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BeitragVerfasst: 16. Januar 2008 12:01 
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NFP-Gräfin

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Novocaine hat geschrieben:
3. und es steht eben auch NICHT da, dass Werte ausgeklammert werden, bei denen es keine erkennbare Störung in Form einer Temperaturerhöhung gibt. Die Störung ist eben definiert als Überschreiten der Schwankungsbreite der TL. Da aber nur vom Ausklammern von gestörten Werten die Rede ist, ist dann ja die logische Schlussfolgerung, dass Werte innerhalb der normalen Schwankungsbreite drinbleiben. Wobei nochmal gesondert darauf hingewiesen wird, dass beim Tempanstieg nochmal genauer auf Störfaktoren geachtet werden muss, weil Störungen u.U. mit dem Anstieg verwechselt werden können.

Aber es muß auch ein Störfaktor bekannt sein. Das steht doch auch im Leitfaden, oder? Ich hab' ihn jetzt leider nicht hier.
Wenn ein Störfaktor bekannt ist, der Wert aber nicht raussticht aus der üblichen Schwankungsbreite, dann ist er eben nicht gestört. Wir haben es auch so gelernt, daß nur dann ausgeklammert werden darf, wenn ein Störfaktor bekannt ist.


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BeitragVerfasst: 16. Januar 2008 12:25 
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NFP-Gräfin

Registriert: 5. Juli 2005 21:59
Beiträge: 3541
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Rotschopf hat geschrieben:
Wir haben es auch so gelernt, daß nur dann ausgeklammert werden darf, wenn ein Störfaktor bekannt ist.

Dass das so gefordert ist, hab ich auch immer so verstanden. Aber haltet ihr euch tatsächlich immer dran? ;-) Ich klammer durchaus mal einen Wert aus, der offentsichtlich einfach nicht passt.

Novocaine hat geschrieben:
Ich verstehe gerade nicht, wie man sich mit dem Ausklammern zu niedriger Werte eine HL basteln kann, bin ich grade nur zu langsam (hab nen Becher Glühwein getrunken) oder hab nen Denkfehler?

Du könntest, wenn du einen tiefen Wert in einem potentiellen Anstieg ausklammerst, eine Auswertung erst möglich machen. Z.B. dadurch, dass du die Kombination beider Ausnahmeregeln so verhinderst.

Ich hab aber gerade ein Beispiel, wo ich tiefe Werte ausgeklammert hab, weil es mir sinnvoll erschien.
:arrow: Kurve.
Von ZT 26 bis 32 war ich nicht in einem meiner Zuhause und hab da insgesamt untypisch tiefe Werte gemessen.
Hätte ich diese Umgebungswechsel-Werte drin gelassen, läge meine Basislinie 2/10 tiefer und so tief war sie überhaupt noch nie. Die 1. hM wäre einen Tag früher gewesen, freigeben können hätte ich mir 2 Tage eher, da ich keine Ausnahmeregel gebraucht hätte.
In der Nachbetrachtung wäre das zwar vermutlich okay gewesen, aber die vorsichtigere Variante ist in diesem Fall die mit Ausklammern.

Ich denke, man muss das einfach im Einzelfall betrachten und dann schauen, ob irgendwo Risikopotential besteht. Und das kann es sowohl geben, wenn man ausklammert (indem man eine Auswertung möglich macht) als auch, wenn man nicht ausklammert (indem man die Basislinie runterzieht).

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BeitragVerfasst: 16. Januar 2008 12:30 
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NFP-Gräfin

Registriert: 20. März 2006 00:46
Beiträge: 3618
Imandra hat geschrieben:
Rotschopf hat geschrieben:
Wir haben es auch so gelernt, daß nur dann ausgeklammert werden darf, wenn ein Störfaktor bekannt ist.

Dass das so gefordert ist, hab ich auch immer so verstanden. Aber haltet ihr euch tatsächlich immer dran? ;-) Ich klammer durchaus mal einen Wert aus, der offentsichtlich einfach nicht passt.

Ich hab' (glaube ich *kopfkratz*) auch immer mal wieder was ausgeklammert, was mir zu hoch erschien. Mache ich jetzt aber nicht mehr. Ich müßte mal meine ganzen Kurven wieder auf Vordermann bringen *pfeif*.

Zu Deiner Kurve mit den niedrigen ausgeklammerten Werten: Darf ich die mal im nächsten Kurs zeigen? Würde mich sehr interessieren, was die Ausbilderinnen dazu sagen.


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BeitragVerfasst: 16. Januar 2008 12:33 
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NFP-Gräfin

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Klar darfst du, ich bin doch gern Studienobjekt. :mrgreen:

In N&S steht doch auch übrigens, es sei in der Regel nicht erforderlich, tiefe Werte auszuklammern, oder? Da steht nicht, dass es nie erforderlich oder gar unzulässig sei.

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BeitragVerfasst: 16. Januar 2008 12:36 
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NFP-Prinzessin

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Ich hab auch schon zu hohe Werte ausgeklammert, die keinen Störfaktor hatten (siehe Kurve 1) und ich hab schon zu niedrige Werte während des Anstiegs ausgeklammert (siehe Kurve 13). Ich weiß, dass das nicht regelkonform ist und ich hab mir auch erst dann freigegeben, als die Kurve auch ohne Ausklammern auswertbar war, aber ich weiß auch, dass jedesmal, wenn ich bei meinem Freund schlafe und so extrem spät ins Bett gehe und das eine Woche lang - die Werte unnatürlich absacken. Das nur mal nebenbei ;-)


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BeitragVerfasst: 16. Januar 2008 14:53 
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Kurvenjunkie

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Imandra hat geschrieben:
Du könntest, wenn du einen tiefen Wert in einem potentiellen Anstieg ausklammerst, eine Auswertung erst möglich machen. Z.B. dadurch, dass du die Kombination beider Ausnahmeregeln so verhinderst

Ich hab aber gerade ein Beispiel, wo ich tiefe Werte ausgeklammert hab, weil es mir sinnvoll erschien.
:arrow: Kurve.
Von ZT 26 bis 32 war ich nicht in einem meiner Zuhause und hab da insgesamt untypisch tiefe Werte gemessen.
Hätte ich diese Umgebungswechsel-Werte drin gelassen, läge meine Basislinie 2/10 tiefer und so tief war sie überhaupt noch nie. Die 1. hM wäre einen Tag früher gewesen, freigeben können hätte ich mir 2 Tage eher, da ich keine Ausnahmeregel gebraucht hätte.


Das war doch alles genau so meine Argumentation ;-) Dass tiefe Werte im Tempanstieg auszuklammern natürlich kritisch ist, aber in der TL eben auch teilweise sinnvoll, wenn eine Störung über 6 Tage hinweg die Temp runterzieht. Als Beispiel hab ich das gleiche - Umgebungswechsel, dabei sinkt meine Temp auch. Ihc sag ja gar nicht dass man das Ganze nicht kritisch oder im Einzelfall betrachten sollte und ich hab auch noch keine tiefen Werte ausgeklammert, aber so eine starre Regelung wie "zu tiefe Werte werden niemals ausgeklammert" halte ich nicht für sinnvoll (und würde mich nicht dran halten ;-) )


Imandra hat geschrieben:
Klar darfst du, ich bin doch gern Studienobjekt. :mrgreen:

In N&S steht doch auch übrigens, es sei in der Regel nicht erforderlich, tiefe Werte auszuklammern, oder? Da steht nicht, dass es nie erforderlich oder gar unzulässig sei.


Wo steht das denn? Ich hab zu tiefen Werten gar nix gesehen, vielleicht hab ich schlampig gelesen. Nur dass da eben die Störung als zu hoher Wert definiert ist.

Rotschopf: Ja, natürlich muss zu dem zu hohen Wert auch noch ein Störfaktor dazukommen, ich hatte ja extra noch geschrieben dass eben auch nirgends steht dass zu hohe Werte ohne Störfaktor ausgeklammert werden dürfen.

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Henrietta, 36, ohne Kind und Kegel, mit Gynefix


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BeitragVerfasst: 16. Januar 2008 15:48 
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Moderatorin

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Novocaine hat geschrieben:
Imandra hat geschrieben:
In N&S steht doch auch übrigens, es sei in der Regel nicht erforderlich, tiefe Werte auszuklammern, oder? Da steht nicht, dass es nie erforderlich oder gar unzulässig sei.


Wo steht das denn? Ich hab zu tiefen Werten gar nix gesehen, vielleicht hab ich schlampig gelesen. Nur dass da eben die Störung als zu hoher Wert definiert ist.


In meiner (älteren) Ausgabe steht es auf Seite 59, ziemlich am Ende von "Störungen/2. Unterschiedliche Messzeiten" und bezieht sich auf eine Beispielkurve mit zwei hohen Wochenendwerten und einem sehr früh gemessenen tiefen Wert.

N&S hat geschrieben:
Im Gegensatz dazu [Anm.: das Ausklammern der spät gemessenen und gestörten Wochenendwerte] ist dies bei einem unter dem Tieflagenniveau liegenden Wert normalerweise nicht notwendig…

Wobei man dann das "normalerweise" und das "notwenig" und auch das "bei einem … Wert" beachten muss. Da steht jedenfalls nicht, dass man sechs aufeinanderfolgende nach unten gestörte Werte nicht ausklammern darf ;-) Das wäre ja u. U. "notwendig"!

Viele Grüße
Lola

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BeitragVerfasst: 16. Januar 2008 16:00 
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Kurvenjunkie

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Stimmt, da steht es. In meiner Ausgabe auf S. 66 und dazu gibt es die Beispielgrafik.
Also sind Störwerte nicht unbedingt nur erhöhte Werte (dann sollten sie aber auch ihre Definition klarer schreiben eigentlich), müssen aber eben nicht unbedingt ausgeklammert werden, sondern nur wenn es "notwendig ist". Alles klar (so handhaben es ja die meisten hier auch).

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Henrietta, 36, ohne Kind und Kegel, mit Gynefix


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BeitragVerfasst: 16. Januar 2008 22:05 
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NFP-Gräfin

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Novocaine hat geschrieben:
dann sollten sie aber auch ihre Definition klarer schreiben eigentlich

Die Definition ist "übliche Schwankungsbreite überschreiten" und das geht nach oben wie nach unten. ;)

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BeitragVerfasst: 17. Januar 2008 11:38 
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Kurvenjunkie

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Imandra hat geschrieben:
Novocaine hat geschrieben:
dann sollten sie aber auch ihre Definition klarer schreiben eigentlich

Die Definition ist "übliche Schwankungsbreite überschreiten" und das geht nach oben wie nach unten. ;)


Hm, stimmt eigentlich, streng gesehen. Irgendwie hieß das für mich aber intuitiv eben nach oben überschreiten, sonst hieße es doch eigentlich eher unterschreiten, oder *hä*
Also nicht dass ich mich sonst an sowas aufhänge, aber auf diese Auslegung bin ich bisher von selbst wirklich noch nicht gekommen, also ist es vielleicht für Langsamdenker zu missverständlich formuliert ;-)

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Henrietta, 36, ohne Kind und Kegel, mit Gynefix


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BeitragVerfasst: 18. Januar 2008 19:40 
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Hochlagenjunkie

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so, bin hier gelandet aufgrund eines hinweises von imandra im anfängerfaden.
@imandra,
deine 26. kurve ist wirklich ein schönes beispiel für das sinnvolle ausklammern von zu tiefen werten, finde ich.
mich stört an N&S ein bißchen, dass alles allzu glatt und easy dargestellt wird. ich denke, dass ein beispielzyklus wie dein 26. die klarheit insgesamt sogar eher erhöhen würde aber anscheinend war das bestreben der autoren alles so einfach wie möglich darzustellen, was ja vielleicht auch seine berechtigung hat.

@novocaine
Zitat:
Irgendwie hieß das für mich aber intuitiv eben nach oben überschreiten, sonst hieße es doch eigentlich eher unterschreiten, oder verwirrt
also ich denke überschreiten ist in beide richtungen gemeint.

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BeitragVerfasst: 18. Januar 2008 19:42 
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NFP-Prinzessin

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Überschreiten heißt im deutschen Sprachgebrauch aber etwas anderes als unterschreiten, das kann also gar nicht in beide Richtungen gemeint sein (siehe Geschwindigkeiten z.B.).


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BeitragVerfasst: 18. Januar 2008 19:57 
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Hochlagenjunkie

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Beiträge: 648
@estreya
hm, klar es gibt die unterscheidung überschreiten und unterschreiten. allerdings denke ich, dass überschreiten auch als übergeordnetes wort für beide begriffe verwendet wird.
stell dir etwas vor, das vor dir liegt, etwas breites. und dann sagt jemand "wenn die breite überschritten wird" - dann denkt man ja auch an die linke und an die rechte seite.
jedenfalls könnte man sicher diese stelle im buch unmißverständlicher formulieren.

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BeitragVerfasst: 18. Januar 2008 20:01 
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NFP-Prinzessin

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Beiträge: 5884
An anderer Stelle im Buch steht, dass ein Störfaktor nur ein zu hoher Wert ist und ein zu tiefer ist überhaupt kein Störfaktor. Beides zusammen sollte schon Klarheit ergeben. Und der Satz, dass zu tiefe Wertee in der Regel nicht ausgeklammert werden, gibt dem Ganzen dann ja den Rest.
Ausnahmen sind dann sowas wie Imandras Fall, aber damit geht sie auch kein Risiko ein. Würde man während des Anstiegs ausklammern, würde man eins eingehen.


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BeitragVerfasst: 18. Januar 2008 20:03 
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NFP-Gräfin

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Estreya hat geschrieben:
Überschreiten heißt im deutschen Sprachgebrauch aber etwas anderes als unterschreiten, das kann also gar nicht in beide Richtungen gemeint sein (siehe Geschwindigkeiten z.B.).

Wie kann man denn eine Breite unterschreiten? ;-)
Das ist eine sachlich korrekte und eindeutige Ausdrucksweise. Wenn im mathematischen Sinn - und den hat es hier - eine Abweichung überschritten wird, dann geht das sowohl in die eine, wie auch in die andere Richtung. Das ist was anderes, als einen Temperaturwert zu überschreiten.

Denk mal gar nicht an eine Zykluskurve, sondern meinetwegen an eine Sinuswelle. Die schlägt nach oben und nach unten aus, der Peak weicht nach beiden Richtungen exakt gleich von der Nullstelle ab. Und diesen Ausschlag kannst du in beide Richtungen erhöhen.

Haselmaus hat geschrieben:
mich stört an N&S ein bißchen, dass alles allzu glatt und easy dargestellt wird.

Es würde sonst schon ein ziemlicher Wälzer werden und verwirrend, wenn man alle Eventualitäten abdecken wollte. Normalerweise stellen zu tiefe Werte eben überhaupt kein Problem da und da lohnt es sich nicht, -zig Anwenderinnen aufzumischen. ;)

Edit:
Estreya hat geschrieben:
An anderer Stelle im Buch steht, dass ein Störfaktor nur ein zu hoher Wert ist und ein zu tiefer ist überhaupt kein Störfaktor.

Wenn du mir sagst an welcher, lass ich mich gern überzeugen.

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