ich überlege mir auch schon seit längerem ob ich mir eine gynefix einsetzen lassen soll.
wenn ich mich eindeutig dafür entschieden habe, werde ich sie mir entweder ende februar oder erst nach dem abi setzen lassen...
werde dann auch einen bericht verfassen, falls es zu diesem thema dann immer noch soviel nachfrage gibt.
eigentlich müsste jeder arzt darüber aufklären, dass die gynefix nicht nur abgehen kann sondern auch in den bauchraum wandern kann, da sie ja ins gewebe "gestochen" wird. wenn sie zu tief gestochen wird, kann sie in den bauchraum wandern.
bei den meisten, die sie verlieren ist sie nicht tief genug gestochen worden oder die gebärmutterwand zu dünn, somit ist dies meistens auf ärztliches versagen zurückzuführen.
ausnahmen bestätigen natürlich auch hier die regel
der neue applikator soll zwar verhindern, dass sie zu tief gestochen wird, jedoch ist es immer noch möglich, da die vom arzt eingestellte sperre durch zuviel druck auch überwunden werden kann.
@ ratlos23 das du soviel pech hattest tut mir leid für dich
vielleicht solltes du dir überlegen, ob du bei dr. tauber bleiben willst und noch genug vertrauen zu ihm hast.
ärzten wie dr. tauber würde ich nicht sehr viel vertrauen schenken. er hat zwar erfahrung im einsetzen, aber mir erscheint es nicht sehr vertrauenswürdig wenn er durch die steigende nachfrage bedingt innerhalb kurzer zeiträume den preis für die gynefix kontinuierlich erhöht.
im med1-thread ist es auch schon mal vorgekommen, dass es verwirrung gab, da er innerhalb eines monats (oder einer woche, weiß es leider nicht mehr genau) total unterschiedliche rechnungen ausgestellt hat.
zu den schmierblutungen kann ich auch nur sagen, was ich aus dem med1-thread mitbekommen habe, dass die schmierblutungen, die ungewöhnlich lange andauerten oder erst nach monaten auftraten, bei den meisten durch eine hormonstörung bedingt waren.
die blutungen hörten bei denjenigen, die diese störung behandeln ließen (homöopathie half auch bei einigen davon) auch nach der zeit dann auf.
dadurch, dass eben viele vorher hormonell verhütet haben, wurden diese hormonstörungen nicht erkannt und machten sich erst später bemerkbar, als die hormone fehlten.
ich kann jeder nur raten, die sich für eine gynefix entscheidet und der ihre gesundheit lieb ist selber viel verantwortung zu übernehmen und auch mal beim arzt nachzuhaken, und sich nicht mit schwammigen formulierungen abspeisen zu lassen.
die meisten ärtze schauen leider viel zu viel aufs geld (gutes beispiel hierfür ist die vertreibung der pille, hormonspirale etc.).
eventuell kann es auch helfen zweitmeinungen einzuholen oder bei zu schlimmen beschwerden auch in erwägung zu ziehen sich in ein krankenhaus fahren zu lassen, vor allem wenn man sich unsicher ist.
die pille oder andere medikamente (außer solche die eine bestimmte einnahmnedauer erfordern) kann man bei beschwerden oder nebenwirkungen einfach absetzen und auf die meinung des arztes sch***en. bei der gynefix geht das leider nicht.
etwas lang geworden, hoffe das nimmt mir niemand hier übel...
