6am hat geschrieben:

Woher weiß ich, dass die ganzen positiven Statistiken (von Rötzer oder der Uni Düsseldorf) - wie so manch andere Statistik ja auch - nicht vom Auftraggeber zurechtgefeilt wurden; z.B. einige Verunfallte aus der Statistik gestrichen wurden oder dass Frauen in die Statistik miteinflossen, die zu der Zeit gar keine Sexualkontakte hatten etc.?
Ah, er meint bestimmt, daß die Daten genauso zustandekommen wie die Pillenbeipackzettel

.
Die Uni Düsseldorf und die Malteser verdienen sich sicher keine goldene Nase - egal ob mit echter oder gefälschter Statistik. Da die Methode ja fast kostenlos ist, haben die da nicht viel von. Und mit der Literatur läßt sich auch nicht soviel Geld machen. Die haben also kein (materielles) Interesse daran, falsche Daten zu veröffentlichen. Wenn sie es täten, würde die Methode sicher schnell ein schlechtes Image bekommen und nicht weiterverbreitet werden.
Die Pillenhersteller haben es da "leichter": Aufgetretene Nebenwirkungen werden "vorsichtshalber" nicht in den Beipackzettel aufgenommen, weil es nicht sicher genug feststellbar ist, daß die Beschwerde wirklich durch das Medikament verursacht wurde. Den Zusammenhang zwischen Pille Beschwerde kann man bestimmt nicht so einfach nachweisen.
Weiß jemand, wie ich das meine

? Ist allerdings auch nur eine spontane Vermutung. Könnte aber als Gegenargument ausreichen

.
EDIT:
honigbienchen hat geschrieben:

Kein Witz: Selbst mit den Vermarktungsstartegien der Pharmaindustrie dauert es statistisch gesehen
15 Jahre bis jeder Arzt eines Fachgebiets eine neue Therapieform kennt (bis dahin ist sie meist schon wieder alt).
Das kann echt nicht wahr sein

. 15 Jahre

?