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 Betreff des Beitrags: Re: Mammographie oder Brust-Ultraschall oder beides?
BeitragVerfasst: 22. August 2022 20:49 
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NFP-Königin

Registriert: 21. Oktober 2006 10:07
Beiträge: 7588
Ich hab immer Sorgen bzgl Röntgenbelastung. :oops:


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 Betreff des Beitrags: Re: Mammographie oder Brust-Ultraschall oder beides?
BeitragVerfasst: 22. August 2022 21:32 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 15. August 2007 11:51
Beiträge: 319
Vielen Dank für die Mutmach-Posts. Leider findet man für jede Stimme, die sagt "tut gar nicht weh", immer eine, die das Gegenteil behauptet. Ich bin nicht wehleidig oder zimperlich, aber ich habe schon diverse Berichte gehört von übergriffigen Röntgenassistentinnen, die meinten, man solle sich nicht so anstellen, und die immer weiter gequetscht haben, auch wenn stopp gesagt wurde.

Die Tut-nicht-weh-Fraktion: Wie steht es denn generell um die Druckempfindlichkeit Eurer Brüste? Könnt Ihr z.B. bequem auf dem Bauch liegen?


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 Betreff des Beitrags: Re: Mammographie oder Brust-Ultraschall oder beides?
BeitragVerfasst: 22. August 2022 21:50 
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NFP-Gräfin

Registriert: 31. Dezember 2006 22:35
Beiträge: 4145
Wohnort: Mittelfranken
NFP seit: 1989-2008
Ich bin eher empfindlich. Auf dem Bauch liege ich aus anderen Gründen nicht gern. Aber meine Brust ist eher weich und locker und braucht nicht viel Druck, um flach gepresst zu werden. Insofern sagt das vielleicht nicht viel aus.

_________________
Tuscany, neurodivers , 60, mit Mann und 4 erwachsenen Kindern, seit 2009 ohne Eierstöcke, Brustkrebs 08 und 25


Zuletzt geändert von Tuscany am 22. August 2022 21:55, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Mammographie oder Brust-Ultraschall oder beides?
BeitragVerfasst: 22. August 2022 21:55 
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alte Häsin

Registriert: 14. Januar 2008 09:50
Beiträge: 1475
Wohnort: NRW
Zur Zeit der Mammographie waren die Brüste extrem empfindlich, also never ever auf dem Bauch liegen, Treppe runter gehen manchmal nur mit brüste festhalten mit den Händen, BH reichte nicht *ko*
Aber ich habe für mein Alter sehr wenig Drüsengewebe, viel Fett. Ich hätte vorher niemals damit gerechnet, dass es aushaltbar wäre. Klar, war nicht angenehm, aber nicht wirklich schlimm.

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Seit 03/2023 mit Sohnemann unterwegs um das Abenteuer Familie zu erforschen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Mammographie oder Brust-Ultraschall oder beides?
BeitragVerfasst: 22. August 2022 22:09 
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alte Häsin

Registriert: 14. Januar 2008 09:50
Beiträge: 1475
Wohnort: NRW
Zu spät für Edith: möchte noch hinzufügen, dass ich selbst nicht finde, dass ich wenig Drüsengewebe habe, das sagen nur die Profis. Ich taste regelmäßig selbst und finde, da ist schon einiges. Beutel Tiefkühlerbsen trifft vom Gefühl her schon zu.
Also was ich sagen will: ich glaube, das kann man nicht selbst einschätzen und somit auch nicht wirklich selbst einschätzen, wie leicht sich die Brüste plattdrücken lassen

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Seit 03/2023 mit Sohnemann unterwegs um das Abenteuer Familie zu erforschen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Mammographie oder Brust-Ultraschall oder beides?
BeitragVerfasst: 24. August 2022 12:33 
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Inventar

Registriert: 22. Dezember 2013 21:02
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Wohnort: vor den 7 Bergen
In Ö gibt es kostenlose Mammografie ab 45 alle 2 Jahre, ab 40 mit Anmeldung auch. Habe also schon ein paar Einladungen per Brief bekommen, habe aber keine wahrgenommen und werde das wahrscheinlich auch weiterhin so halten.

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 Betreff des Beitrags: Re: Mammographie oder Brust-Ultraschall oder beides?
BeitragVerfasst: 24. August 2022 12:41 
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NFP-Königin

Registriert: 21. Oktober 2006 10:07
Beiträge: 7588
Sopherl, darf ich fragen, aus welchen Gründen? Beginne mir ja grad Meinung zu bilden für mich.


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 Betreff des Beitrags: Re: Mammographie oder Brust-Ultraschall oder beides?
BeitragVerfasst: 24. August 2022 13:07 
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Inventar

Registriert: 22. Dezember 2013 21:02
Beiträge: 2477
Wohnort: vor den 7 Bergen
Ich habe offenbar keinerlei familiäre Vorbelastung, und das Risiko, einen falsch-positiven Befund zu bekommen (falsch i.S. von nichts Bösartiges) und massenhaft Stress wg. nichts zu haben, ist m.W. nicht so klein.
Abgesehen davon fühle ich mich von allem Gynäkologischen nicht sonderlich betroffen. Habe nicht viel Identifikation mit meinem Geschlecht, mich nur daran gewöhnt. War in meinem Leben nur 2x bei einem Gyn.

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 Betreff des Beitrags: Re: Mammographie oder Brust-Ultraschall oder beides?
BeitragVerfasst: 13. Dezember 2023 21:08 
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Fingerwundschreiberin

Registriert: 1. Februar 2009 14:54
Beiträge: 936
Ich habe nun auch meine erste Mammographie hinter mir und richtig weh getan hat es nicht.
Edit: Ich wollte das zuerst nicht, dann habe ich aber von einer Bekannten gehört, deren Krebs aufgrund der Mammographie sehr früh erkannt wurde und per US wohl nicht erkennbar gewesen wäre. Das ging mir doch ziemlich nahe... jetzt hat sie nur noch eine Brust, ist aber soweit gesund.
Ich würde gerne in den Jahren dazwischen auch Ultraschall machen lassen, von mir aus auch selbst bezahlt, aber wie wende ich mich da an das Brustzentrum, ohne Überweisung?


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 Betreff des Beitrags: Re: Mammographie oder Brust-Ultraschall oder beides?
BeitragVerfasst: 14. Dezember 2023 01:01 
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NFP-Königin

Registriert: 21. Oktober 2006 10:07
Beiträge: 7588
Ist der Ultraschall da nicht bei der normalen Vorsorge möglich?

Ich wollte Mammographie auch immer nicht machen lassen, hauptsächlich wegen der Strahlenbelastung. Aber vielleicht sollte ich doch..? Ab welchem Alter ist das Standard?


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 Betreff des Beitrags: Re: Mammographie oder Brust-Ultraschall oder beides?
BeitragVerfasst: 14. Dezember 2023 13:58 
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Fingerwundschreiberin

Registriert: 1. Februar 2009 14:54
Beiträge: 936
Ich würde wenn dann lieber in einem Brustzentrum Ultraschall machen, weil die erfahrener sind.
Ab 50 wird man zur Mammographie eingeladen, da bekommt man ein Schreiben.


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 Betreff des Beitrags: Re: Mammographie oder Brust-Ultraschall oder beides?
BeitragVerfasst: 23. Dezember 2023 19:04 
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NFP-Königin

Registriert: 28. Januar 2005 09:52
Beiträge: 9081
Wohnort: Bayern
Sopherl hat geschrieben:
In Ö gibt es kostenlose Mammografie ab 45 alle 2 Jahre, ab 40 mit Anmeldung auch. Habe also schon ein paar Einladungen per Brief bekommen, habe aber keine wahrgenommen und werde das wahrscheinlich auch weiterhin so halten.

Ich möchte den Strang aus Gründen hochholen.

Ich war vorgestern bei der Mammographie und der Radiologie hat mir erzählt, daß in Deutschland nun auch ab 45 Jahren zweijährig gescreent wird.

Ich fand die Untersuchung übrigens überhaupt nicht schlimm.
Die Röntgenassistentin war so "besonders", das ich den Ablauf zu keinem Zeitpunkt peinlich, seltsam, übergriffig oder komisch fand. Es war richtig entspannt und die Untersuchung ansich fand ich weder schlimm, noch schmerzhaft.

Was ich eigentlich sagen möchte:
Die Angst vor der Untersuchung sollte niemanden davon abhalten hinzugehen.

Bei mir wurde im Anschluss der Auswertung gleich noch ein Ultraschall gemacht und der Arzt hat sich dabei viel Zeit gelassen und währenddessen ganz viel erklärt. Ich fühlte mich sehr gut aufgehoben.

Bitte keine Angst vor der Mammographie, das ist echt nicht nötig.
Mich beschäftigt da einzig die Strahlenbelastung. *kopfkratz*

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Schnecke
Nach weit mehr als 20 Jahren und 3 Wunschkids, Dank Menopause , in Nfp-Pension.


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 Betreff des Beitrags: Re: Mammographie oder Brust-Ultraschall oder beides?
BeitragVerfasst: 23. Dezember 2023 21:41 
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Fingerwundschreiberin

Registriert: 1. Februar 2009 14:54
Beiträge: 936
schnecke hat geschrieben:
Bitte keine Angst vor der Mammographie, das ist echt nicht nötig.

Grundsätzlich sehe ich das auch so, trotzdem sehe ich auch negative Aspekte daran und finde es nachvollziehbar, wenn sich jemand dagegen entscheidet.

Für mich selbst war die Untersuchung nicht schmerzhaft, das hängt aber wohl vom individuellen Brustgewebe ab, ich kann also nichts darüber sagen, wie es für andere Frauen ist.

Negativ finde ich auch die Wartezeit von einer Woche. Beim Ultraschall hat man quasi live das Ergebnis. Bei der Mammographie nicht, und ich muss schon sagen, dass ich diese Woche Wartezeit auch als belastend empfunden habe. Hätte ich vorher gar nicht gedacht. Wie es mir bei einer Verdachtsdiagnose gegangen wäre, die dann durch weitere Untersuchungen hätte ausgeschlossen oder bestätigt werden müssen, möchte ich mir lieber nicht vorstellen. Und die Möglichkeit falsch-positiver Befunde ist nunmal gegeben, das steht ja auch in den Aufklärungsblättern so drin.

Ich bin selbst auch erst nach einigen krassen Krebsfällen in meinem Umfeld zur Mammographie gegangen. Ich habe das Thema Krebs dann ohnehin nicht mehr aus meinem Kopf gekriegt, da war es mir dann lieber, wenigstens an einer Stelle eine kleine vorläufige Gewissheit zu haben.


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 Betreff des Beitrags: Re: Mammographie oder Brust-Ultraschall oder beides?
BeitragVerfasst: 23. Dezember 2023 22:33 
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NFP-Königin

Registriert: 28. Januar 2005 09:52
Beiträge: 9081
Wohnort: Bayern
Reine *zustimm*
Ich wollte eigentlich nur die Angst vor der Untersuchung ansich nehmen. Insbesondere vor dem Ablauf und Schmerzen.

Ich hatte zB gar keine Wartezeit bis zur Diagnose.
Erst Bilder machen und 15 Min später hat der Arzt, der die Aufnahme ausgewertet hatte, persönlich bei mir US gemacht und währenddessen alles besprochen.
Diese Wartezeit stelle ich mir aber wirklich ganz arg schlimm vor, Verdachtsmoment hin oder her.

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Schnecke
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 Betreff des Beitrags: Re: Mammographie oder Brust-Ultraschall oder beides?
BeitragVerfasst: 11. Februar 2024 20:49 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 24. August 2010 13:02
Beiträge: 311
Ich arbeite in der Tumordokumentation und dokumentiere Brustkrebsfälle.
Unser Krankenhaus ist DKG zertifiziert an zwei Standorten zu je etwa 100 Fälle pro Jahr.

Aus dieser Erfahrung würde ich immer Sonographie und Mammographie machen.
Gerade Mikrokalk wird oftmals nur in der Mammographie entdeckt und meist ist es dann noch die Vorstufe (ductales Karzinom in Situ).
Es gibt aber auch Auffälligkeiten die nur in der Sonografie zu sehen sind. Von daher, ich mach definitiv beides.
Ab 2025 ists soweit mit dem offiziellen Screening.

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Alles was du nie vergisst, alles was unsterblich ist - In liebe für meine Sternchen und eure Sternchen
Mami von zwei wundervollen Kindern 08/11 und 10/13


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