Regenbogen hat geschrieben:
Hat eine von euch auch Untertemperatur als Symptom der Östrogenschwankung, also quasi den Gegenpart zu den Hitzewallungen? Ich habe jetzt schon einige Zeit häufig eiskalte Hände oder Füße (bspw. auch im warmen Bett liegend etc.), friere dabei aber nicht. Bei Messungen habe ich eine Körpertemperatur um die 35,3°C erhalten. Und das, wo ich eher zu den Heißblütigen gehöre, meine HiLi liegt so bei 36,75°C, die HL-Werte bei über 37°C.
Und das mein Mann nun gern Gleitmittel benutzen würde, ist für mich ein weiteres Zeichen, dass ich mal wieder meine Gyn kontaktiere und sie diesmal um Östrogen bitte, Famenita nehme ich ja schon in der HL, wenn auch nur 100 mg.
So ganz verstehe ich den Gedankengang nicht. Mit zu wenig Östrogen hat man Hitzewallungen. Also vermutest du, dass man mit zu viel Östrogen friert? Aber dann würde es ja nicht helfen, wenn du deine Gyn nach Östrogen fragst. Das würde es ja dann nur noch schlimmer machen.
Und wenn du noch halbwegs regelmäßige Zyklen mit Hochlagen hast, dann hast du doch auch noch ziemlich regelmäßig eigenes Östrogen.
Habe eben nachgeschlagen. In einem normalen Zyklus schwankt das Östrogen zwischen 30 und 530 pg/dl. Postmenopausal liegt man oft bei niedriger als 5 pg/ml. Und mit bioidentischen Hormonen versucht man auf Werte zwischen 35 und 70 zu kommen, so wie man sie früher zu Beginn eines Zyklus hat.
Auch wenn deine Eizellen nicht mehr so fit sind, wenn sie einen Sprung schaffen (du sagst, du hast noch Hochlagen), dann haben sie vorher doch auch Östrogen produziert. Und selbst wenn der Wert nicht an die 530 drankommt, die 35 bis 70 zum wohlfühlen schaffen sie doch auf jeden Fall.
Oder meintest du, durch die Schwankungen zwischen zu wenig und zu viel Östrogen hat man Untertemperatur?
Hitzewallungen kommen jedenfalls nicht von den Schwankungen, sondern wenn das Östrogen fehlt. Sobald da wieder eine Eizelle arbeitet und den Körper versorgt, werden die weniger und hören auf.
Ich habe aber den Eindruck, dass bei mir das Progesteron dafür sorgt, dass ich dauerhaft eine etwas höhere Temperatur habe. Also ich nehme das Progesteron auch durch, da meine Zyklen inzwischen mehrere Monate lang sind.
Und ich glaube, Hitzewallungen haben keinen Einfluss auf die Körpertemperatur. Jedenfalls konnte ich da noch keine Unterschiede bemerken, auch wenn ich gemessen habe, während eine Hitzewallungen gerade da war.
Ich habe manchmal eine sehr niedrige Temperatur, wenn mich der Wecker gefühlt aus dem Tiefschlaf reißt. Dann zeigt meine Kurve ein Zacke nach unten. Vielleicht ist dein Schlaf ja verändert durch das Progesteron?