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 Betreff des Beitrags: Re: Prämenopausen-Austauschthread
BeitragVerfasst: 23. März 2024 23:51 
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hat sich gut eingelebt

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Bei Hitzewallungen muss man ausklammern? Das hatte ich 4-5 Wochen lang.

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 Betreff des Beitrags: Re: Prämenopausen-Austauschthread
BeitragVerfasst: 23. März 2024 23:54 
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Kurvenjunkie

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Bei so viel S+ würde ich auch empfehlen, sich mit den Unterschieden noch mal sehr genau auseinander zu setzen. *zustimm* Ich war in meiner klar fruchtbaren Zeit von den sowohl deutlichen als auch unerwarteten Unterschieden sehr fasziniert.

Aktuell bin ich im ersten Reboot-Zyklus und warte gespannt, ob ich in einer Woche eine Blutung bekomme, die den vermuteten ES bestätigt. Schleim ist total anders, NULL Eiweiß, dafür MS aus der Hölle. Bleibt spannend. *durchdreh*

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Mit Mann und Kind (2009) endlich in der Postmenoparty!
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 Betreff des Beitrags: Re: Prämenopausen-Austauschthread
BeitragVerfasst: 24. März 2024 00:10 
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hat sich gut eingelebt

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Cassia hat geschrieben:

Hasr du eventuell was zum Schleimlösen genommen für die Erkältung? :-)

Also, so oder so, man kann da jetzt ewig spekulieren (mir macht das ja auch echt Spaß :D) aber: Es kann keine zwei Eisprünge geben innerhalb eines Zyklus.


Ja. Aber ich war so oft erkältet in den letzten Monaten und habe das Mittel immer wieder und auch über längere Zeit genommen. Das hatte nie diese extreme Wirkung untenrum.

Vielleicht waren es ja eher zwei Zyklen. Einer ca. 40 Tage lang und der nächste 45 Tage lang. Nur dass es nach dem ersten Zyklus nicht zu einer Blutung kam, weil die Eizelle sowohl beim Östrogen als auch beim Progesteron so einen kümmerlichen Job gemacht hat.
Ja, ich weiß, dass sowas in keinem Buch steht. Aber für mich wirkt es trotzdem so.

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 Betreff des Beitrags: Re: Prämenopausen-Austauschthread
BeitragVerfasst: 24. März 2024 00:25 
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Kurvenjunkie

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Auch nach klar anovulatorischen Zyklen (falls du das mit "kümmerlicher Job" meinst) kommt es ja zu einer Blutung. Das ist keine echte Mens und irgendwie hat man immer noch nicht so richtig begriffen, was da passiert. Ich hab zu anovulatorischen Zyklen zuletzt versucht ganz viel zu lesen, wegen dieser gelesenen Theorie, dass eine Ansammlung von anovulatorischen Zyklen in den Wechseljahren zu einer besonders fiesen Mens nach dem nächsten Eisprung führen kann. Die scheinen echt ein großes Wissensloch zu sein.

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 Betreff des Beitrags: Re: Prämenopausen-Austauschthread
BeitragVerfasst: 24. März 2024 00:34 
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Registriert: 14. Oktober 2008 00:39
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Biensche hat geschrieben:
Bei Hitzewallungen muss man ausklammern? Das hatte ich 4-5 Wochen lang.

Wenn du einen Störfaktor hast und der Wert herausragt musst du klammern, ja. Wie gesagt, bitte schau mal die Regeln an.

Biensche hat geschrieben:
Vielleicht waren es ja eher zwei Zyklen. Einer ca. 40 Tage lang und der nächste 45 Tage lang. Nur dass es nach dem ersten Zyklus nicht zu einer Blutung kam, weil die Eizelle sowohl beim Östrogen als auch beim Progesteron so einen kümmerlichen Job gemacht hat.
Ja, ich weiß, dass sowas in keinem Buch steht. Aber für mich wirkt es trotzdem so.
Oder du hast halt einfach durch Erkältung (und/oder Hitzewallung) gestörte Werte. Was sehr (sehr) viel wahrscheinlicher ist. Die Sachen stehen ja nicht in den Büchern, weil irgendwer sich das ausgedacht hat, sondern das sind Forschungsergebnisse, die auf einem riesigen Korpus beruhen.

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Wir befinden uns im Jahr 50 nach der Pille. Ganz Deutschland ist von hormoneller Verhütung besetzt. Ganz Deutschland? Nein! Ein von unbeugsamen Frauen bevölkertes Forum hört nicht auf, der Pille Widerstand zu leisten! Und das Leben ist nicht leicht für die hormonellen Legionäre, die als Besatzung in den befestigten Lagern Frauenarztum, Hebammum und Apothekum liegen...
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 Betreff des Beitrags: Re: Prämenopausen-Austauschthread
BeitragVerfasst: 24. März 2024 00:55 
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hat sich gut eingelebt

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Phacelia hat geschrieben:
Auch nach klar anovulatorischen Zyklen (falls du das mit "kümmerlicher Job" meinst) kommt es ja zu einer Blutung. Das ist keine echte Mens und irgendwie hat man immer noch nicht so richtig begriffen, was da passiert. Ich hab zu anovulatorischen Zyklen zuletzt versucht ganz viel zu lesen, wegen dieser gelesenen Theorie, dass eine Ansammlung von anovulatorischen Zyklen in den Wechseljahren zu einer besonders fiesen Mens nach dem nächsten Eisprung führen kann. Die scheinen echt ein großes Wissensloch zu sein.

Mit kümmerlich meine ich, dass die Eizelle nur sehr wenig Östrogen produziert hat. Ich habe gemerkt, dass sich Muttermund und Schleim verändert haben, aber es war nur ein bisschen. Nicht wirklich eindeutig. Und es wurde nicht mehr, sondern eher erstmal wieder weniger und Hitzewallungen begannen. Und bei so wenig Östrogen, bildet sich doch auch nicht so viel Schleimhaut, die abbluten kann.
Und Hitzewallungen bedeuten doch, dass da im Hirn ganz viel passiert. Dass der Bereich quasi den Eierstock anschreit, besser zu arbeiten. Mehr Östrogen zu produzieren. Oder endlich den Eisprung zu schaffen. Und weil der Bereich für die Temperaturregulation direkt daneben liegt, wird einem dann immer heiß, weil der bei der ganzen Überaktion dann mitreagiert.
Meine Theorie ist halt, dass da eine Eizelle, die vorher viel zu wenig Östrogen produziert hat, doch den Sprung gewagt hat, weil sie so extrem aufgefordert wurde, aber dass der Gelbkörper dann genauso miserabel gearbeitet hat wie vorher die Eizelle mit dem Östrogen, so dass letztlich nichts weiter passiert ist. Keine Blutung. Zu wenig Hormone. Zu wenig aufgebaute Schleimhaut.

Einen anovulatorischen Zyklus meine ich nicht mit kümmerlich. Wenn es dann trotzdem zu einer Blutung kommt, muss ja vorher auch ausreichend Östrogen da gewesen sein. Sonst könnte das ja gar nicht passieren. Östrogen muss doch erstmal die Schleimhaut aufbauen. Und ich hatte es so verstanden, dass diese Blutungen dann einfach auch ohne Eisprung und später abfallendem Progesteron passieren, weil dann schon so viel Schleimhaut dort ist, dass sie quasi nicht mehr gehalten werden kann, so dass ein Teil davon abblutet.




Aber ursprünglich hatte mich interessiert, ob ihr auch schonmal solche Beobachtungen bei euch gemacht habt. Aber scheinbar nicht.

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 Betreff des Beitrags: Re: Prämenopausen-Austauschthread
BeitragVerfasst: 24. März 2024 01:11 
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hat sich gut eingelebt

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höstkvinna hat geschrieben:
Biensche hat geschrieben:
Bei Hitzewallungen muss man ausklammern? Das hatte ich 4-5 Wochen lang.

Wenn du einen Störfaktor hast und der Wert herausragt musst du klammern, ja. Wie gesagt, bitte schau mal die Regeln an.

Biensche hat geschrieben:
Vielleicht waren es ja eher zwei Zyklen. Einer ca. 40 Tage lang und der nächste 45 Tage lang. Nur dass es nach dem ersten Zyklus nicht zu einer Blutung kam, weil die Eizelle sowohl beim Östrogen als auch beim Progesteron so einen kümmerlichen Job gemacht hat.
Ja, ich weiß, dass sowas in keinem Buch steht. Aber für mich wirkt es trotzdem so.
Oder du hast halt einfach durch Erkältung (und/oder Hitzewallung) gestörte Werte. Was sehr (sehr) viel wahrscheinlicher ist. Die Sachen stehen ja nicht in den Büchern, weil irgendwer sich das ausgedacht hat, sondern das sind Forschungsergebnisse, die auf einem riesigen Korpus beruhen.


Ich meine mit Hitzewallungen wirklich Hitzewallungen. Kein messbares Fieber. Nur gefühlte Hitze für jeweils 2 Minuten ca. 10-15 mal am Tag. Die Hitzewallungen verändern keinen Wert und die Hitzewallungen haben nichts mit einer Erkältung zu tun. Warum sollte ich die dann ausklammern? Und so viele Tage /Wochen, wie ich die Hitzewallungen dann am Stück habe, könnte ich ja dann gar nicht mehr messen.
Die Hitzewallungen hatte ich vorher sehr stark und als meine Temperatur hoch ging, waren sie eben sehr viel besser bis fast weg.

Und auch die Erkältung. Am Tag vorher hatte ich mich leicht krank gefühlt. Ich habe für erhöhte Temperatur durch eine Erkältung ein extrem feines Gespür. Ich merke die erhöhte Temperatur schon als deutlich krank (nicht als Hitze) bevor sie überhaupt in dem Bereich ankommt, der als erhöhte Temperatur definiert ist.
Aber als die Temperatur hoch ging, habe ich mich wieder gut gefühlt. Da war die Erkältung schon besser.
Aber ihr müsst es mir auch nicht glauben.


In den Büchern geht es um normale Zyklen. Die Wechseljahre und ihre Kapriolen kommen nur ganz ganz knapp vor. Und deshalb meine Frage in dem Wechseljahres-Thread, ob ihr auch schonmal solche seltsamen Beobachtungen gemacht habt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Prämenopausen-Austauschthread
BeitragVerfasst: 24. März 2024 01:40 
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Ich weiß nicht, auf welche "Bücher" du dich beziehst, aber nein, die Wechseljahre sind abgedeckt mit den Sensiplan Regeln. Dass es sehr frustrierend sein kann, viel klammern zu müssen, steht auf einem anderen Blatt.

Wir nehmen korrekte Auswertungen und die Regeln hier zumindest grundsätzlich ziemlich ernst. Denn ja, sowas wie "hm, ich glaube, mein Körper hat da irgendwie Anlauf genommen, aber dann ist nichts passiert" gibt's immer wieder mal, aber das ist was anderes als "ich hatte da zwei Eisprünge innerhalb eines Zyklus oder vielleicht waren es auch zwei Zyklen nur ohne Blutung". Letztere Aussage würde die Methode und ihre Sicherheit grundlegend in Frage stellen.

Und es mag sein, dass du ein gutes Gespür für deinen Körper hast - aber dir fehlt tatsächlich noch die Erfahrung und auch das Regelwissen, um dieses auch sinnvoll in Bezug zu den gemessenen Werten setzen zu können.

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 Betreff des Beitrags: Re: Prämenopausen-Austauschthread
BeitragVerfasst: 24. März 2024 09:48 
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Inventar

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Bei Krankheit gilt bei Sensiplan im Gegensatz zu allen anderen möglichen Störfaktoren ausdrücklich, dass NICHT auf Vorerfahrungen zurückgegriffen werden kann und jede Krankheit isoliert betrachtet werden muss. Da die Temperatur nicht höher war als deine normale Hochlagentemperatur, ist es nicht erstaunlich, dass du sie nicht als krankhaft gespürt hast. Trotzdem wäre sie hier regelkonform zu klammern.

Hitzewallungen kann man in der Tieflage sehr wohl als Störfaktor ausschließen, nämlich dadurch, dass sie sonst die Temperatur nicht erhöhen. Ich hab z.B. mal direkt während einer gemessen, die Temperatur war kein bisschen erhöht, und auch sonst nie während Hitzewallungsphasen.
Hier kann ich köstvinnas Argumentation
Zitat:
Aber wenn du Hitzewallungen hast, dann musst du diese Werte sowieso klammern,

nicht nachvollziehen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Prämenopausen-Austauschthread
BeitragVerfasst: 24. März 2024 09:58 
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Weil ich das so gelesen hatte, dass diese in direktem Zusammenhang mit den erhöhten Temperaturen stehen. Ich hatte nach dem Absetzen der Pille ein paar Zyklen lang Hitzewallungen und die haben mir an den entsprechenden Tagen die Kurven sehr zerschossen.

Dazu und wichtiger gehört zum Klammern bzw sich entscheiden, nicht zu Klammern, dass man seine Störfaktoren und wie sie die Kurve beeinflussen gut kennt, was wiederum eng mit Regelwissen und korrekt geführten Kurven zusammenhängt. Wenn da also drei Werte einfach so hoch springen, dann halte ich "Hitzewallungen" als Störfaktor unterm Strich für realistischer als "da war ein erster Eisprung". Und darum ging es mir. Deswegen sind gerade am Anfang ja ausführliche Notizen auch so wichtig.

edit: ich reagiere zum Beispiel auf Alkohol komplett unterschiedlich, das hängt ua an der Art des Alkohols. Also ich kann hier regelkonform auf meine Erfahrung zurückgreifen, aber dazu gehörte auch zu beobachten, dass "Alkohol" nicht "Alkohol" ist bei mir.

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 Betreff des Beitrags: Re: Prämenopausen-Austauschthread
BeitragVerfasst: 24. März 2024 10:29 
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höstkvinna hat geschrieben:
Weil ich das so gelesen hatte, dass diese in direktem Zusammenhang mit den erhöhten Temperaturen stehen. Ich hatte nach dem Absetzen der Pille ein paar Zyklen lang Hitzewallungen und die haben mir an den entsprechenden Tagen die Kurven sehr zerschossen.

Dazu und wichtiger gehört zum Klammern bzw sich entscheiden, nicht zu Klammern, dass man seine Störfaktoren und wie sie die Kurve beeinflussen gut kennt, was wiederum eng mit Regelwissen und korrekt geführten Kurven zusammenhängt. Wenn da also drei Werte einfach so hoch springen, dann halte ich "Hitzewallungen" als Störfaktor unterm Strich für realistischer als "da war ein erster Eisprung". Und darum ging es mir. Deswegen sind gerade am Anfang ja ausführliche Notizen auch so wichtig.


Nein, die Hitzewallungen fingen schon ein paar Tage vorher an und gingen noch ein paar Wochen weiter. Bis sich der „richtige“ Eisprung angekündigt hat. Es war nur das beim ersten Temperaturanstieg die Hitzewallungen deutlich nachgelassen haben, was ich interpretiere mit: „da sind gerade wieder mehr Hormone.“
Als sich mein Körper dann auf den „richtigen“ Eisprung vorbereitet hat, wo richtig viel Östrogen für mich beobachtbar war (wirklich ganz ganz ganz eindeutiger Muttermund und dann auch super super eindeutiges S++), haben die Hitzewallungen dann nach weiteren 6-7 Tagen komplett aufgehört.

Und Hitzewallungen sind doch Hitze an der Hautoberfläche im Gesicht und Dekolleté, aber keine innere Hitze. Ich messe ja nicht mit so nem Infrarot-Stirnmessgerät.

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 Betreff des Beitrags: Re: Prämenopausen-Austauschthread
BeitragVerfasst: 24. März 2024 10:33 
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Biensche hat geschrieben:
Meine Theorie ist halt, dass da eine Eizelle, die vorher viel zu wenig Östrogen produziert hat, doch den Sprung gewagt hat, weil sie so extrem aufgefordert wurde, aber dass der Gelbkörper dann genauso miserabel gearbeitet hat wie vorher die Eizelle mit dem Östrogen, so dass letztlich nichts weiter passiert ist. Keine Blutung. Zu wenig Hormone. Zu wenig aufgebaute Schleimhaut.



Nein, das kann nicht sein. Vielleicht hatte sich aber tatsächlich gerade ein Ei zum Sprung vorbereitet (was Östrogenzeichen erklären würde) und wurde dann von der Erkältung (die die Temperatur erklären würde) aufgehalten. Aber es gibt keine zwei Eisprünge in einem Zyklus, auch keine kümmerlichen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Prämenopausen-Austauschthread
BeitragVerfasst: 24. März 2024 10:45 
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Cassia hat geschrieben:

Nein, das kann nicht sein. Vielleicht hatte sich aber tatsächlich gerade ein Ei zum Sprung vorbereitet (was Östrogenzeichen erklären würde) und wurde dann von der Erkältung (die die Temperatur erklären würde) aufgehalten. Aber es gibt keine zwei Eisprünge in einem Zyklus, auch keine kümmerlichen.

Das ergibt für mich schon eher Sinn. Nur dass das Krank/Fiebergefühl am Vortag war und ich mich beim Temperaturanstieg wieder deutlich besser gefühlt habe. Fast wieder gesund. Und an den Tagen danach auch.

Und es würde bedeuten, dass mein Körper drei Anläufe genommen hat für den Eisprung. Eine erste Welle mit Östrogenzeichen, die aber wieder nachgelassen hat, war ja schon recht früh im Zyklus. Dann der erste Temperaturanstieg mit neuen und plötzlichen Öatrogenzeichen. Und der richtige Eisprung mit dieser krassen und langen Phase mit ganz ganz deutlichen Östrogenzeichen.



Eine Eizelle, die es nicht schafft zu springen, kann zir Zyste werden? Das ist doch auch typisch für die Wechseljahre. Aber was passiert, wenn so eine (vielleicht recht neue) Zyste dann doch platzt? Hat sie dann noch eine hormonelle Restaktivität?

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 Betreff des Beitrags: Re: Prämenopausen-Austauschthread
BeitragVerfasst: 24. März 2024 11:19 
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Inventar

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Zitat:
Und Hitzewallungen sind doch Hitze an der Hautoberfläche im Gesicht und Dekolleté, aber keine innere Hitze.

In Studien wurden, allerdings geringe, Erhöhungen der Körperkerntemperatur VOR Beginn von Hitzewallungen festgestellt. Ich denke, man kann sagen, dass die Weiterstellung der Gefäße, die als oberflächliche Hitze wahrgenommen wird, als Reaktion darauf erfolgt (bei einer vermuteten Verringerung des Toleranzbereichs der Körpertemperaturschwankungen, sodass schon geringere Schwankungen der Körperkerntemperatur als zu anderen Lebenszeiten eine Gegenregulation auslösen).

Hier in der ersten Graphik zu sehen.
Zitat:
We found small but significant Tc [body core temperature] elevations before the majority of HFs [hot flashes] and replicated these findings in two subsequent studies


Wenn ich mir den durchschnittlichen Schwankungsbereich von ca. 0,05°C in der Kurve anschaue, würde ich vermuten, dass das im Einzelfall als Störfaktor auftreten kann, oft aber für die Auswertung keine Rolle spielen wird.

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 Betreff des Beitrags: Re: Prämenopausen-Austauschthread
BeitragVerfasst: 24. März 2024 21:34 
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Kurvenjunkie

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Beiträge: 1988
Aus meiner früheren Erfahrung mit extrem langem Warten auf einen Eisprung: ja, da gibts dann oft mehrere "Anläufe" *zustimm*
Zum Thema nach anovulatorischen Zyklen gibt es auch eine Blutung: das liegt an der Definition dass ein Zyklus bis zur nächsten Blutung geht. Daher kann nur entweder ein ES stattfinden - dann ist es nicht mehr anovulatorisch - oder eine Blutung aus anderen Gründen. Und ja, meinem Verständnis nach ist es so, dass sich auch ohne ES Schleimhaut aufbaut, die ab einem gewissen Punkt irgendwie abblutet.

"2 Eisprünge": seh ich auch so, der erste ist so nicht auswertbar und die Temperaturen könnten andere Gründe haben. Es ist ja nicht umsonst so, dass man auch ein Östrogenzeichen auswerten muss. Aber klar können die Hormone da so geschwankt haben, dass du das deutlich gemerkt hast.

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