Ende 2017 habe ich mir die Gynefix einsetzen lassen und war eigentlich immer sehr zufrieden. In letzter Zeit habe ich jedoch das nagende Gefühl, dass durch die Gynefix meine Mens sicht nicht nur ein bisschen, sondern wirklich extrem veränderte. Hatte ich vorher eher leichte bis normale Blutung und das oft auch nur an wenigen Tagen, habe ich inzwischen wirklich starke Blutungen und komme im Schnitt auf 200 bis 250ml. Das meiste davon an ein bis zwei Tagen. Plus gefühlt ständig SB und ohne extra eingenommene Eisentabletten, wird mein Zyklus auch immer kürzer. Wenn ich es schaffe, dass zumindest mein HB Wert innerhalb eines Zyklus halbwegs ok ist, ist mein Zyklus auch wieder eher um die 30 Tage. Ansonsten sind es 25/26 Tage. Der Prozess war schleichend, es wurde mit der Zeit immer mehr Blutungsmenge und erst nach einer Zeit fiel mir auch auf, dass mein Zyklus so kurz war. (war eine Weile nicht hier und hatte mir jetzt 2 Jahre immer nur ZT1 im Kalender markiert, aber nicht wirklich verglichen).
Meine FÄ meint, "ich habe Ihnen doch gesagt, dass die Mens stärker werden kann." Ähm ja, nicht hilfreich. Denn ich empfinde "stärker werden kann" und Blutungs-Menge mind. verdrei- bis -vierfacht, einfach deutlich unterschiedlich.
Irgendwie mag ich gleichzeitig die "Freiheit", die mir die Gynefix (außerhalb der Mens) gibt, nicht so leicht aufgeben.

Spätestens zur Mens-Zeit, bin ich jedoch wieder genervt.

Ich bin nun selbst in dem Zwiespalt, ob ich erst mal schauen sollte, meinen Eisenspiegel wieder aufzupeppeln und weiter beobachten, da die Gynefix ggf. nur eine kleine Stellschraube war, die meinen immer schon recht grenzwertigen Ferritin-Wert einfach den letzten Rest gab oder ob ich erst mal "Ruhe reinbringen" sollte, also Gynefix raus, Eisen aufpeppeln und dann mal schauen, was mein Zyklus in Zukunft so bringt?
Hat noch jemand so stark auf die Gynefix reagiert? Wenn ja, gibt es Erfahrungen im Vergleich zu anderen IUPs?
Danke.
