Vielen Dank für deine Antwort. Du hast sicherlich Recht mit deinem Aspekt der Bequemlichkeit, aber das will er sich aktuell noch nicht eingestehen und ich möchte ihm das auch gar nicht vorwerfen. Für mich selbst ist der Gedanke aber durchaus wichtig, da ich mich aktuell mit Selbstvorwürfen wirklich fertig mache.
Auf die Kurven geguckt hat er im Übrigen nie. Ich habe ihm eingangs alles erklärt (sind seit zwei Jahren ein Paar) und es ihm offen gelassen, ab wann er in der unfruchtbaren Zeit das Kondom weg lassen möchte. Nach zwei Zyklen war er dann so weit und bis auf seine Frage, ob wir schon sicher seien, lag die Verantwortung immer bei mir.
Ich gebe ihm alle Zeit, die er braucht, um zu realisieren, was hier auf ihn zukommt. Ich glaube, selbst Väter geplanter Schwangerschaften sind erstmal völlig ...

"Oh Gott, will ich das? Bin ich bereit? Ist mein Leben jetzt vorbei?" Mir geht es genauso und ich kann alle drei Fragen aktuell mit nein, nein und ja beantworten

Das kann morgen aber schon wieder ganz anders aussehen.
Es ist schön zu lesen, dass sich bei dir trotz anfänglicher Höhen und Tiefen alles geregelt hat und du heute glücklich auf dein Leben blickst. Mir macht dieser Umstand auch einen gewaltigen Strich durch meine Lebensplanung und John Lennons Floskel "Life is what happens to you while you're busy making other plans" war wohl nie wahrer.
Tief in mir weiß ich aber so oder so: Ich bin eine mutige, lebensbejahende und starke Person und es gibt nichts, was ich nicht schaffen könnte. In diesem Sinne: komme, was wolle!
