherheit - sofern man nicht plötzlich zu schludern anfängt ;-)

Ich kann jedenfalls der Beraterin widersprechen - wir verwenden schon über 3 Jahre Kondome und hatten noch keine einzige Panne :!:

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BeitragVerfasst: 3. Juli 2008 22:24 
also, in meinem leben sind seit 14 jahren kondome in gebrauch und es gab erst zwei pannen. so schlimm können die dinger ja dann nicht sein, oder? ;-)


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BeitragVerfasst: 3. Juli 2008 22:27 
ich habe gelesen, also im Inet das der PI bei 2-12 liegt. Sie sagt bei der Methodensicherheit liegt der PI bei 2 und bei der Gebrauchtsicherheit bei 6. Ich weiß noch nicht was ich davon ahlten soll, ich hattbe siher auch noch keine Probleme. Nur 1x ist das Kn gerissen, aber das lag daran das er rein wollte, während ich die Beine geschlossen hatte(von hinten) und das Gummi an meinem Obeschenkel gerieben hat und so geplatzt ist.


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BeitragVerfasst: 3. Juli 2008 22:29 
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Ersthelferin a.D.

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PI von 2 halte ich bei sachgemäßen Gebrauch fast für zu hoch. Das hieße ja, es gäbe ne Menge fehlerhaft produzierter Gummis? (oder? *kopfkratz*)

Und der Gebrauchs-PI von 12...naja klar wenn ich mir keine Gedanken drum mache, welche Größe ich brauche, noch 5min nach dem O. in der Frau bleibe, das Kondom nicht festhalte usw....da wundert mich nix mehr.


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BeitragVerfasst: 3. Juli 2008 22:44 
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Beiträge: 1700
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Über zwei Jahre Kondome, keine Panne.
Frauenärzte haben manchmal komische Ansichten. Meine meinte letztens auch das NFP unsicherer wird je länger die Zyklen sind.

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