Die Beipackzettel sind halt die juristische Absicherung für den Fall der Fälle - nicht dass Frau hinterher kommen kann und sagen "ja, wenn ich DAS gewusst hätte ...".
Ich habe beim Beipackzettel für mein Hormonpräparat auch drei Schritte zurück gemacht - war mir auf einmal gar nicht mehr sicher, ob ich das noch will.
Meine Kollegin hat mir nun aber erzählt, dass sie einer amerikanischen Ärztin ("Fachfrau für Wechseljahre") auf Insta folgt (Insta habe ich leider nicht), und diese Frau habe einige der Aussagen widerlegt und es haben sich wohl im Gegenteil günstige Wirkungen gezeigt. [Genauer mag ich gerade nicht drauf eingehen, weil eben nur Hörensagen.]
Was ich damit sagen will: Es ist sicherlich immer gut, auf den eigenen Körper zu schauen, insbesondere was ausgelobte potenzielle Risiken angeht. Aber ein Beipackzettel ist eben in erster Linie eine juristische Absicherung.
Es geht mir jetzt, wo ich das Präparat gemäß der (Über-)Dosierung meines Arztes nehme, so viel besser, dass ich erst merke, in welches "Loch" mich die fehlenden Hormone bugsiert haben ... das finde ich echt erschreckend!
Und es erschüttert mich absolut, dass einer Phase, die immerhin die Hälfte der Weltbevölkerung durchläuft, in der Medizin sooo wenig Aufmerksamkeit und Wissen zuteil wird. Und dass sich selbst viele Frauenärzt*innen da nicht zuständig fühlen. WTF???
Ich vermute ein "Männerproblem" wäre längst gelöst!
Ich wünsche dir, dass du für dich einen guten Weg findest!
