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Hast du ethische Bedenken gegenüber Kupfer-IUPs?
Ja - ich würde nie mit einem Kupfer-IUP verhüten 28%  28%  [ 84 ]
Jain - ich habe schon ein komisches Gefühl dabei, würde aber deshalb die Verhütung mit einem Kupfer-IUP nicht generell ablehnen 20%  20%  [ 59 ]
Nein, ich habe keinerlei Bedenken 52%  52%  [ 156 ]
Abstimmungen insgesamt : 299
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BeitragVerfasst: 31. Mai 2008 23:33 
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NFP-Kaiserin

Registriert: 9. Mai 2005 21:57
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Becky hat geschrieben:
Diesbezüglich bin ich der Meinung, dass Eltern, die nicht mit einem behinderten Kind leben könnten, gar keine Kinder bekommen sollten.
Ein Kind kann jederzeit behindert werden. Sei es nun schon in der Schwangerschaft, bei der Geburt oder es kann auch durch z.B. einen Autounfall mit 5 Jahren körperlich behindert werden.


Für mich ist das ein grundliegend anderer Fall. Das im Leben immer mal etwas passieren kann, dass alles komplett verändert, das kann eben vorkommen und mit der Situation muss man sich dann arrangieren. Aber wenn man von einer Behinderung von Anfang an weiß und sich deshalb für eine Abtreibung entscheidet, kann ich gut nachvollziehen.

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BeitragVerfasst: 31. Mai 2008 23:44 
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wohnt hier

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Wieso denn? Weil's schwer ist ein behindertes Kind aufzuziehen? Das mag stimmen, aber das kann immer passieren, darüber sollte man sich meiner Meinung nach klar sein.


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BeitragVerfasst: 31. Mai 2008 23:53 
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NFP-Kaiserin

Registriert: 9. Mai 2005 21:57
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Vielleicht auch mehr, weil man dem Kind (und sicher auch sich selbst) die Schmerzen (je nach Behinderung) und die Konsequenzen daraus ersparen will.

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BeitragVerfasst: 1. Juni 2008 14:11 
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NFP-Gräfin

Registriert: 20. März 2006 00:46
Beiträge: 3618
Ich habe jetzt nicht alle 15 Seiten gelesen. Wie hoch ist denn die Wahrscheinlichkeit, daß die Spermien durch das Kupfer nicht sterben oder nicht "irregeführt" werden, daß sie also intakt im Eileiter ankommen? Wißt Ihr da was drüber? Davon würde bei mir nämlich abhängen, ob ich ethische Bedenken hätte oder nicht.


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BeitragVerfasst: 1. Juni 2008 20:18 
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Kurvenjunkie

Registriert: 8. September 2006 19:00
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DAS wäre genau die grundlegende Frage. Einige gehen davon aus, dass die Spermien behindert werden, für andere spricht schon eine potentiell nidationshemmende Wirkung gegen die Spirale. Aber zum Thema Wahrscheinlichkeit und der genauen Wirkungsweise wissen wir leider eigentlich nichts... *nixweiss*

Falls also jemand eine Studie zu bieten hätte...?! :mrgreen:


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BeitragVerfasst: 3. Juni 2008 19:02 
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Kurvenjunkie

Registriert: 13. Dezember 2006 23:11
Beiträge: 1752
dieSanfte hat geschrieben:
Vielleicht auch mehr, weil man dem Kind (und sicher auch sich selbst) die Schmerzen (je nach Behinderung) und die Konsequenzen daraus ersparen will.


Bin da mit derSanften einer Meinung ;-)

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BeitragVerfasst: 6. Juni 2008 08:18 
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neu hier

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Beiträge: 18
Hallo,

ich, die neue, möchte gleich mal meinen Senf dazu abgeben...

Ich habe momentan noch eine Kupferspirale, möchte sie aber schnellst möglich ziehen lassen. Um weiter zu verhüten, möchte ich NFP betreiben (daher bin ich auf euch gestoßen und habe mich erst mal mit einschlägiger Literatur eingedeckt)

Für mich ist es in jedem Zyklus ein komischer Gedanke, dass mit jeder Blutung vielleicht eine befruchtete Eizelle abgeht, die sich nicht einnisten konnte. Und es bereitet mir immer mehr Schwierigkeiten...vielleicht auch, weil es bei mir einfach etwas gedauert hat, bis ich schwanger geworden bin.

Ich verurteile die Spirale nicht grundsätzlich, aber für mich ist es auch wegen der übrigen "Nebenwirkungen" wie Schmierblutungen, lange Blutungen, starker Mittelschmerz einfach nicht das Richtige.

Viele Grüße

Zwoggl

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BeitragVerfasst: 9. Juni 2008 16:45 
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nicht mehr ganz so neu

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NFP seit: 2007
(Wo kann ich mir meine Zeitverschwendungsmedaille abholen, weil ich die ganzen 15 Seiten durchgelesen hab? :mrgreen: )

Danke für den Link, m.at! Da muß ich wohl mal den Internetzugang in der Universitätsbibliothek bemühen. (Dort müßte ich die Paper dann auch lesen können, oder?)

Für mich wäre ein nidationshemmendes Verhütungsmittel auch nicht (mehr) vertretbar. Ich begründe das relativ glaubensneutral damit, daß ab der Befruchtung die Eizelle ein von Mutter und Vater unterscheidbares Individuum ist. (Das war das Individualitätsargument?)

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Ich bin nur noch selten im Forum unterwegs, reagiere aber auf PNs.


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BeitragVerfasst: 10. Juni 2008 08:10 
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Beiträge: 13
Würde ich nicht machen. Auch ein Zellhaufen ist für mich schon Leben was entsteht.


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BeitragVerfasst: 10. Juni 2008 08:23 
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Beiträge: 13
dieSanfte hat geschrieben:
Becky hat geschrieben:
Diesbezüglich bin ich der Meinung, dass Eltern, die nicht mit einem behinderten Kind leben könnten, gar keine Kinder bekommen sollten.
Ein Kind kann jederzeit behindert werden. Sei es nun schon in der Schwangerschaft, bei der Geburt oder es kann auch durch z.B. einen Autounfall mit 5 Jahren körperlich behindert werden.


Für mich ist das ein grundliegend anderer Fall. Das im Leben immer mal etwas passieren kann, dass alles komplett verändert, das kann eben vorkommen und mit der Situation muss man sich dann arrangieren. Aber wenn man von einer Behinderung von Anfang an weiß und sich deshalb für eine Abtreibung entscheidet, kann ich gut nachvollziehen.


Ich kann das in keinster Weise nachvollziehen das bei Kindern künstliche Geburten eingeleitet werden zu einem Zeitpunkt in dem Frühchen überleben können.

Manche überleben ihre eigene Abtreibung. Wir selektieren auf Grund einer Behinderung. Zwar nicht laut Gesetz, aber wir tun es.

Es kann zu jedem Zeitpunkt auch gesunde Föten abgetrieben werden, wenn die Frau mit ihrer geistigen Gesundheit agumentiert.

Sorry, sensibles Thema, mein Bruder war ein Abtreibungskandidat und mein Sohn hat eine Behinderung. Wir haben uns gegen Pränataldiagnostik entschieden, die Behinderung wäre auch nicht "sichtbar" gewesen.

Für uns war klar: wir wollen Kinder, die Wahrscheinlichkeit das etwas nicht "stimmt" liegt bei bis zu 5 Prozent.

Vielleicht sollten wir uns einfach von der Meinung verabschieden das wir ein Recht auf ein Kind ohne Behinderung haben und einfach akzeptieren das es zum Leben dazu gehört und das sich NIEMAND in ein Kind reinversetzen kann und das Recht hat ihm das Leben abzusprechen.

Nette Literatur:


http://tim-lebt.de/
http://www.leona-ev.de/
http://reha-kids.de

Die Entscheidung auf ARD

der Film: mein kleines Kind (leihe ich gerne aus)

und diverse Sternchenforen in denen Frauen berichten wie sie von Ärzten und ihrem Bekanntenkreis sich genötigt fühlten die Schwangerschaft abzubrechen aus diversen Gründen:

nicht lebenswert
wir ersparen dem armen Kind eine schlechte zukunft
wir ersparen dem kind leiden
sie ersparen sich leiden
stell dir mal vor, das ist so schlimm mit einem behinderten Kind

Die Reise nach Holland

Die Frauen stellen sich ihre Kinder vor wie kleine Monster und wissen faktisch gar nicht wie das Leben mit einem behinderten Kind aussieht.

Um 10:00h besprechung der Ergebnisse um 12:00h eingeleitete Geburt

Keine Beratungspflicht, keine Möglichkeit sich mit betroffenen Eltern auszutauschen.


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BeitragVerfasst: 10. Juni 2008 12:02 
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NFP-Kaiserin

Registriert: 9. Mai 2005 21:57
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Wohnort: Cosmopolitan
Trader hat geschrieben:
Ich kann das in keinster Weise nachvollziehen das bei Kindern künstliche Geburten eingeleitet werden zu einem Zeitpunkt in dem Frühchen überleben können.

Manche überleben ihre eigene Abtreibung. Wir selektieren auf Grund einer Behinderung. Zwar nicht laut Gesetz, aber wir tun es.

Es kann zu jedem Zeitpunkt auch gesunde Föten abgetrieben werden, wenn die Frau mit ihrer geistigen Gesundheit agumentiert.


Das stimmt schon. Aber da die Mutter das Kind gebären, großziehen und sich kümmern muss, ist sie letztendlich, die entscheidet. Und wenn die Mutter psychisch und physisch mit einem behinderten Kind nicht klar kommt, dann leidet das Kind mehr darunter als dass ihm die Mutter hilft. Das muss eben jede Mutter abwägen, wie sie damit zurecht kommt und was sie verantworten kann (ob nun eine Abtreibung oder nicht).

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 Betreff des Beitrags: Re: Ethische Bedenken gegenüber Kupfer-IUPs
BeitragVerfasst: 13. April 2010 13:41 
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alte Häsin

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ich könnte und würde nie mit spirale verhüten, das ist irgendwie ein bisschen wie ständig pille danach nehmen.
also wenn ein "verhütungsmittel" erst nach der befruchtung wirkt, ist es für mich keine verhütung, so wie auch die pille danach keine verhütungsmethode für mich ist.
klar passiert das nicht ständig und die spermien werden z.t. bereits vor der potentiellen befruchtung abgetötet, aber in ein so schwammigen moralischen gebiet möchte ich mich nicht begeben - ich könnte es nicht aushalten zu wissen, dass ich evtl. ein menschliches leben getötet/verhindert habe.

ist alles ne persönliche meinung. aber ich denke dass dieser kleine zellhaufen bereits ein menschliches leben ist. es ist noch kein mensch aber ein menschliches leben ist es doch. der zellhaufen wird nicht zum menschen, er entwickelt sich ALS mensch.

für mich kommt daher die spirale niemals in frage, und ich kann es nicht verstehen, wenn man absolut keine bedenken hat, und das ganz leicht nimmt.

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Mandala mit 108 Kurven zwei Geburten (14&16)
"Man muss den Dingen die eigene, stille, ungestöre Entwicklung lassen, die tief von innen kommen muss und durch nichts gedrängt oder beschleunigt werden kann. Alles ist austragen und dann gebären." Rainer Maria Rilke


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 Betreff des Beitrags: Re: Ethische Bedenken gegenüber Kupfer-IUPs
BeitragVerfasst: 13. April 2010 13:46 
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NFP-Prinzessin

Registriert: 20. Februar 2006 14:58
Beiträge: 5188
Hat nicht eine Mücke mehr Bewusstsein als ein gerade mal eben befruchteter Zellhaufen? *kopfkratz*

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Was du willst was man dir tu', das füg' auch anderen zu.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ethische Bedenken gegenüber Kupfer-IUPs
BeitragVerfasst: 13. April 2010 13:49 
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alte Häsin

Registriert: 14. März 2010 10:32
Beiträge: 1472
möglicherweise, aber ich definiere das menschsein nicht übers bewusstsein - sonst könnte ja man menschen die (vorrübergehend) im koma liegen auch bedenkenlos töten, und das tut sicher niemand (nach jahren vielleicht schon, aber nicht wenn es sich nur um ein paar wochen/monate handel wie z.b. nach einem unfall ODER eben am anfang einer schwangerschaft).

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 Betreff des Beitrags: Re: Ethische Bedenken gegenüber Kupfer-IUPs
BeitragVerfasst: 13. April 2010 13:50 
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Fingerwundschreiberin

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Beiträge: 889
Wohnort: Middle of nowhere
NFP seit: Dezember 2009
Ich habe absolut NULL moralische Bedenken.

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