Püppi hat geschrieben:
aber MIT isses schön schöner...

Ich greif mir mal dieses Zitat von Püppi raus die natürlich absolut recht hat.
Mit: Massenhaft Haaren aufem Kopp isses schöner
Mit: Libido isses schöner
Mit: straffem Körper isses schöner
Mit: Adleraugen und ohne Brille isses schöner
Mit: Energie und Kraft bis zum Abwinken isses schöner
Mit: Einwandfrei funktionierendem Körper & Geist isses schöner
Mit: Normal eingestelltem Temperaturzentrum isses schöner
Mit: durchgeschlafenen Nächten isses schöner (wobei hier auch junge Muttis mitreden können)
Mit: Guter Laune ist ja alles so viel schöner.
usw.
Es ist schon klar was alles schöner und besser ist. Aber wenns eben anders ist? Kann ich versuchen Lösungswege zu finden. Einer dieser Lösungswege ist für mich zu akzeptieren was ich loslassen muss. Kopfhaare, Libido, Körperstraffheit- alles Sachen die für mich wichtig aber nicht überlebensnotwendig sind. Das habe ich die vergangenen 9 Jahre lernen dürfen- kann ich loslassen ohne dass es mich groß juckt. VORHER hätte ich das nicht so leicht schreiben können.
Ich versuche jetzt mit vielerlei Befindlichkeiten und Ängsten so klar zu kommen dass ich ein lebenswertes Leben führen kann. Da treten dann so Äußerlichkeiten automatisch zurück ohne dass ich dafür was tun muss- das ergibt sich quasi zwangsläufig. Ich kann mich dagegen wehren oder es akzeptieren.
Nochmal zu den Phasen der Wechseljahre:
Prämenopause Beginn: mit etwa 40 Jahren
Dauer: ca. 8 Jahre (bis zur Perimenopause)
Merkmal: nachlassende Funktion der Eierstöcke, fehlende Eisprünge
Hormone: das Progesteron sinkt, dadurch entsteht eine Östrogendominanz
Beschwerden: Zyklusstörungen und Beschwerden kurz vor der Periode: Kopfschmerzen, Brustspannen, Wassereinlagerungen, Reizbarkeit
Perimenopause: Beginn: ca. 1 – 2 Jahre vor und nach dem 50. Lebensjahr
Dauer: ca. 4 Jahre (bis zur Postmenopause)
Merkmal: die Phase mit den stärksten Beschwerden
Hormone: jetzt sinkt auch das Östrogen
Beschwerden: Hitzewallungen, Schlafstörungen, depressive Verstimmungen, Erschöpfungszustände, Gelenkschmerzen
Postmenopause: Beginn: mit ca. 52 Jahren (überlappend mit der Perimenopause)
Dauer: bis zum Senium (ca. 65 Jahre)
Merkmal: das hormonelle Auf und Ab lässt nach, es kehrt wieder mehr Ruhe ein
Hormone: Östrogen nimmt weiter ab
Beschwerden: Haut erschlafft und wird trocken, ebenso alle Schleimhäute im Körper, außerdem Haarausfall, Harninkontinenz, Osteoporose
In all diesen Phasen können schon diverse Beschwerden/Befindlichkeiten auftreten. In all diesen Phasen können auch beschwerdefreie Zeiten auftreten, bzw. gibt es Frauen die so gut wie nichts spüren- außer dass die Blutung aufhört.
Mir hat es geholfen mich schlau zu machen & die Ruhe zu bewahren.
