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BeitragVerfasst: 13. November 2005 13:04 
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Moderatorin a. D.

Registriert: 7. Mai 2004 11:22
Beiträge: 10515
Wohnort: Nibiru
NFP seit: gefühlt seit dem Phanerozoikum
Fanny, das obskure ist ja, dass ich mich damals vor dem Evra schon im Inet schlau gemacht hatte. Hatte bei gyn.de die Bewertungen gelesen, etc. Nur leider war das Pflaster da erst kurze Zeit auf dem Markt, okay, das alleine hätte mich schon abschrecken müssen. Zumal da das Problem war, dass ich sonst für mich keine Alternativen zur Verhütung gesehen habe, war da noch voll im Hormonwahn, was sich GsD schnell geändert hatte.

Aber prinzipiell kann ich Dir nur beipflichten. Ich finde es auch erstaunlich, dass Frauen sich so wenig interessieren bzgl. ihrer Verhütungsmethode, wo doch heute allen das Inet zur Verfügung steht. Ich hab mich damals auch wenig informiert, aber ich hatte GsD keine Probleme mit der Pille, war "nur" Pillenmüde und versuchte es deshalb mit dem Pflaster, da ich mich nur einmal in der Woche dann aufraffen mußte mich darum zu kümmern. Und das erste Mal hatte ich dann so richtig extreme NWs...


Liebe Grüsse, Mara.

_________________
Unser tapferes Töchterlein, Willkommen auf der Welt! Mami und Papa sind so glücklich, dass es dich gibt.


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BeitragVerfasst: 13. November 2005 13:26 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 17. September 2004 14:57
Beiträge: 423
sk.bine hat geschrieben:
Manch Eine macht sich eher einen Kopf darüber, ob sie nun die ASS Tablette gegen ihre Kopfschmerzen nehmen soll, als darüber, ob sie auch weiterhin nach Jahren oder gar Jahrzehnten die Pille schlucken soll.


genau so ist es :!: ich seh das genauso *daumenhoch*

ich geb dir vollkommen recht, dass die FA/FÄ das alles absolut verharmlosen. es sagt dir ja auch keiner wirklich, welche nebenwirkungen auftreten können *nichtallehaben*... mich stört auch die tatsache, dass sie vieles verleugnen, als panikmache abtun, so in die richtung "du dummchen, lass mich nur machen- schließlich hab ich das studiert, mach das seit jahren, ich kenn mich da aus..." :twisted:. nur von NFP haben die meisten keine ahnung- viele wissen nicht, wie es genau funktioniert, wissen nicht, was der aktuelle wissenschaftliche stand dazu ist, wissen nicht, wie sicher NFP wirklich ist (wenn richtig angewendet), viele meinen aber nach wie vor, dass man- wenn man natürlich verhütet- ja eh nur so eine art kalendermethode mache.

ich finde, diese einstellung so mancher FA/FÄ sagt schon sehr viel darüber aus, wieviel eigenverantwortung sie frauen zu trauen- nämlich so gut wie gar keine!! ich gebe zu, NFP ist definitiv nicht für jede frau geeignet, weil es einfach diszipliniert betrieben werden muss, um sicher zu sein und eben ein bisschen "rechnerei" nicht ausreicht, aber es sooo schwierig, umständlich, aufwendig... wie manche leute das hinstellen, ist es definitiv auch nicht.

wie auch immer- ich hoffe, dass die anzahl der vernünftigen, gut informierten ärzte zunimmt und dass ihr mut steigt, sich gegenüber manch starker pharmafirma (stichwort schering, wyeth...) hinwegzusetzen und hormonelle kontrazeptiva so verschreiben, dass sie zumindest die wenigsten nebenwirkungen hervorrufen- sprich gut erforschte pillen, deren gestagenkomponenten nicht gerade erst erfunden wurden und nun an den frauen ausgetestet werden (siehe evra oder auch yasmin- das drospirenon ist ja auch nicht gerade ohne). ich finde, als arzt muss man einfach dazusagen, was wie wirkt, warum und wieso. warum man sich für dieses präperat entschieden hat, warum dieses genau zu der patientin passt. die patientin hat ein recht darauf zu erfahren, welche möglichkeiten prinzipiell bestehen.

aber wahrscheinlich ist das alles reines wunschdenken meinerseits, denn leider erfolgt die medikation in vielen fällen vollkommen anders. allein einer raucherin eine pille zu verschreiben ohne sie darauf aufmerksam zu machen, dass es zu komplikationen kommen kann :shock: :shock: :twisted: :roll: ... das sind dann meistens auch noch die fälle, die dir dann- darauf angesprochen, dass rauchen und pille nicht wirklich gut zusammenpassen- erklären, dass das ja alles nur panikmache ist, denn sonst hätte ihr ach so toller FA ihnen ja schließlich was davon gesagt...

*schrei*

lg
fanny

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nach 19 NFP- zyklen aus gesundheitlichen gründen dauereinnahme der valette


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BeitragVerfasst: 13. November 2005 13:44 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 17. September 2004 14:57
Beiträge: 423
@ mara: natürlich begibt man sich v.a. bei schwierigkeiten, problemen oder nebenwirkungen auf die suche. war bei mir ja auch nicht anders. nur viele tun sich ja nicht einmal das an. außerdem kann ich nur von meinem bekanntenkreis berichten, in dem zb einige studienkolleginnen von mir absolut auf die pille schwören, etwas anderes gar nicht gelten lassen. von mir aus auch ok, ich meine- jeder wie er will, wenn etwas passt warum dann ändern? muss ja jede selber wissen was sie tut.
aber wenn ich dann um infos seitens der mädels gefragt werde über diese oder jene pille, dann ärger ich mich darüber, wenn eine objektive antwort von mir (im sinne von diese vorteile- hautverbesserung oder ähnliches- und diese nachteile- geht stark auf die leber oder vermeht fälle mit thrombosen, thromboembolien...) nicht mal ernst genommen wird und dann antworten wie "aber mein FA..." kommen. erstens: warum werde ich dann überhaupt gefragt? *nixweiss* (man kann sich ja denken, dass ich hier kritischer bin als andere und nicht einfach nur sage: "toll, die pille hat meine cousine auch und seitdem hat sie eine ganz schöne haut". zweitens: warum beginnen sich frauen nicht mal zu informieren, wenn sie hören, dass es zu solchen krassen komplikationen kommen kann (gerade bei dem präperat, das sie einnehmen). da renn ich doch gleich zum FA und sag, ich bestehe auf ein anderes, das besser erforscht ist, weil ich nicht einsehen würd, versuchskaninchen zu sein. klar, wenn ich von nichts weiß und nur spärliche infos von meinem FA kriege, glaub ich das wirklich alles, was mir erzählt wird... aber wenn nicht einmal ein hormonstatus und/oder ein blutbild (gerinnung etc.) gemacht wird usw. ich denk, da ist es fast eine pflicht, sofort den FA/die FÄ zu wechseln, sobald man darüber bescheid weiß, dass das eigentlich wichtig wäre...
aber naja... :mrgreen:

lg
fanny

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nach 19 NFP- zyklen aus gesundheitlichen gründen dauereinnahme der valette


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BeitragVerfasst: 13. November 2005 14:07 
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Moderatorin a. D.

Registriert: 15. Februar 2005 23:25
Beiträge: 5456
Zitat:
Kathi, darf ich diese Mail in ein anderes Forum kopieren?

Klar darfst Du ;-) .

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Liebe Grüße Naomi


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BeitragVerfasst: 13. November 2005 21:52 
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Moderatorin + Oberwichteline

Registriert: 6. Mai 2004 13:01
Beiträge: 20364
NFP seit: Anfang 2004 mit Unterbrechungen
Kathibaby hat geschrieben:
Zitat:
Kathi, darf ich diese Mail in ein anderes Forum kopieren?

Klar darfst Du ;-) .


Da mach ich doch gleich mit :-)
Aber ich vermute dass die mir dann dort erzählen dass es alles Blödsinn ist.

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Liebe Grüße Jasmin mit Teenie (06) und Vorpubertier (08) und * (07/05) kurvt jetzt wieder Bild


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BeitragVerfasst: 14. November 2005 07:47 
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wohnt hier

Registriert: 9. August 2005 19:23
Beiträge: 1573
Wohnort: BaWü
NFP seit: Juli 05
Fanny hat geschrieben:
aber mich ärgert aber auch, dass sich der großteil der frauen selbst keine gedanken dazu macht und blind vertrauend jahrelang täglich medikamente einnimmt, ohne zu wissen wie und was sie (be)wirken. ich finde das sehr traurig, dass es viele nicht der wert finden, sich wenigstens zu informieren. ich meine, ganz ehrlich, heutzutage bekommt man diesbezüglich ja wirklich VIEL leichter infos als noch vor jahren!!!

@Fanny, ich find's klasse wie gut du über die Wirkung und Nebenwirkungen hormoneller Kontrazeptiva bescheid weißt. *daumenhoch* Mich würde mal interessieren woher du dieses Wissen hast.

Ich musste für mich feststellen, dass es gar nicht so einfach ist im Internet darüber wirklich objektive und detaillierte, für den Laien verständliche, Informationen zu bekommen. Eine Fachbibliothek für Medizin ist leider nicht in meiner Nähe. Mir war z.B. dieser Sachverhalt, den Du in einem anderen Thread erläutert hast, bis vor kurzem nicht klar.
Fanny hat geschrieben:
wenn du die kopfschmerzen während der einnahme hast, dann deutet das eher auf zu viel östrogen hin (insofern könnte man da mal weniger östrogenbetonte pillen probieren- also v.a. so um die 0,02 mg und nicht- so wie bisher- 0,03 mg). bei den depressionen ist es eher so, dass diese eher auftreten, wenn zuwenig östrogen enthalten ist und/ oder zuviel gestagen. deshalb ist es schwierig, hier etwas "richtiges" zu finden, denn nimmt man eine pille mit wenig östrogen und dafür gestagenbetont, kann es eben wieder sein, dass die depressionen verstärkt auftreten... die petibelle= yasmin hab ich auch mal genommen- aber nur einen monat lang (bekam davon unglaublich schwere beine, kopfweh, übelkeit, außerdem war ich ziemlich weinerlich...).

Ich hatte längere Zeit depressive Verstimmungen, die mit der Einnahme der Diane35 angefangen haben, und ich dieses auch sehr schnell in einen Zusammenhang bringen konnte. Mein FA verharmloste dies allerdings und verschrieb mir die Valette, die auch keine Besserung brachte. Auf meine Nachfragen, wie die Pille denn depressive Verstimmungen verursachen kann kam nur: "Naja, dann müssen wir halt mal ein anderes Präparat ausprobieren." Lange Rede kurzer Sinn: Nach FA-Wechsel wegen Umzugs folgten weitere Gestagen-Bomben: Yasmin und Belara. Mit Belara war's allerdings am schlimmsten, was dann auch ein Grund für mich war, um der Pille "Good Bye" zu sagen. Jetzt bin ich ein halbes Jahr pillenfrei und ich fühl mich mittlerweile wie ausgewechselt.

Zu diesem Thema habe ich viel recherchiert, aber die Information, dass ein hoher Gestagen-Anteil depressive Verstimmungen verursachen kann, konnte ich mir leider nicht erschließen. Am schlimmsten finde ich, dass viele falsche Informationen verbreitet werden und erst auf den zweiten Blick deutlich wird, dass diese von Pharmakonzernen gesponsert sind.
Natürlich ist es heute leichter an viele Informationen zum Thema Pille zu kommen, doch das macht es für den Laien auch nicht einfacher diese Infos richtig zu bewerten. Erst recht nicht, wenn Ärzte und Pharmakonzerne Hand in Hand arbeiten.

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Lg mone12 mit Grundschul-Pirat (7 J.) und Kindergarten-Hummel (3 J.),
NFP seit 06/2005


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BeitragVerfasst: 14. November 2005 16:51 
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Kurven-Rätslerin

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Beiträge: 423
@ mone: naja, nach all meinen nebenwirkungen hab ich irgendwann wissen wollen wieso weshalb und warum es mir so geht. und deshalb hab ich mich anfangs vor allem über das internet schlau gemacht (übrigens: eine auflistung zu nebenwirkungen und der östrogen/gestagendosis, wenn auch von schering :roll: , gabs mal unter http://www.schering.at/kontrazeptiva/kontrazeptiva2.htm, aber leider geht die seite scheinbar nicht mehr...).

außerdem hab ich die gyn- bücher von meinem freund (=arzt, aber kein FA) gelesen :mrgreen: (zumindest den teil über hormonale kontrazeptiva)- wobei man daraus leider nicht immer die besten infos bekommt. v.a. sind ja doch sehr viele präparate am markt- die stehen ja nicht alle in den büchern drin, nur die gängigen. gyn.de bietet aber ganz gute auflistungen bzgl. inhaltsstoffe... mittlerweile ist es soweit, dass mir mein freund schon ein neues, tolles gyn- buch geschenkt hat :mrgreen: (naturheilverfahren in der frauenheilkunde und geburtshilfe- hilft ihm für die akupunktur und mir für meine interessenbefriedigung ;-); außerdem eben auch einiges über geburtshilfe- könnte mir ja auch mal nützlich werden, wenn ich mal kiwu hab 8-) ). da steht übrigens auch so manches über hormonale kontrazeptiva drin (auch eine auflistung bzgl symptomen und indikationen und geeigneter präparate außerdem auch, dass welche vitaminpräparate zusätzlich zur pille genommen werden sollten, da diese ja verschiedene B-vitamine, zink, folsäure usw. "auffrisst" und deshalb v.a. bei unzureichender ernährung eine orthomolekulare therapie empfohlen wird).

lg
fanny

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nach 19 NFP- zyklen aus gesundheitlichen gründen dauereinnahme der valette


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BeitragVerfasst: 14. November 2005 21:39 
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neu hier

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Bei meiner letzten Frauenärztin bin ich iecht ins staunen gekommen was sich alles so Arzt nennt. Ich wollte die Pille nicht mehr nehmen, vorrangig weil es mir zu lästig war und ich bedenken hatte, dass die irgendwann nicht wirken könnte, weil ich ein paar Probleme mit der Verdauung hatte. Ich habe dann im Internet versucht Informationen über all die "tollen Alternativen" zu finden. Da dachte ich so an Spirale, Ring o.ä. denn auf die Idee NFP zu betreiben bin ich dann gar nicht gekommen. Als ich dann zur Verhütungsberatung bei der FÄ war meinte sie nur: "Sie können eigentlich nehmen was sie wollen"
Dann hat sie ganz kurz mir den Ring, verschiedene Spiralen, das Implanon und die 3 Monatsspritze vorgestellt.
Als ich dann fragte welche Sicherheiten und besonderen Nebenwirkungen die einzelnen Methoden denn hätten, meinte sie das sei alles nicht so schlimm und ich müsste da nicht mit Nebenwirkungen rechnen :twisted: Ich habe sogar noch erwähnt, dass ich halt gehört hätte, dass die Kupferspirale für junge Frauen ohne Kind eigentlich nicht geeignet war, hat sie das auch nur mit irgend einem lächerlichen Satz abgetan. Da hat mir die Beratung ja viel genützt!!
Ich habe mich dann letztlich trotzdem für den Nuvaring entschieden, weil ich dachte "Versuch macht klug" und den kann ich zumindest selber wieder entfernen wenn mir irgendwas nicht gefällt.
Inzwischen bin ich zum Glück eh umgezogen und somit weg von der FÄ ohne mir extra ne neue suchen zu müssen.

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NFP zur Verhütung, nach etwa 1Jahr Pille


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BeitragVerfasst: 15. November 2005 02:04 
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NFP-Gräfin

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Na ja, ich möchte doch mal die Frauen 'n bisschen in Schutz nehmen, die sich nicht so detailiert informieren (von Mädels, die nicht mal den Beipackzettel lesen (können), red ich ja gar nicht).

Man geht zum Arzt - man vertraut ihm. Von kleinauf hört man immer "Pille, Pille, Pille" und noch von Kondomen, aber bitte vornehmlich als Krankheits-Schutz, zum Verhüten sind die ja nicht so dolle. Deine Schwester nimmt die Pille, all deine Freundinnen nehmen die Pille, alle Bekannten nehmen die Pille oder zumindest weißt du nicht, dass eine sie nicht nimmt. Da wird das dann schon in Ordnung sein und andere sichere Methoden gibt's ja bekanntermaßen nicht.

Genau so hab ich jahrelang auch gedacht und wenn ihr mal ehrlich seid, wird's den meisten von euch ähnlich gegangen sein. Wer keine schweren Nebenwirkungen hatte, dem sowieso und selbst wenn man die hat, dann liegt's am Präparat nicht am "Ding an sich". Das sagt einem ja schließlich jeder.

So, dann gehste irgendwann mal los und guckst im Internet, einfach mal nur gucken, was da so über deine eigene Pille steht. Dann kommst du auf hunderte unsinnige Bewertungsseiten, die alle mit Sätzen wie "Ich nehm die xy ja erst seit drei Wochen, aber ich bin hochzufrieden" oder "Ich hab 15 kg in drei Monaten zugenommen und das liegt alles nur an der yz" anfangen. Somit stellst du diesen Teil der Nachforschung innerhalb 'ner Stunde wieder ein.
Dann suchst du mal vorsichtig irgendwas Stichhaltigeres und findest medizinischen Fachjargon, ellenlange Abhandlungen darüber, welche Gestagene wie hergestellt werden und was es nicht alles für tolle Zusammensetzungen gibt, ein paar zweifelhafte Studien fundamentalistischer Christen über direkte Todesfälle und etliche Lobeshymnen von man-weiß-es-nicht-wer-sie-geschrieben-hat und dann stehst du da als Lieschen Pillenesserin und bist genauso schlau wie vorher auch.
Und dann lässt du's halt, 'nen Arzt-Freund hat nunmal auch nicht jeder daheim.

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50 Zyklen Schlumpi-NFP 2005 - 2010. Jetzt wieder zur Beobachtung.
Neu hier? Willkommen!


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BeitragVerfasst: 15. November 2005 10:31 
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Beiträge: 1578
Wohnort: Wien
:shock: Wahnsinn, ich hab´s ja irgendwie geahnt das ich auch sowas wie ein Versuchskaninchen bin, als ich das Pflaster geklebt hab wo es doch erst ganz neu am Mark war!
Trotzdem hatte ich keine andere Wahl weil jede Pille für mich nicht in Frage gekommen ist.....

Na, umso glücklicher bin ich das ich das Ding nun schon bald seit einem Jahr nicht mehr habe *applaus* *proNFP* !
lg
Birgit

_________________
Nfp zur Verhütung
http://www.mynfp.de/display/view/38353/
Many people walk in and out of our lives but only true FRIENDS will leave footprints in your HEART


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BeitragVerfasst: 15. November 2005 10:44 
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hat sich gut eingelebt

Registriert: 20. April 2005 09:41
Beiträge: 116
Wohnort: Andalusien
Wenn man das so liest.... da ich bin froh, dass mir vom Pflaster so elend wurde, dass ich es nach 2 Tagen Tragezeit in den Müll geschmissen habe.

Es ist wirklich traurig, dass viele Frauen (mich eingeschlossen) die Pille u. ä. jahrelang nehmen, ohne sich wirklich bewusst zu sein, was sie dem Körper da antun :-(

Bin froh, den Weg hierher gefunden zu haben ... :-)

VG Quky

_________________
Letzte Pille 14.04.05 nach 17 Jahren


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BeitragVerfasst: 15. November 2005 11:47 
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Moderatorin a. D.

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Wohnort: RLP
Imandra *daumenhoch*
Da stimm ich Dir voll und ganz zu.

Und füge noch hinzu: Vorher hat man natürlich noch diverse Aufklärungsbücher gelesen in denen allen mehr oder weniger steht die Pille ist toll. Ganz ehrlich - wenn das gesamte Umfeld sie nimmt, Eltern und Lehrer (im Aufklärungsunterricht) sie empfehlen, Bücher zum Thema UND dann noch der Arzt (dem man ja eigentlich vertrauen sollte) - warum sollte man da direkt misstrauisch werden?
Mal abgesehen davon gibts ja nun wirklich auch noch Frauen, die die Pille super gut vertragen und für die sie genau das richtige ist, das sollten wir nicht vergessen ;-)

Und außerdem gehts hier ja ums Pflaster :mrgreen:

Liebe Grüße
Sivie

_________________
✿ Sivie mit ihren Mädels (09/09, 09/11, 08/15) und *(07/13)


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BeitragVerfasst: 15. November 2005 12:41 
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hat sich gut eingelebt

Registriert: 23. Januar 2005 18:36
Beiträge: 113
Wohnort: Wien
halli:]!

oi.. :shock: ...und ich wollte dieses pflaster einmal nehmen,da ich dachte,es sei eine gute alternative.. *zunge*

liebe grüße,nati

_________________
*nach 12 zyklen nfp (ab 01/05) zur verhütung nun im 3. zyklus pp II !!*jippiiieh*:]

viiiieele liebe grüße, nati:]


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BeitragVerfasst: 15. November 2005 12:51 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 17. September 2004 14:57
Beiträge: 423
@ imandra: ich geb dir absolut recht- die akzeptanz, die die pille in der gesellschaft erfährt ist unglaublich hoch. dass man in erster linie nur deshalb stutzig wird, wenn man selber probleme hat, stimmt auch.

außerdem gebe ich auch sivie recht, dass es frauen gibt, die die pille super vertragen und für die die pille einfach das optimale verhütungsmittel ist. wie schon oft geschrieben- das muss schlussendlich wirklich jede frau für sich selber entscheiden. nur: ich find halt objektive infos sehr wichtig, denn nur so können kluge entscheidungen getroffen werden. dass man die nicht immer von seinem FA/ seiner FÄ kriegt bzw. auch nicht so leicht im netz findet stimmt sicherlich auch.

Imandra hat geschrieben:
'nen Arzt-Freund hat nunmal auch nicht jeder daheim.


also allein die tatsache, dass mein freund medizin studiert hat, hat in meinem fall nicht viel mit meinem informationsstand zu tun. die bücher hätte ich mir genauso problemlos aus der uni- bibliothek ausleihen können ;-). außerdem muss ich dazu sagen, dass sogar mein freund sagt, dass ich auf dem gebiet der verhütung und nebenwirkungen etc. 100 mal mehr ahnung habe als er und so manch anderer mediziner, der kein gyn ist. soviel dazu, wieviel man als student der medizin dazu lernt. da wird ein solches wissen bzgl. verschiedensten präparaten etc. nicht wirklich erwartet, sondern in erster linie sind die basics wichtig. außerdem gehts in einer gyn- prüfung ja v.a. um frauenheilkunde an sich, die ja nicht nur aus der verhütungsfrage besteht, darüber hinaus kommt ja auch noch die geburtshilfe dazu usw. und nebenbei erwähnt: in seinem studium ist die symptothermale methode nur am rande und nicht wirklich als alternative erwähnt worden!! in dem damals prüfungsrelevanten buch stand über pillen in erster linie wo man sie einsetzt (zb hautpillen, pillen gegen verstärkten haarwuchs...) und welche nebenwirkungen am häufigsten sind, aber nicht, wovon aus sicht der frau abzuraten ist (wie zb der diane aufgrund der zusammensetzung etc.) :!:

ich sag ja nicht, dass jede frau die inhaltliche zusammensetzung von allen gängigen pillenpräparaten drauf haben muss, aber ein bisschen eine ahnung, was da wirklich passiert und was sein könnte, wäre nicht schlecht-dazu kann man ja zb den beipackzettel mal genauer durchlesen. dass man das gerade als junges mädel nicht gleich macht, versteh ich ja eh (hab ja auch zwei jahre lang die pille genommen ;-) ). aber im laufe der zeit wärs halt nicht schlecht...

lg
fanny

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BeitragVerfasst: 15. November 2005 13:50 
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Beiträge: 9
Wohnort: Würzburg
Die Nebenwirkungen heraus zu bekommen ist manchmal auch gar nicht so einfach. Bei meiner Schwester war das bei den letzten Pillen und beim Nuvaring so, dass es ihr immer schon in der ersten Einnahmewoche richtig schlecht ging.
Bei mir allerdings schleichen sich die Nebenwirkungen so langsam ein. Da kann man dann teilweise den Zusammenhang erst im Nachhinein feststellen.

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