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 Betreff des Beitrags: Mens mit Medis auslösen - wem geht es auch so?
BeitragVerfasst: 15. April 2008 23:23 
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nicht mehr ganz so neu

Registriert: 31. Januar 2008 01:56
Beiträge: 69
Hallo zusammen

ich hab meine Pille im Juli 2007 abgesetzt, habe seitdem meine Mens allerdings sind meine Zyklen recht lang. (zwischen 42 und 60 Tagen) Ich war gestern bei einen neuen FA zur Abklärung. Er hat mir jetzt ein Medi verschrieben, um meine Mens auszulösen. Er hat mir auch einen Ultraschall gemacht, wo er festgestellt hat, das bei mir ein ziemliches Hormonchaos vorliegt dh. mein Körper weiss nicht so recht, was er anfangen soll. :roll: Ich bin jetzt etwas durcheinander und würde mich freuen, wenn ihr mich etwas aufmuntern könnet. Ich muss dieses Medi nun 10 Tage lang 2x täglich nehmen, hab gestern damit angefangen.

Hach, ich hoffe das mein Zyklus sich jetzt schnell einpendelt und wir dann mit der Familienplanung anfangen können.

VIC


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BeitragVerfasst: 15. April 2008 23:34 
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alte Häsin

Registriert: 14. Januar 2008 09:50
Beiträge: 1475
Wohnort: NRW
Hallo!
Also ich bin da jetzt kein Spezialist für, aber es ist wohl so, dass dieses Medikament auch bloß wieder Hormone enthält und dass sich damit nichts regelt im Zyklus. man hat bloß nach dem Absetzen wieder eine Abbruchblutung, die keine regel ist. du bist dann also wieder praktisch PP und musst wieder ganz von vorne anfangen. falls du das nicht willst könntest du ja theoretisch jetzt absetzen, aber ob das sinn macht weiß ich nun wirklich nicht, da ja schon eine einzige pille wieder alles durcheinanderwerfen kann. da würde ich jetzt an deiner stelle auf die spezialisten hier warten.
generell wäre wohl eher ein hormonstatus beim hormonarzt (nicht frauenarzt) besser gewesen vermute ich. naja, das hilft dir jetzt wenig, vermute ich. tut mir leid. vielleicht hast du ja glück und die zyklen werden irgendwann wieder kürzer *daumendrücken*

_________________
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Seit 03/2023 mit Sohnemann unterwegs um das Abenteuer Familie zu erforschen.


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BeitragVerfasst: 15. April 2008 23:40 
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Kurvenjunkie

Registriert: 16. November 2006 20:18
Beiträge: 1963
Wohnort: Südhessen
NFP seit: Anfang 2007
Wie kann ein Arzt mithilfe einer Ultraschalluntersuchung feststellen dass ein Hormonchaos herrscht?

_________________
nihonna
mit N (02/12) und B&M (07/15)


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BeitragVerfasst: 16. April 2008 07:03 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 7. Oktober 2007 20:08
Beiträge: 433
Deine Zykluslängen sind doch für pp eigentlich noch im Rahmen, da kommt es nunmal gehäuft zu verlängerten Eireifungsphasen. Normalerweise solltest du auch mit längeren Zyklen problemlos schwanger werden können. Dein Körper braucht einfach Zeit um sich einzupendeln und die solltest du ihm schon zugestehen.


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BeitragVerfasst: 16. April 2008 08:43 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 20. Mai 2007 11:35
Beiträge: 725
NFP seit: Mai 2007
Hmm, wenn Du jetzt künstliche Hormone nimmst, um Deine Mens auszulösen, wird sich Dein Zyklus nie einpendeln, weil Du wieder massiv eingreifst.
Ich würde Dir raten, nochmal zu einem anderen Arzt zu gehen und Dir eine Zweitmeinung zu holen! Wenn ein "Hormonchaos" in Deinem Körper vorliegt, wird Dir ein Endokrinologe am besten weiterhelfen können.

_________________
mit 3 geliebten Kindern ❤ 2010 ❤ 2013 ❤ 2016


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BeitragVerfasst: 16. April 2008 09:08 
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NFP-Gräfin

Registriert: 27. April 2006 12:50
Beiträge: 4764
Wohnort: Gallifrey
NFP seit: April 2006
Meine Zyklen sind auch immer so zwischen 40 und 50 Tagen lang. Aber zwischndurch auch mal wieder 30 Tage. Das ist normal. Ich habe auch in jedem zyklus einen Eisprung gehabt bislang.

ich persönlich würde mir erst ab einem vbiertel Jahr anfangen Sorgenzu machen.
Aber ein Frauenarzt (der mittels Ultraschall bezüglich des Hormonspiegels ein feuchtes Nichts erkennen kann) ist dafür einfach der komplett falsche Ansprechpartner. Für so etwas ist zum Endokrinologen zu überweisen.
Wenn er das nicht macht und so herumpfuscht, ist er ein schlechter Frauenarzt. Meine Meinung.

Eine noch nicht eingetretene Mens ist übrigens keineswegs eine unüberwindliche Barriere für einen Eisprung. Auch nach 90 Tagen kann immer noch ein Eisprung eintreten, eine künstlich ausglöste Blutung ändert nichts und beschleunigt nichts.

LG, katrin

_________________
42
Ein geimpftes Geburtshauskind, (Ex-)langzeitgestillt und fremdbetreut. Inzwischen 10 und Jungpaläontologin


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BeitragVerfasst: 16. April 2008 09:14 
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NFP-Prinzessin

Registriert: 16. August 2005 23:04
Beiträge: 5884
Solche Hormone sind absolut sinnlos bei langen Zyklen. Sie bringen einfach überhaupt nichts. Gute Endokrinologen schlagen bei solchen Therapieversuchen die Hände über dem Kopf zusammen! Nach dem Zeug bist du wieder postpill und dein Körper muss von neuem anfangen zu kämpfen.

Es ist auch nicht schlimm, nach der Pille lange Zyklen zu haben. Die können sogar im Ausnahmefall über einige Monate gehen. Da muss man durch und es gibt kein Mittel dagegen. Ernst nach einiger Zeit (am besten 9 Zyklen) kann man einen Hormonstatus machen und schauen lassen, ob alles ok ist. Und falls nicht, kann man ohne Hormone behandeln.

Jedoch sind 42-60 Tage wirklich nicht gravierend, gerade wenn du postpill bist. Bedenklich für den Körper wird es dann, wenn man dauerhaft seltener als 4 mal im Jahr blutet.


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BeitragVerfasst: 16. April 2008 09:32 
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hat sich gut eingelebt

Registriert: 18. Februar 2008 00:45
Beiträge: 159
Gab es nicht vor ganz kurzem noch eine Schwangerschaft, die auch in so einem langen Zyklus entstanden ist? *kopfkratz*

Ansonsten kann ich mich den anderen nur anschließen. Bevor du irgendwelche Medikamente schluckst, lass dein "Hormonchaos" lieber vom Facharzt untersuchen.

Viel Glück mit der Familienplanung!

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BeitragVerfasst: 16. April 2008 09:40 
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NFP-Königin

Registriert: 24. Mai 2007 08:12
Beiträge: 7551
NFP seit: 2007
Wildfang hat geschrieben:
Gab es nicht vor ganz kurzem noch eine Schwangerschaft, die auch in so einem langen Zyklus entstanden ist? *kopfkratz*


Meinst du vielleicht Steffi83? Die hatte auch nen Monsterzyklus und es hat trotzdem geklappt.

Sonst schließe ich mich an. Das Auslösen bringt gar nix, außer dass du wieder von vorne beginnst.

_________________
Bayala mit weltbester Tochter 11/2010, ☆☆ im Herzen 08/2020 (10. SSW) und Rumpelsöhnchen 09/2021


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BeitragVerfasst: 16. April 2008 10:40 
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NFP-Gräfin

Registriert: 1. Dezember 2006 14:49
Beiträge: 3356
Kann mich auch nur anschließen: Die Hormone verlängern die Zeit, bis dein Körper wieder "funktioniert" nur weiter, da sie nichts in Ordnung bringen, sondern den Körper wieder nur hormonell unterdrücken.
Ich schließe mich auch Jaguar an: Ein FA, der an einem Ultraschall "Hormonchaos" erkennen will, ist für mich ein Augenwischer, der keine Ahnung von hormoneller Diagnostik hat.
Schade an der Sache ist, dass du nach der Einnahme dieser Medis mind. 3-6 Monate warten musst, bis du bei einem Endokrinologen wieder einen aussagekräftigen Hormonstatus machen lassen kannst.
Den hättest du natürlich jetzt eigentlich schon machen können.

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BeitragVerfasst: 16. April 2008 12:50 
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hat sich gut eingelebt

Registriert: 18. Februar 2008 00:45
Beiträge: 159
Andrea80 hat geschrieben:
Wildfang hat geschrieben:
Gab es nicht vor ganz kurzem noch eine Schwangerschaft, die auch in so einem langen Zyklus entstanden ist? *kopfkratz*


Meinst du vielleicht Steffi83? Die hatte auch nen Monsterzyklus und es hat trotzdem geklappt.

Sonst schließe ich mich an. Das Auslösen bringt gar nix, außer dass du wieder von vorne beginnst.


Stimmt, Steffi war's. Der beste Beweis, dass lange Zyklen keine lange Bastelzeit bedeuten müssen. :mrgreen:

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BeitragVerfasst: 16. April 2008 15:18 
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alte Häsin

Registriert: 16. Januar 2006 12:54
Beiträge: 1300
Mir hat der FA damals auch gesagt, ich soll die Mens mit Tabletten auslösen. Danach wäre alles wieder normal *zunge* . Was für ein Blödsinn *teufel* ! Danach ging bei mir das Chaos erst richtig los und ich wartete ein halbes Jahr auf die Mens. In meinen Augen ist das dummes Gerede und ich würde das nie wieder tun.


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BeitragVerfasst: 17. April 2008 18:30 
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Kurven-Entwirrerin

Registriert: 16. September 2006 14:21
Beiträge: 1144
Wohnort: an den schönen Amper-Auen
NFP seit: 2007
Also, ein Hormonchaos lässt sich bestimmt nicht dadurch lösen, dass du dir wieder Hormone zuführst!
Außerdem ist es normal, dass der Körper Zeit braucht, seinen individuellen Hormonhaushalt wieder in zyklischen Einklang zu bringen, wenn man die Pille oder sonstige Hormone genommen hat.

"zwischen 42 und 60 Tagen" finde ich nun wirklich nicht dramatisch. Unterstütze deinen Körper und knüppel deinen Hormonhaushalt nicht wieder zusammen (mit Mens auslösen und dergleichen), davon hast du nämlich garnichts.

*freunde*

Alles Gute.


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BeitragVerfasst: 18. April 2008 18:06 
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NFP-Prinzessin

Registriert: 5. Juni 2006 14:18
Beiträge: 5271
Wohnort: im Norden
NFP seit: 05/06
Estreya hat geschrieben:
Nach dem Zeug bist du wieder postpill

honigbienchen hat geschrieben:
Schade an der Sache ist, dass du nach der Einnahme dieser Medis mind. 3-6 Monate warten musst, bis du bei einem Endokrinologen wieder einen aussagekräftigen Hormonstatus machen lassen kannst.

Irgendwie hätte ich dafür gern mal eine Quelle - ich hab nämlich allen Leuten erzählt, dass das eben nicht so ist. Quelle: Mein (ich denke doch recht) kompetenter Endokrinologe.
Und im PCOS/AGS-Forum habe ich auch schon häufiger gelesen, dass der einzig sinnvolle Grund für's Zyklus-medikamentös-abbrechen ist, gleich anschließend einen Hormonstatus zu machen.

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Ein hinreichendes Maß an Selbstvertrauen, gerade soviel, um den nächsten Schritt tun zu können.
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NFP seit 05/06, mal mehr, mal weniger. Gelegentlich messend im 4. Stillzyklus.


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BeitragVerfasst: 18. April 2008 19:11 
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NFP-Gräfin

Registriert: 1. Dezember 2006 14:49
Beiträge: 3356
Da gibt es eine relativ neue Studie von Frau Dr. Frank-Hermann, laut der die Progesteronwerte erst nach durchschnittlich 9 Zyklen wieder aussagekräftig sind. Da auch das Testosteron unter der Pille abgefangen wird, ist auch dieses nach dem Absetzen erst mal "gestört" (meist schießt es dann in die Höhe, weil das "Fänger"-Protein nicht mehr gebildet wird), den Wert für die 6 Monate habe ich aus einer recht kleinen amerikanischen Studie von 2004.
Ist für mich aber ganz logisch, da der Libidoverlust ja wahrscheinlich durch ein Testosteronmißverhältnis ausgelöst wird.

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