Ich werde in diesem Jahr 53 und würde meinen, dass sich tatsächlich erst in den letzten anderthalb Jahren stärker ausgeprägte Zeichen bemerkbar machen.
Ich glaube, dass es Frauen (Io

) gibt, bei denen das wesentlich eher einsetzt (und würde da auch genetische Faktoren zum Teil in der Verantwortung sehen).
In der Rückschau gab es bei mir allerdings auch einen Beginn der Veränderungen mit Ende 30, Anfang 40.
Ich hatte veränderte Zyklen, Blutungen und Symptome.
Mittlerweile kann ich mir, auch mit den Informationen hier aus dem Thread, gut vorstellen, dass Hormone zu diesem Zeitpunkt beginnen sich zu verändern und sich das auch deutlich zeigt.
Gefühlt war es dann aber so, dass mein Körper es immer geschafft hat, die Veränderungen zu regulieren. Das Wissen um bzw durch NFP hat mir dahingehend natürlich auch viel Sicherheit und Gefühl für meinen Körper gegeben.
Im Nachhinein erscheint mir vieles noch klarer, was passiert ist (zum Beispiel eine andere Empfindsamkeit für Stress und körperliche Reaktionen darauf).
Nach Veränderungen gab es trotzdem ganz oft längere Phasen, in denen wieder Ruhe einkehrte - manchmal dann eben unter veränderten Bedingungen, die mein Körper aber ausgleichen oder annehmen konnte (und ich als Ganzes auch

).
Ich beschreibe das so ausführlich, weil ich gerne Mut machen möchte.
Um die 40 ist ja genau das Alter, in dem hormonelle Veränderungen beginnen. Das heißt aber nicht in jedem Fall, dass es von da an kontinuierlich schlechter wird - es können stattdessen auch längere Phasen kommen, in denen frau eine Stabilität empfindet.
Für mich war der Start zu dem Zeitpunkt sehr deutlich (und durchaus überraschend

), aber es ging mir bis heute dazwischen immer gut.
Das ist natürlich sehr individuell, aber vielleicht nimmt es etwas Sorge, dass es mit um die 40 anfängt und gar nicht aufhört...
Ach ja, und psychische Belastung war tatsächlich (schon immer bei mir, aber zu dem Zeitpunkt besonders) ein Faktor, der Veränderungen begünstigt hat.
