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BeitragVerfasst: 1. Februar 2008 19:40 
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NFP-Prinzessin

Registriert: 16. August 2005 23:04
Beiträge: 5884
Zitat:
die argumentation des frauenarztes (sie war anscheinend sogar auch bei einem endokrinologen) geht jetzt vereinfacht so: besser eine pillenblutung als gar keine blutung


Was für ein Quatsch. Die Pillenpause wurde erfunden, weil die Frauen sonst nicht bereit dafür waren, sie zu nehmen. Sie wollten sich eine Natürlichkeit vorgaukeln. Ursprünglich waren diese Pausen nämlich gar nicht vorgesehen.

Die Blutung hat keinen Nutzen, schon gar nicht die künstliche. Unter der Pille hat man ein etwas erhöhtes Thromboserisiko, aber das hat nix mit den Pausen zu tun. Eigentlich wäre es fast eher logisch, wenn das Risiko sich durch das Durchnehmen verringern würde (was ich aber nicht glaube), weil es sich erhöht, wenn man die Pille immer wieder kurz (für einen Monat z.B.) absetzt und wieder damit anfängt.

Wenn es darum geht, männliche Hormone zu senken (aufgrund von Akne) ist das Durchnehmen auch besser, denn dann bleiben der Level konstant oben und Pickel in der Pause können gar nicht erst entstehen.


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 Betreff des Beitrags: Re: -
BeitragVerfasst: 1. Februar 2008 19:40 
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NFP-Kaiserin

Registriert: 9. Mai 2005 21:57
Beiträge: 11121
Wohnort: Cosmopolitan
Haselmaus hat geschrieben:
also im fall dieser frau war es so, dass sie so weit ich weiß gar keinen zyklus hatte, so zumindest ihre aussage.
ich glaube es war verdacht auf pco und sonstige andere dinge ?? im raum.
(ich kenne mich da gar nicht aus).


Naja, da sollte man eben den Hintergrund wissen, welche Krankheit im Verdacht steht, wie lange sie keine natürliche Blutung hatte und inwiefern sich das auf die Krankheit auswirkt bzw. damit zu tun hat.

Zitat:
die argumentation des frauenarztes (sie war anscheinend sogar auch bei einem endokrinologen) geht jetzt vereinfacht so: besser eine pillenblutung als gar keine blutung


Ja, das halte ich für nicht haltbar. Genauso wie viele Ärzte damit argumentieren, dass sie unter der Pille wenigstens wieder einen Zyklus hätten bzw. dass sich das dann wieder einpendelt. Stimmt eben auch nicht.

Zitat:
nein, andersrum. salopp und in dieser arztlogik gesagt,
ohne blutung steigt das risiko thrombosen zu bekommen und (gebärmutterhals?)krebs zu bekommen.
deswegen soll man lieber bluten (mittels pille) anstatt das risiko einzugehen blutungslos herumzuspazieren.


Davon weiß ich nichts. Ich würde eher sagen, es kommt darauf an, warum kein normaler Zylus zustande kommt. Es kann nämlich sein, dass die Krankheit - die mitunter mit den Zyklusproblemen zusammen hängt - das Risiko für gewisse Krankheiten erhöht, aber das muss nicht zwingend mit der Blutung zusammen hängen. Also soweit ich weiß, würde eine fehlende Blutung nicht zu Thrombosen oder Gebärmutterhalskrebs führen - da gibt es andere Ursachen.

Zitat:
der andere weg (versuchen einen natürlichen zyklus zu bekommen) ist zwar auch möglich aber dieser aufwand zahlt sich nur aus, wenn gerade kinderwunsch besteht.


Das ist auch ein falscher Ansatz. Denn wenn man eine Krankheit hat, die diese Zyklusprobleme hervorruft, dann kann man nicht damit argumtieren, dass dies nur behandelt gehört, wenn man einen Kinderwunsch hat. Man kann doch nicht so damit rumlaufen (vielleicht auch noch Schmerzen hat), nur weil kein Kinderwunsch besteht. Grundsätzlich gehört jede Krankheit behandelt, unabhängig vom Kinderwunsch. Denn auch wenn ein regelmäßiger Zyklus mehr oder weniger nicht wichtig ist, wenn man nicht schwanger werden will, so will man als Frau aber auch nicht ständig Blutungen oder einen Endloszyklus haben, oder ständig Zysten oder oder.

Kein Kinderwunsch kann wirklich kein Argument sein, dass man dem Zyklusproblem nicht auf den Grund geht bzw. das dies (und die dahinter liegende Ursache) nicht behandelt wird!

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BeitragVerfasst: 1. Februar 2008 20:20 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 23. Juni 2007 13:41
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jaaaaaa dachte ichs mir doch, wenn man die dinge ein bißchen drastischer formuliert, dann kommen die gegenargumente eingedrudelt :mrgreen: *daumenhoch*

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 Betreff des Beitrags: Re: -
BeitragVerfasst: 1. Februar 2008 21:37 
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Fingerwundschreiberin

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Beiträge: 750
Haselmaus hat geschrieben:
ohne blutung steigt das risiko thrombosen zu bekommen und (gebärmutterhals?)krebs zu bekommen.


Veto! - Beim Risiko, an Krebs zu erkranken, geht es um Gebärmutterkrebs und nicht Gebärmutterhalskrebs. Veto-Ende 8-)


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BeitragVerfasst: 1. Februar 2008 22:09 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 23. Juni 2007 13:41
Beiträge: 648
@totalnat
ah, danke!
du hast ja geschrieben, dass du damals viel recherchiert hast.
weißt du zufällig noch wie der zusammenhang zwischen gebärmutterkrebs und fehlenden blutungen erklärt wurde?

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wieder Papierkurve


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BeitragVerfasst: 1. Februar 2008 23:14 
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NFP-Kaiserin

Registriert: 9. Mai 2005 21:57
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Ja, das würde mich jetzt auch interessieren. Denn das kann ich mir wirklich nicht vorstellen.

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BeitragVerfasst: 2. Februar 2008 01:04 
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Fingerwundschreiberin

Registriert: 6. August 2006 15:48
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dieSanfte hat geschrieben:
Ja, das würde mich jetzt auch interessieren. Denn das kann ich mir wirklich nicht vorstellen.


Mein Endo schon.
Scherz beiseite: ich weiß es nicht. Ich vertraue da doch auf die Kompetenz des Spezialisten - auch wenn ich und viele andere an anderer Stelle die Kompetenz der Fachleute der Gynäkologe zuweilen arg kritisieren ;-)
Kann per PN gern mitteilen, wie man die Praxis erreichen kann; wer möchte, kann dann dort erfragen, wie die Zusammenhang genau sind/ sein könnten.


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BeitragVerfasst: 2. Februar 2008 12:29 
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NFP-Kaiserin

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Ich kenne keine Studien dazu und auch bei genauerer Recherche habe ich auch keine gefunden. Da müsste mir der Arzt schon etwas vorlegen können, um diese These zu untermauen.

Aber selbst wenn es solche Studien geben sollte, hilft das den Frauen nichts, die die Blutung künstlich mit der Pille hervor rufen. Denn wie schon ausgeführt: es ist ein Unterschied und es ist nicht dasselbe, ob man eine normale Periodenblutung oder eine Pillenblutung hat. Und nein, Hauptsache man hat überhaupt eine Blutung, stimmt so einfach nicht ;-)

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BeitragVerfasst: 2. Februar 2008 15:24 
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NFP-Prinzessin

Registriert: 16. August 2005 23:04
Beiträge: 5884
Andere Endos (bei einer weiß ich es) sehen das aber nicht so, und FÄ auch nicht. Ich möchte da die genaue medizinische Begründung + Studie bitte sehen ;-) .
V.a. eben ist es ja, wie mehrmals gesagt, so, dass man die Schleimhaut eh nicht ewig behalten kann, sie blutet ab, wenn der Körper es für nötig hält. Es kann also nicht von fehlenden, sondern nur seltenen Blutungen die Rede sein.


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BeitragVerfasst: 4. Februar 2008 03:35 
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nicht mehr ganz so neu

Registriert: 4. September 2007 15:59
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NFP seit: 2007
Daß eine Blutung auch ohne Menstruationszyklus wichtig sein soll, habe ich doch auch mal in einem Nebensatz gelesen... *kopfkratz*
Das war im Wikipedia-Artikel zum Turner-Syndrom, einer speziellen Chromosomenfehlbildung...
Zitat:
Normalerweise wird ab dem 12. Lebensjahr eine Behandlung mit den weiblichen Geschlechtshormonen (Östrogene) durchgeführt, welche die Brustbildung einleiten sollen. Später kommen noch die Progesterone hinzu, welche zum Einsetzen der Regelblutung führen. Dies ist besonders wichtig, weil nur durch die monatliche Entzugsblutung der Uterus gesund gehalten werden kann. Obwohl die Menstruationsblutung der Gebärmutter nun gewährleistet ist, wird es den Turner-Mädchen nie möglich sein, einmal selbst Kinder zu bekommen.

:roll: Leider nicht allgemeingültig und Wikipedia ist ja auch nicht zitierfähig.
Ich such mal weiter... *pc*


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BeitragVerfasst: 4. Februar 2008 13:18 
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NFP-Gräfin

Registriert: 5. Juli 2005 21:59
Beiträge: 3541
Wohnort: Dresden
Haselmaus hat geschrieben:
weißt du zufällig noch wie der zusammenhang zwischen gebärmutterkrebs und fehlenden blutungen erklärt wurde?

Ich bin zwar nicht "du", aber ich hab eine grobe Ahnung. ;)
Wenn wir vom natürliche Zyklus reden, dann besteht ein gewisses Risiko, dass Schleimhaut-Zellen degenerieren, wenn eben die Schleimhaut da so ewig (halb)aufgebaut "rumsteht". Dafür ist sie nunmal nicht ausgelegt.
Das hat aber mit einer Entzugsblutung rein gar nichts zu tun.

Der gesundheitliche Wert des Blutens an sich wird meiner Meinung nach aus mittelalterlichen Überlegungen heraus überschätzt. Reinigung, der ganze böse Frauendreck muss raus usw. usf. Den gesundheitlichen Wert des Aderlasses schätzt komischerweise niemand mehr als sonderlich hoch ein. ;-)

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50 Zyklen Schlumpi-NFP 2005 - 2010. Jetzt wieder zur Beobachtung.
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