Wiesel hat geschrieben:
Io, das ist genau, wovor ich mich etwas fürchte

bin ja erst 36 (bald 37), sehe etwas jünger aus, und hab trotzdem schon so Zyklusprobleme. Ich fühl mich noch viel zu jung dafür. Außerdem entspreche ich in vielem wohl "dem Schönheitsideal" und will mich an den Gedanken, dass sich das ändert, so gar nicht gewöhnen

ich Torschlusspanik, dass die "guten" Jahre bald vorbei sind
Das mit dem Wanderweg ist gut

allerdings hab ich schon immer chronische Schmerzen-wo, wechselt alle paar Jahre mal. So easy is der Wanderweg nicht

Ich bin 10 Jahre älter als Du und meine Haltung zum Thema ist nicht vom Himmel gefallen.

Mit 36 war ich an einem komplett anderen Punkt als jetzt und noch vor einem dreiviertel Jahr bin ich in Panik geraten bei der Vorstellung, dass ich wegen der verflixten Achillessehnen vielleicht nie wieder richtig gehen kann.
Will sagen: Mach Dir keinen Druck, es ist eine Entwicklung und fällt eben nicht vom Himmel. Und nicht alles daran ist schlecht - es ist nur anders und erstmal ungewohnt.
Vor 13 Monaten habe ich aufgehört mir die Haare zu färben; ehrlich gesagt weil ich es Leid war und gefärbte Haare eben letztendlich
gefärbt aussehen und nicht natürlich. Und ich habe nicht nur ein paar Silberlinge sondern richtig viele weiße Haare. Ich war der festen Überzeugung, dass das Kacke aussehen wird - tut es aber nicht.

Es gefällt mir wider Erwarten richtig richtig gut.
Das ist jetzt zugegeben ein auf Äußerlichkeiten bezogenes Beispiel (aber ich denke, dass jede hier Weiblichkeit in Verbindung mit dem Zyklus anders definiert und das Beispiel mit den Haaren auf einer Ebene ist, die leicht nachvollziehbar ist). Altern heißt nicht, dass Dein Leben/Deine Sexualität/Attraktivität vorbei ist - es bewegt sich jedoch auf einer anderen Ebene. Es ist ein Prozeß.

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Planet io kurvt auf Umlaufbahn

umschwirrt von zwei maunzenden Satelliten und einem zeitlosen Leitstern ✹
„Wenn Sie sich verwirrt fühlen, fassen Sie sich ein Herz: Sie sind nur in Kontakt mit der Wirklichkeit.“ Dean Rusk