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 Betreff des Beitrags: Kupferspirale ode Hormonspirale
BeitragVerfasst: 31. August 2005 20:17 
Nachdem ich in letzter Zeit wenn ich mit dem Lea verhüte immer mehr Angst habe schwanger zu werden, Kondome umständlich finde, dem Dia auch nicht wirklich vertraue, keine Pille mehr nehmen will und meine Zyklen ein Jahr nach Absetzen der Pille noch immer herumspinnen und Nfp somit relativ sinnlos ist, habe ich mich bei meinen FA einmal über die Spirale informiert.
Mein FA meint, dass er mir auf keinen Fall die Kupferspirale (wäre meine erste Wahl gewesen) einsetzt, weil die Gefahr dabei unfruchtbar zu werden ziemlich groß ist und ich noch sehr jung bin. (22)
Hormonspirale hält er für eine gute Alternative zur Pille.
Aber die Hormone der Spirale greifen doch auch in meinen Zyklus ein, oder? Wird dadurch auch der ES unterdrückt?
Welche Spirale wird besser vertragen?
Ruft die Kupferspirale wirklich ein Entzündungsreaktion im Körper hervor?
Kennt irgendjemand ein gute, wissenschaftlich fundierte Informationsseite zum Thema Spirale?
Danke! :-)

lg Ines


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 31. August 2005 20:18 
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Moderatorin a. D.

Registriert: 15. Februar 2005 23:25
Beiträge: 5456
Zitat:
Mein FA meint, dass er mir auf keinen Fall die Kupferspirale (wäre meine erste Wahl gewesen) einsetzt, weil die Gefahr dabei unfruchtbar zu werden ziemlich groß ist und ich noch sehr jung bin. (22)

Das stimmt heutzutage nicht mehr, hab aber hier schon mehrere Posts dazu geschrieben, such mal bitte hier im Verhütungsforum, da findest Du alles, was Du brauchst ;-) .

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Liebe Grüße Naomi


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 31. August 2005 20:49 
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Kurven-Entwirrerin

Registriert: 12. Juni 2005 14:45
Beiträge: 1077
Gut und wirklich lang ist auch dieser Thread im Med1-Forum.
Ich habe selbst die Kupferspirale und bin erst 23 und ohne Kinder. Finde die Einstellung deines Arztes auch sehr veraltet.

LG

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Emma mit kleinem Schatz im Arm (* 16.09.2010)
ist stolze Patin von Kessis kleiner Hannah :o)
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BeitragVerfasst: 31. August 2005 21:30 
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NFP-Gräfin

Registriert: 2. Juli 2005 18:45
Beiträge: 4003
Bei mir hiess es, dass keine Spirale in Frage käme solange ich keine Kinder hätte*schulter zuck*

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...halte mich nur noch auf freundlichen Seiten auf...und das grad sehr selten...


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BeitragVerfasst: 31. August 2005 21:33 
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Moderatorin a. D.

Registriert: 15. Februar 2005 23:25
Beiträge: 5456
Stimmt aber nicht, hatte schon 3 Spiralen, diese Vorstellungen sind schon seit mind. 10-20 Jahren veraltet.

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Liebe Grüße Naomi


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 31. August 2005 21:59 
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Kurven-Entwirrerin

Registriert: 12. Juni 2005 14:45
Beiträge: 1077
@Spretze : Wegen des vermeindlichen Infektionsrisikos oder weil dein Mumu vielleicht zu eng sein könnte und die Einlage somit schwierig wird bzw. weh tun könnte?

Klar, ein kleines Risiko bleibt (wegen der Einlage), aber ich denke doch, dass eine erkannte Infektion vermutlich problemlos behandelt werden könnte. Oder sehe ich das falsch?

Mein Arzt hat mir jedenfalls immer zugesprochen, dass ich auch irgendwann ans Kinderkriegen denken sollte. Da würde er sich ja total widersprechen, wenn er mir trotz hohem Unfruchtbarkeitsrisiko eine Spirale legen würde.

Ich bin jedenfalls sehr glücklich mit der Spirale. Ich fühle mich super und kann die Kupferspirale mit gutem Gewissen weiterempfehlen.

LG

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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 1. September 2005 16:51 
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NFP-Gräfin

Registriert: 2. Juli 2005 18:45
Beiträge: 4003
Hm vom Infektionsrisiko hat er nichts gesagt, aber halt dass der Muttermund nicht genug geweitet sei um da ne Spirale quasi durchzuquetschen.

Ich möchte sehr gerne ein Kind, mein Freund aber leider nicht....
Wenn da echt da ein Risiko besteht ( was die Ärzte ja teils nicht sagen, schon klar), dann werd ich Spiralen später mal sicher ins Auge fassen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Hormonspirale vs. Kupermodelle
BeitragVerfasst: 9. Oktober 2005 14:40 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 14. Februar 2005 22:48
Beiträge: 381
Wohnort: NRW
motte206 hat geschrieben:
Die Mirena mit den extremen Nebenwirkungen hat mich entgültig bewogen, für immer Abstand von hormonellen Verhütungen zu nehmen.
Es gibt einige gute Foren, die sich mich den Wirkungen der Mirena beschäftigen (leider habe auch ich die viel zu spät gefunden - mir wäre einiges erspart geblieben). Aber das ist eine andere Geschichte.


Das kann man aber nicht verallgemeinern...
Ich möchte keiner Frau ihre NWs absprechen, aber dass in den sogenannten "guten Foren" nur Horrorgeschichten geschrieben stehen, ist ja wohl klar. :roll:
Steht dort ein positiver Bericht, wird nicht geantwortet, oder er wird gelöscht.
Meiner Meinung ist das nicht ganz objektiv.
Tut mir leid, dass du schlechte Erfahrungen mit der HS gemacht hast.

Ich kenne persönlich 6 Frauen, die die HS teilweise schon ein zweites Mal haben, und total zufrieden damit sind.
Wären meine 5 Jahre nicht rum gewesen, hätte ich Sie sicherlich auch noch! *daumenhoch*
Es gibt mit Sicherheit genug Frauen, die auch keine NWs mit der Pille haben. Man kann das nicht einfach verallgemeinern.
Jede Frau reagiert nun mal unterschiedlich auf Hormone.
Deshalb kann man die Verhütungsfrage nur für sich selber klären, und muß die Vor- und Nachteile abwägen.

Ich will hier Keiner die Mirena aufquatschen, aber für mich steht jedenfalls fest, dass die HS das Mittel der Wahl wäre, sollte ich jemals wieder hormonell verhüten wollen/müssen.

Aber daran glaube ich nicht! ;-)

LG von Schneewittchen *proNFP*


motte206 hat geschrieben:
Die Hormonwirkung ist erheblich und mit nichten so gering, wie die Ärzte es gerne schildern.



Hier noch ein Zitat, was Kathi im Zusammenhang zur Hormonabgabe der Mirena in den Körper geschrieben hat:

Kathibaby hat geschrieben:
Habe die Mirena selbst auch fast ein Jahr gehabt und mich davor und danach damit sehr genau auseinandergesetzt. Die Applikation in der Gebärmutter erlaubt eine sehr geringe Dosis an Levonorgestrel (LNG), da das Gestagen direkt am Zielorgan freigesetzt wird. Natürlich gelangt dabei auch ein Teil in den Blutkreislauf und unterliegt damit nicht dem "first-pass effect" in der Leber, wobei Pilleninhaltsstoffe, die über den Gastrointestinaltrakt aufgenommen, z.T., bevor sie den großen Blutkreislauf erreichen schon ein wenig abgebaut werden. Soweit richtig. Bei einer Liegedauer von 5 Jahren, werden pro Tag initial 20 mikrogr und nach einiger Zeit 11 mikrogr LNG an die Gebärmutterschleimhaut abgegeben. Nach einigen Wochen erreicht man eine LNG-Geleichgewichts-Konzentration im Blut von 150-200 pg/ml, die bei längerer Liegedauer ziemlich konstant bei 154 pg/ml liegt. Bei der auf dem deutschen Markt niedrigstdosierten Pille mit 0,1 mg LNG (Miranova/Leios) und 20 mikrogr EE erreicht man 2 Stunden nach der Einnahme maximale Wirkstoffspiegel vom LNG im Blut von 2 ng/ml = 2000 pg/ml, was nun ein Vielfaches dessen ist, was man sich mit der Mirena zuführt, hinzu kommt noch der Plasmaspiegel des Ethinylestradiols, welches die Mirena ja nicht enthält, wobei die maximale Plasmakonzentration bei ca. 60-70 pg/ml liegt.
Lange Rede kurzer Sinn, es ärgert mich einfach ziemlich, wenn es da Fernsehberichte gibt, die einem erzählen wollen, wie toll die Pille doch sei und dass die meisten Hormone eh nicht im Blut ankommen (wie schon erwähnt, dies liegt aber nicht am Magen und der Säure, das ist quatsch, sondern an der Leber, die schon vorher einiges abbaut, also belastet es die Leber auch). *teufel*
Also nichts für ungut, persönlich bin ich der Meinung, wenn man eine sehr sichere Verhütung braucht, weil man auf keinen Fall schwanger werden will, ist die Mirena sicher eine gute Sache. Auch ist es natürlich um einiges einfacher, weil man sich halt keine Gedanken um Verhütung usw. machen muss. Wenn ich mein erstes Kind geboren habe, werde ich mir bestimmt wieder eine legen lassen, aber im Moment bleib ich bis dahin erstmal schön bei NFP.


*winke*

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Dererste Zwerg heißt Tim


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