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 Betreff des Beitrags: Re: Erhöhte Ängstlichkeit - beginnende Wechseljahre?
BeitragVerfasst: 17. April 2026 17:57 
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hat sich gut eingelebt

Registriert: 21. April 2005 20:36
Beiträge: 139
Wohnort: Neuss
NFP seit: 01.08.2005 - jetzt nicht mehr erforderlich :-)
Die Ängstlichkeit und Angespanntsein, wie unter Strom stehen, kenne ich auch. Bei mir fing dies ca. rund um mein 46. Lebensjahr verstärkt an. Rückwirkend wird das wohl der Beginn meiner Wechseljahre gewesen sein, wenn das Progesteron als erstes zurückgeht und frau eine relative Östrogendominanz entwickelt.

Was ich definitiv sagen kann: Manche Lebens- und Genussmittel haben die Ängstlichkeit bei mir verstärkt - bis heute. Dazu gehören bei mir Kaffee/Koffein, Käse/gereifte Milchprodukte, Kakao/Bitterschokolade (je dunkler die Schoki, desto mehr Kakao, desto mehr Koffein - ja, auch Kakao enthält das). Bei Milchprodukten wird es wohl entweder Histamin sein, oder aber die in Milchprodukten - so schreiben es ja viele Medien - enthaltenen Östrogene/Wachstumshormone. Kaffee dürfte bei mir zusätzlich Cortisol in die Höhe getrieben haben - das macht auch ängstlich.

Lustigerweise macht mich aktuell auch Fisch oder Fleisch - egal ob Rind, Pute, Hähnchen - ängstlich-nervös. Wenn ich meinen Proteinbedarf mit Eiern decke, habe ich das nicht. Angeblich soll Fleisch ja auch hormonell belastet sein. Kann ich nicht beurteilen, da ich die Beschwerden mit konventionellem UND Bio-Fleisch habe. Also esse ich eben vermehrt Eier.

Was mich zusätzlich "unter Strom" setzt ist viel Bildschirmarbeit, Blaulicht von Handy, Monitoren, LED-Fernsehern, Kunstlicht in Büros etc. Auch das macht mich innerlich unruhig-nervös.

Was mir hilft: Verzicht auf all das oben Aufgelistete. Und wenn es nur über's Wochenende ist. Meditation. Jin Shin Jyutsu - speziell den Zeigefinger für 15 Minuten halten - täglich. In die Natur gehen und mich "erden", statt nur in 4 Wänden mitten in der Großstadt zu sitzen. Ich nehme keine Hormone, sondern erlaube meinem Körper, nach seinem Tempo durch die Übergangszeit zu gehen. Ich habe etwas mit Diindolylmethan (DIM) nachgeholfen, da ich eine Östrogendominanz hatte/habe und sehr, sehr stark geblutet habe. Östrogendominanz macht auch nervös. DIM bindet an die schädlichen Östrogenrezeptoren und hilft dem Körper, überschüssiges/"Ungutes" Östrogen auszuscheiden.

Kopf hoch, Mädels. Es wird wieder besser, das ist nur eine vorübergehende Phase *sonne*


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 Betreff des Beitrags: Re: Erhöhte Ängstlichkeit - beginnende Wechseljahre?
BeitragVerfasst: 18. April 2026 11:39 
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NFP-Gräfin

Registriert: 31. Dezember 2006 22:35
Beiträge: 4145
Wohnort: Mittelfranken
NFP seit: 1989-2008
Ich finde sehr viel interessant, wie du da einen Zusammenhang mit Lebensmitteln herstellst. Ich hab seit der Eierstockentfernung Ängste bis hin zur Angststörung. Statt HET nehme ich jetzt sogar Letrozol das ist ein Aromatasehemmer im Rahmen der Antihormontherapie wegen meines hormonrezeptorpositiven Brustkrebses. Dadurch ist die Ängstlichkeit nochmal deutlich stärker geworden.

Jedenfalls will ich jetzt mal drauf achten, ob Essen da etwas verstärkt oder so. Sehr interessanter Ansatz *daumenhoch*

_________________
Tuscany, neurodivers , 60, mit Mann und 4 erwachsenen Kindern, seit 2009 ohne Eierstöcke, Brustkrebs 08 und 25


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 Betreff des Beitrags: Re: Erhöhte Ängstlichkeit - beginnende Wechseljahre?
BeitragVerfasst: 20. April 2026 20:13 
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Fingerwundschreiberin

Registriert: 17. Mai 2004 18:52
Beiträge: 916
Wohnort: München
NFP seit: Juni 2004
In der aktuellen Folge (51) vom Wechseljahre-Podcast sagt die Ärztin, dass Ängste und Panikattacken für sie typische Anzeichen der Perimenopause sind.


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