Hi,
ich mach mich da auch nicht verrückt.
Ich halte es auch für eine realistische Vorstellung, daß die Pharmaindustrie ihre Absatzmärkte vergrößern will
Ich kenne drei kinderlose Frauen, die lebenslang menstruiert haben (teilweise nahmen Sie nicht mal die Pille) und sie bekamen mit ca. 50 J. - natürlich zufällig - alle Brustkrebs. Aber keinen Eierstockkrebs!
Es gilt ja als gesichert, daß eine Schwangerschaft mit Stillen im Alter bis 26 Jahre, vor Brustkrebs schützt.
Aber eine Schwangerschaft über 30 kann das Brustkrebsrisiko wieder erhöhen.
Und die Pille, die angeblich vorteilhaft hinsichtlich Eierstockkrebs sein soll, ist auch wieder brustkrebsfördernd.
Man könnte sich also allenfalls die Krebsart aussuchen

deren Risiko man stärker eingeht...
Ich weiß nur, daß die Hormonersatztherapie zunächst auch als sehr vorteilhaft galt, sie sollte die Frauen in der Menopause vor Herzinfarkt etc. schützen. Erst Jahrzehnte später kam heraus, daß gar kein Schutz davor da war! Im Gegenteil, das Risiko soll sogar steigen!
Leider ist es auch immer so, daß nur die Forschungsarbeiten gesponsort werden, die dem Sponsor Vorteile bringen. Die Pharmaindustrie läßt dann auch nur ihre Lieblingstheorien untersuchen, da sie kein (finanzielles) Interesse an der Untersuchung von Risiken etc. hat.
Auch bei der statistischen Auswertung selbst, gibt es immer wieder gravierende(!) Fehler, die sicher in voller Absicht begangen werden. Das hat mir mein Statistik-Prof erläutert, der es wissen muß.
Ein weiteres Riesenproblem in der Forschung sind die Tierversuche. Damit läßt sich erst mal einige Jahre lang der "Beweis" halten, das Medikament sei unschädlich. Nur ist ein menschlicher Organismus nun mal in der Praxis eben doch ganz anders, als wenn man die Substanzen an Versuchstieren testet.
Ich würde in meinem Fall auch sagen, daß die jahrelange Pilleneinnahme mir dauerhaft geschadet hat (mit Unterbrechungen insgesamt 10 Jahre). Zuvor hatte ich nie Migräne, einen regelmäßigen 28 T. Zyklus etc.
Danach und seitdem hab ich Migräne, teilweise unregelmäßie Zyklen (lange Zeit waren sie zu lang, es fehlten Eisprünge etc.) und vor allem eine Gelbkörperhormonschwäche, durch die der Zyklus abrupt endet.
Ich glaube der Pharmaindustrie so schnell nichts mehr. Angeblich tolle "Light"-Pillensorten hatten später Todesfälle etc. Man weiß ja leider erst nach Jahrzehnten, wie sie praktisch wirken.
Ich nehm daher gerne hin, eine natürliche Frau zu sein

mit allen natürlichen Risiken, die man uns einzureden versucht.
Ich mach mir auch keine Sorgen, wir leben ja auch ganz anders als die Naturvölker oder Urmenschen. Wir haben Wärme und Vitamine etc. und ein viel leichteres Leben, das gleicht bestimmt auch viele Risiken wieder aus.
Sorglose Grüße,
Blindschleiche