Interessant, dass dieser Thread nun oben ist. Mir brennt das Thema auch unter den Nägeln.
Ich bin 33, hab eine 8-jährige Tochter. Mein Partner ist ein Jahr älter und hat einen kleinen Sohn. Gemeinsam haben wir also zwei Kinder und fühlen uns komplett. In den ersten 1,5 Jahren der Beziehung war ein gemeinsames leibliches Kind immer mal wieder Thema - die Hormone

aber mittlerweile kann ich mir ein weiteres, gemeinsames Kind so gar nicht mehr vorstellen. Nicht mit meinem Partner, nicht in diesem Setting und für mich auch nicht. Ich genieße es, immer mehr Freiheiten zu kriegen und möchte auch nicht noch einmal schwanger sein. Und dennoch ist da manchmal diese Melancholie, dass es kein gemein gezeugtes Menschenkind geben wird, ein „Produkt“ unserer Liebe und Beziehung, ein gemeinsames Kind für die Nachwelt als Beweis unserer Liebe - schwer zu beschreiben, denn eigentlich bin ich zu jeder Mens wieder froh, dass ich nicht schwanger bin (obwohl wir streng nfp machen)
Eigentlich wär mir ganz recht, wenn ich eine OP vornehmen lassen würde, aber ich habe Angst vor der psychischen Komponente: jetzt will ich nicht, aber könnte. Dann könnte ich nicht mehr, selbst wenn ich wollte. Dabei will ich ja nicht... will ich dann irgendwann, weil ich nicht mehr kann?. ich dreh mich da im Kreis, habe Angst, dass diese Unfruchtbarkeit, die Endgültigkeit doch irgendwas auslöst. Dabei wird es kein Kind mehr geben... vielleicht bin ich einfach noch nicht soweit?
Ein spannendes Thema, zumal ich erst gestern von einer erfolgreich Rückgängig gemachten Vasektomie las. Aber da hätte ich auch Sorge - fühlt der Mann sich gegebenenfalls unmännlich, nur noch Platzpatronen zu verschießen?

ich gebe zu, das sind vermutlich naive, alberne Gedanken
